KTW - Krankentransportwagen

Unser Fuhrpark beinhaltet unter anderem drei Volkswagen T5, einen Ford Transit und 1 Renault Master (umrüstbar als Schwerlast-KTW)  Mit Klick auf das jeweilige Fahrzeug kommen Sie zur detaillierten Beschreibung mit Fotos.

Die KTWs sind unter anderem ausgestattet mit:

Notfall-Koffer, Ferno Roll-In Trage, Ferno Tragestuhl, Beatmungsgerät Medumat Standart mit Inhalationseinrichtung, ACCUVAC-Absaugpumpe, Vakuummatratze und teilweise verfügen unsere KTW´s über ein AED Gerät (Automatisch-Externer-Defibrilator).
Alle KTW´s verfügen über 4m Funkgeräte sowie Navigationssysteme.
Die Fahrzeuge sind im Fahrerbereich und im Patientenraum klimatisiert.

KTW - VW T5 TDI

besetzt mit: Rettungsassistent & Rettungsassistent oder Rettungssanitäter     
Hersteller: Volkswagen
Typ: T5 TDI
Ausbau: Schönebeck Ambulanzmobile Typ Hornis
 

Detailbilder KTW Volkswagen T5 TDI

KTW - Ford Transit

besetzt mit: Rettungsassistent & Rettungsassistent oder Rettungssanitäter     
Hersteller: Ford
Typ: Transit
Ausbau: Schönebeck Ambulanzmobile Typ Hornis
 

Detailbilder KTW Ford Transit

KTW Schwerlast

KTW Schwerlast

hier kommen noch die
Angaben zum Fahrzeug

Seit bald zwei Jahren besitzt der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel ein Fahrzeug, das noch immer  Seltenheitswert hat in der Region: einen Schwerlast-Krankentransportwagen (Schwerlast-KTW).  „Mit ihm können wir Personen mit einem Gewicht von über 150 Kilogramm befördern“, sagt Wilhelm Borchert, stellvertretender Rettungsdienstleiter.

In den vergangenen Jahren habe die Anzahl solcher Transporte deutlich zugenommen, berichtet er, „rund 20 bis 25 dieser besonderen Beförderungen  mussten wir schon bewältigen.“ Quer durch alle Altersgruppen steige die Zahl übergewichtiger Personen.  Dem müsse auch der Rettungsdienst Rechnung tragen: „Die Standardtrage zur Beförderung bis 180 Kilogramm ist dann nicht mehr ausreichend.“ Auch die Rettungsfahrer sind da mit ihrer Kraft am Ende.

Mit dem neuen Fahrzeug kann das  DRK fortan Übergewichtige transportieren, reguläre Rettungsfahrten bestreiten und sogar Personen mit speziell angefertigten Rollstühlen mitnehmen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht in andere Stühle umgesetzt werden können. „Würde er nur in der Halle auf seine besonderen Schwerlasteinsätze warten, wäre die Anschaffung nicht zu rechtfertigen“, weiß Borchert.

Flexibilität ist die große Stärke des rund 65 000 Euro teuren Transporters. Innerhalb von zehn Minuten ist der 3,5-Tonner mit seiner verstärkten Klappbühne statt des Standard-Ladetableaus umzurüsten.  Reguläres Inventar wie etwa Trage, Tragetisch und -stuhl wird ausgeräumt und die Schwerlasttrage in den  Bodenhalterungen fixiert. „Diese  Trage ist  eine Besonderheit“, weiß Wilhelm Borchert. Dieses Möbel mit einer maximalen Traglast von 375 Kilogramm musste der Kreisverband eigens in den USA bestellen und importieren. „In Deutschland bietet das kein Hersteller an.“

Eine weiteres Merkmal des  Schwerlast-KTW ist die  Vakuummatratze, die in  engen Treppenhäusern zum Einsatz kommt. Über ihre Kunststoffschienen am Boden lässt sie sich von den Rettungsfahrern mühelos und sicher  über die Stufen schieben. „Wenn Luft abgelassen wird, passt sich die Matratze durch die Styroporkugeln von innen genau der Körperform an“, erklärt Wilhelm Borchert. Sichere Beförderungen bis 500 Kilogramm seien damit kein Problem.

Ob damit die Kapazität des Transporters erreicht ist? Keineswegs, sagt Borchert, es gebe im Wagen noch genug Raum für Notfallkoffer, EKG und Beatmungsgerät - „selbstverständlich muss der KTW-Standard bei den Einsätzen aufrechterhalten werden und der DIN-Norm entsprechen.“ Für schwere Aufgaben ist der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel bestens gewappnet.

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