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2. „Dank-Dir-Dinner“ des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel

Viel Lob von allen Seiten für die Ehrenamtlichen und Helfer des DRK.

„Wenn es das Rote Kreuz nicht gäbe, müsste man es erfinden.“ Mit dieser charmanten Einleitung stieg Andreas Memmert in seine Ansprache ein, die er anlässlich des 2. Dank-Dir-Dinners im Wolfenbütteler Schloss hielt. Der DRK-Kreisverband hatte rund 120 Gäste zu einem festlichen Abend in den Renaissance-Saal eingeladen – es sollte wieder Danke gesagt werden für außergewöhnliche Leistungen der vergangenen Monate.

Nachdem im vorigen Jahr die Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe im Mittelpunkt standen, hob das DRK diesmal seine Blutspende-Helfer hervor und jene Menschen, die sich rund um die Flutkatastrophe im Sommer verdient gemacht haben. Gerade diesen Personen dankte auch Memmert, der nicht nur als Bürgermeister der besonders betroffenen Gemeinde Schladen-Werla nah dran war an den Geschehnissen, sondern auch als Feuerwehrmann. „Wir hatten Hunger, wir hatten Durst“, schilderte er die aufreibenden Tage und Nächte im Kampf gegen die Flut. „Sie können sich nicht vorstellen, was man fühlt, wenn dann die DRK-Kräfte mit Verpflegung kommen, um den Helfern zu helfen.“

Ähnlich äußerten sich die anderen Ehrengäste und Horst Kiehne als Vorsitzender des Kreispräsidiums. „Eigentlich planten wir im Sommer für heute eine Reihe von Ehrungen unserer vielen Helfer im Blutspendedienst – doch dann kam die Flut.“ Ob es die Einsatzzüge während der Flut waren oder die Lüfter und Trockner in der Nachsorge, als die Menschen ihre Häuser irgendwie wieder trocken bekommen mussten – das DRK hatte immer die richtige Antwort parat. Doch Kiehne vergaß auch nicht, der Curt Mast Jägermeister Stiftung zu danken. Sie stellte eine Soforthilfe pro Haushalt von 1000 Euro zur Verfügung, die das DRK verteilte. Insgesamt erhielten die Bedürftigen insgesamt rund 250.000 Euro. „Alles in allem lässt sich sagen: Das DRK kann Katastrophe“, unterstrich Kiehne.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Katrin Rühland schloss sich dem gern an: „Die Stadt sagt danke für das, was sie für Wolfenbüttel geleistet haben.“ Leider müsse man feststellen, dass sich die Gelegenheiten häufen, in denen ehrenamtliche Helfer und Retter gebraucht würden. „Doch wann immer Bedarf entsteht, das DRK ist da.“

Uwe Schäfer als stellvertretender Landrat mochte sich gar nicht ausmalen, wie es ohne das Rote Kreuz wäre. „Die Hilfsorganisationen sind ein ganz wichtiger Faktor unserer Gesellschaft. Ebenso wie das Ehrenamt machen sie Deutschland aus. Ich habe größten Respekt vor allen Aktiven in Orts- und Kreisverband.“

Diesen Respekt bekamen die Gäste anschließend auch beim Vier-Gänge-Menü und einem kurzweiligen Bühnenprogramm zu spüren. Während vorne Magier Marc Aurel seine (übersinnlichen) Kräfte spielen ließ, zauberte in der Küche das Team des DRKSolferino unter Leitung von Corina Bornecke. Ihr Vier-Gänge-Menü umfasste einen Salat mit Lachsstreifen, ein Tomaten-Apfelcreme-Süppchen, einen deftigen Gänsebraten und schließlich eine KürbisMascarponecreme. Kalorien satt also oder, wie es Horst Kiehne ausdrückte: „Großes Kino.“

22 Helferinnen und Helfer wurden geehrt:

Monika Ruhkopf (Remlingen)
Ilse Pfeifer (Remlingen)
Renate Schmidt (Steinlah)
Willi Rittierott (Steinlah)
Rita Queck (Denkte)
Ursula Priebe (Salzdahlum)
Gerhard Dittmann (Salzdahlum)
Christa Bölke (Börßum)
Herrmann Graf (Uehrde)
Waldemar Elias (Dahlum)
Johannes Elias (Dahlum)
Helga Wanke (Schöppenstedt)
Gundula Schwermer (Schöppenstedt)
Helga Piochacz (Schöppenstedt)
Ursula Woitaszsyk (Schöppenstedt)
Gerhard Piochacz (Schöppenstedt)
Werner Schwertfeger (Wolfenbüttel)
Rüdiger Lehmann (Wolfenbüttel)
Elisabeth Daude (Wolfenbüttel)
Marion Fricke (Sickte)
Hannelore Müller (Sickte)
Gisela Wolf (Sickte)
Christa Brandes (Evessen)

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14. November 2017 18:50 Uhr. Alter: 27 Tage