DRK Presseinformationen https://www.drk-kv-wf.de de DRK Wed, 14 Apr 2021 09:47:09 +0200 Wed, 14 Apr 2021 09:47:09 +0200 TYPO3 EXT:news news-482 Tue, 13 Apr 2021 08:28:21 +0200 am 14.04. EUTB-Vortrag: Budget für Arbeit - Allgemeiner Arbeitsmarkt oder WfbM? https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/am-1404-eutb-vortrag-budget-fuer-arbeit-allgemeiner-arbeitsmarkt-oder-wfbm-1.html Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH setzt ihre Onlinevorträge fort. Es referiert erneut aufgrund der hohen Nachfrage  Uwe Kohnke vom Integrationsfachdienst Der Weg e.V. aus Braunschweig zum Thema „Budget für Arbeit“. Ein wichtiges Thema für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen, wenn sie sich eine echte Alternative zur Arbeit in Werkstätten wünschen.

Kohnke ist Experte, wenn es darum geht, die Chancen für Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verbessern. In seinem Vortrag wird u.a. erläutert, welche Schritte bei der Beantragung des Budgets erforderlich sind und wer dabei helfen kann. Es geht dabei um Teilhabe und darum, den persönlichen Lebensweg eines Menschen zu unterstützen. Da es im Laufe des Antragsverfahrens auch Schwierigkeiten geben kann, bietet sich die EUTB an, hier zu beraten. „Auch die Begleitung bei der Antragstellung ist eine unserer Aufgaben“, erklärt Simone Beil, Beraterin und Leiterin der EUTB beim DRK in Wolfenbüttel. „Dabei agieren wir trägerunabhängig und können auf Wunsch die Ratsuchenden auch zu einer Gesamtplankonferenz begleiten“ ergänzt Marie Müller-Handrejk, EUTB-Beraterin.

Das Team der EUTB freut sich ganz besonders darauf Jill-Julia Wierzbowski zum Onlinevortrag begrüßen zu dürfen. Die junge Frau hat sich bereit erklärt, die Veranstaltung mit einem eigenen spannenden Erfahrungsbericht zu bereichern. Sie wird dem Publikum berichten, wie es ihr gelungen ist mit Hilfe des Budgets für Arbeit in ein ihr entsprechendes Arbeitsverhältnis zu gelangen. Unterstützt wurde sie dabei von einem Jobcoach aus dem Fachbereich Berufliche Eingliederung der DRK-inkluzivo gGmbH.

Seit Einführung des „Budgets für Arbeit“ haben mehr als 300 Personen mit Teilhabebedarf mittlerweile eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Die beschützende Werkstatt für Menschen mit Behinderungen ist nicht mehr die einzige Möglichkeit der Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen. Damit wird immer häufiger das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) Artikel 27 umgesetzt:

Artikel 27 Arbeit und Beschäftigung (UN-BRK)
(1) Die Vertragsstaaten anerkennen das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf Arbeit; dies beinhaltet das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wird.

Kohnke wird im Anschluss  an den Zoom-Vortrag die Fragen des Online-Publikums beantworten.

Wann und wo?

Anmeldung  
per Mail an eutb@inkluzivo.de                    
oder telefonisch 05331/92784-350

Wir senden Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.  Wenn Sie  zum ersten Mal an einem Onlinevortrag teilnehmen, erhalten in aller Ruhe eine Erklärung durch die EUTB-Beraterinnen.

Vortrag am Mittwoch, 14.04.2021
Ort online via Zoom                                    
Login Login ab 17:45 Uhr 
Beginn 18:00 Uhr
Ende 19:30 Uhr

Fortsetzung der Vortragsreihe

Der nächste Vortrag im Internet, zu dem die Wolfenbütteler EUTB des DRK einlädt, findet am 7. Mai 2021 ab 18 Uhr statt.  Darin geht es um das Thema "Teilhabe am Arbeitsleben". 

Anmeldungen für diese kostenlose Veranstaltung sind ab sofort möglich. Einfach eine E-Mail an eutbinkluzivo.de schicken und im Vorfeld der Veranstaltung einen Link erhalten. Mit diesem Link ist ein Zugang zum Webinar ab 17.45 Uhr möglich. Um 18 Uhr geht es dann los. Der Vortrag dauert voraussichtlich bis 19.30 Uhr.

Nähere Informationen zur EUTB in Wolfenbüttel, Helmstedt und Schöningen unter Telefon 05331 / 92784 350 oder per E-Mail an eutbinkluzivo.de. Es gibt auch eine App für Smartphones, mit der sich Interessierte über die Angebote der EUTB informieren und online Termine vereinbaren können.

