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Kleidersammlung

Samstag, 20.10.2018
von 08:00 - 12:00 Uhr
in Stadt und Landkreis

Neuer Rettungswagen: Mehr Sicherheit für Patienten

Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel hat einen Neuzugang in seinem Fuhrpark. Der künftige Rettungswagen eignet sich insbesondere für den Transport von übergewichtigen Patienten.

Die DRK-Rettungsdienstler Crisby Michael (von links), Andreas Richter und Martin Losse zeigen den neuen Rettungswagen. Foto: DRK

Die neue Tragevorrichtung wird den Notfallsanitätern Crisby Michael (links) und Martin Losse die Arbeit künftig erleichtern. Foto: DRK

Bei der Anschaffung stand aber auch die Sicherheit der Mitarbeiter im Vordergrund. „Weiß ist inzwischen zu einer Tarnfarbe geworden“, erklärt Notfallsanitäter Martin Losse, der zusammen mit seinem Kollegen Crisby Michael für die Planung und Anschaffung neuer Einsatzfahrzeuge zuständig ist. Zu viele PKW seien inzwischen in weiß unterwegs. Der neue rund fünf Tonnen schwere Wagen weist zudem ein auffälliges reflektierendes Kachel-Muster an der Seite und ein Fischgräten-Muster am Heck auf. Dazu kommen moderne LED-Lichtanlagen.

„Mit dem neuen Design wollen wir unsere innovativen Aktivitäten als moderner Rettungsdienst unterstreichen“, erklärt Rettungsdienstleiter Andreas Richter den zweiten Grund für die auffällige Optik. Darüber hinaus sind die Außenwände des Kofferaufbaus besonders stabil und massiv. „Selbst bei einem Unfall bleibt der Innenraum sicher“, berichtet Crisby Michael.

Eine solche Sicherheit konnte der Vorgänger nicht mehr bieten. Dieser zwölf Jahre alte Rettungswagen, der speziell zum Transport von schwergewichtigen Patienten vorgesehen war, wird jetzt außer Dienst genommen und durch das neue Fahrzeug ersetzt.

„Mit der Tragevorrichtung können wir Patienten bis zu 312 Kilogramm transportieren“, erklärt Richter einen Vorteil des neuen Fahrzeugs. Ihm sei es bei der Anschaffung auch um den Arbeitsschutz gegangen. Die Trage lässt sich hydraulisch in der Höhe verstellen und leicht manövrieren, so dass die Arbeit für seine Kollegen deutlich ergonomischer und Rücken-schonender wird.

„Transporte von schwergewichtigen Personen sind deutlich mehr geworden. Das ist immer ein großer logistischer Aufwand“, so Richter. Oftmals müsse der Rettungsdienst in solchen Fällen mit der Feuerwehr zusammen arbeiten. Auch der Transportstuhl ist auf dem neuesten Stand der Technik. Mit einem Raupen-System lassen sich damit Treppen deutlich leichter und sicherer bewältigen.

Beim Aufbau des Fahrzeugs setzt der Rettungsdienst auf die Firma Fahrtec. Deren Systeme sorgen langfristig für Kostenersparnis, weil sich die Koffer-Aufbauten austauschen und auf neue Fahrgestelle aufbauen lassen. Rund 167000 Euro hat der Rettungswagen gekostet. 

 

 

27. April 2018 11:16 Uhr. Alter: 174 Tage