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DRK unterstützt offene Hausaufgabenhilfe in der Auguststadt Wolfenbüttel

Die Hausaufgabenhilfe des Salawo-Treffs in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße hat sich seit Mitte des vergangenen Jahres etabliert: Bis zu 14 Kinder mit und ohne Migrationshintergrund nehmen das offene Angebot an.

Charlyn Müller (hinten, Dritte von links) und Aline Gauder (rechts daneben) von der DRK-Flüchtlingshilfe besuchten das geförderte Hausaufgaben-Projekt im Treffpunkt Salawo. Foto: DRK

Die Hausaufgabenhilfe der AWO gehört zu einer ganzen Reihe von Projekten, die einen Beitrag zu der Integration von Kindern und Jugendlichen leisten und von der Flüchtlings- und Migrationshilfe des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel gefördert werden.

„Uns ist es wichtig, dass diese Projekte nachhaltig sind. Außerdem wollen wir Netzwerke für alle, die sich mit der Integration von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen, unterstützen“, erklärt Aline Gauder, Koordinatorin der DRK-Flüchtlingshilfe. Aus dem Child-and-Tree-Fund stehen der Beratungs- und Koordinierungsstelle Gelder zur Verfügung, um solche Projekte zu finanzieren. „Es besteht fortlaufend die Möglichkeit, Projektanträge bei uns zu stellen“, sagt Gauder.

Schon seit August des vergangenen Jahres gibt es die Hausaufgabenhilfe in der Auguststadt.
„Wir haben mit drei Kindern begonnen. Jetzt sind regelmäßig bis zu 14 Kinder da“, freut sich Natalie Weidner, die das AWO-Projekt leitet. Von der ersten bis zur achten Klasse werden dort die Lerninhalte abgedeckt.

In der Hausaufgabenhilfe sind Honorarkräfte, mehrere Ehrenamtliche und Schülerinnen der Henriette-Breymann-Schule, die im Rahmen eines Projektes im Salawo Kindern beim Lernen und bei dem Bearbeiten der Hausaufgaben helfen, aktiv. „Wir halten darüber hinaus Kontakt zu den Eltern und den KlassenlehrerInnen. Dadurch können wir bei bestehenden Problemen unterstützen und wissen, welche Unterrichtsinhalte in der Schule thematisiert werden“, so Weidner.

Von Anfang an dabei war Detlef Puchert. „Wir vermeiden hier den Frontal-Unterricht. Stattdessen greifen wir die Themen der Kinder auf und vertiefen diese alltagsnah, sowohl schulisch als auch persönlich“, sagt der Nachhilfelehrer. Oftmals seien es Kleinigkeiten, die die größten Schwierigkeiten verursachen – beispielsweise um die Aussprache von deutschen Wörtern.

Für wen ist der Hausaufgabentreff?

Der Hausaufgabentreff ist für alle Kinder offen und kostenlos. Er findet immer mittwochs und donnerstags von 15 bis 17 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. „Wir würden uns sehr über weitere Ehrenamtliche freuen, die den Kindern bei den Hausaufgaben helfen“, sagt Weidner.

Aline Gauder weist daraufhin, dass sich Schulen und Kindertagesstätten mit ihren Ideen weiterhin melden können. „Wir möchten die Schulen und Kitas gerne bei Projekten unterstützen, die in den Einrichtungen nicht immer leistbar sind“, sagt die Flüchtlingshilfe-Koordinatorin. Anfragen beantwortet sie per E-Mail an: fluechtlingshilfe@drk-kv-wf.de oder telefonisch unter (05331) 92784-280.

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6. April 2018 10:20 Uhr. Alter: 253 Tage