 

]]>
news-480 Fri, 09 Apr 2021 13:04:48 +0200 Lions in der Tafel https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/lions-in-der-tafel.html Gern gesehene Spender kamen jetzt in die DRK-Tafel am Großen Zimmerhof in Wolfenbüttel. Die Mitglieder des Lions-Clubs Herzog August haben sich zu verlässlichen Stammgästen entwickelt – und stets stehen die Kinder der Tafelkunden im Mittelpunkt ihrer Ideen.

"Tatsächlich sind wir schon viele Jahre dabei", erzählte Martin Roßa. Der Wolfenbütteler Anwalt ist Past-Präsident des Clubs und amtierender Präsident des Lions-Hilfswerks Ernst-August e.V. Zunächst ging es darum, den Kindern bei gemeinsamen Ausflügen mit Grillen, Spielaktionen und viel Spaß eine schöne Zeit zu vermitteln. "Seit das wegen der Pandemie nicht mehr möglich ist, kaufen wir den Kindern für die vorgesehene Summe etwas Sinnvolles", sagte Markus Nordt, der amtierende Club-Präsident.

Damit die Aktion besonders sinnvoll wird, hält die Gruppe rechtzeitig Rücksprache mit Juliane Liersch, die Leiterin im DRK-Tafelladen "Eberts Hof". "Diesmal hat sie sich 80 qualitätvolle Rucksäcke gewünscht", berichtete Ralph Bosse, der Lions-Mitgliedsbeauftragte. Außerdem packten die Spender noch jeweils eine Alu-Trinkflasche und etwas österliche Schokolade in jeden Rucksack.

"Das ist alles wieder ganz toll", freute sich Juliane Liersch gemeinsam mit Mitarbeiterin Susanne Smyczek. Die Partnerschaft mit den Lions währe nun schon deutlich länger als zehn Jahre. "Diese lange Treue beeindruckt uns immer wieder und ist deswegen so hilfreich, weil sie jedes Mal auf unsere Wünsche eingehen – ob es die Ausflüge waren oder Schulmaterial oder Ranzen."

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-479 Wed, 07 Apr 2021 19:19:26 +0200 65 Jahre DRK in Semmenstedt: Der Ortsverein hält die Rotkreuz-Fahne im Dorf hoch https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/65-jahre-drk-in-semmenstedt-der-ortsverein-haelt-die-rotkreuz-fahne-im-dorf-hoch.html Seit 65 Jahren gibt es in Semmenstedt den Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der auch Mitglieder aus Timmern beheimatet. Am 2. Mai 1956 wurde der Verein im Gasthaus Behrens in Semmenstedt auf Initiative des damaligen Ortsbürgermeisters Felix Jäckel gegründet, der fortan auch erster Vorsitzender war. „Er wollte damals etwas Struktur in die Hilfsangebote des Dorfes bringen“, erzählt Peter Koch, selbst viele Jahre Vorsitzender und zuvor Kassenwart im DRK-Ortsverein. Der heute 81-Jährige ist in den 1970er-Jahren eingetreten und hat damals noch viele der Gründungsmitglieder kennen gelernt.

„Semmenstedt ist damals durch den Zuzug der Flüchtlinge – zum Beispiel aus Schlesien – enorm gewachsen. Die Einwohnerzahl hat sich in den 50ern verdoppelt. Bei medizinischen Fragen war zunächst neben dem Dorfarzt meist unsere Gemeindeschwester die erste Ansprechpartnerin”, erzählt Koch. Aus dieser Situation heraus sei der DRK-Ortsverein gegründet worden, um medizinische und pflegerische Hilfestellungen zu geben. Die Gemeindeschwester Marianne Storjohann gehörte damals ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern und war erste Schriftführerin des Vereins.

Später war auch Gemeindeschwester Ursula von Hubatius eine Gönnerin des Roten Kreuzes. Sie hat dem Ortsverein eine Sitzbank aus Holz vermacht, die an der Ecke Dorfstraße/Leipziger Straße steht. Ihre Schwiegertochter Renate von Hubatius gehört noch heute zu den langjährigen Mitgliedern und ebenfalls zu den großzügigen Gönnern des Vereins, merkt Ute Schwarz an. Sie ist aktuell Vorsitzende des Ortsvereins, hatte das Amt 2016 von Birgit Meves übernommen, die es seit 2009 bekleidete.

„In der Anfangszeit unseres Vereins waren 90 Prozent der Mitglieder Frauen“, berichtet Ute Schwarz, „heute ist immerhin ein Drittel der Mitglieder Männer.“ Rund 25 Jahre lang – bis 2006 – war Ursula Schmidt Vorsitzende des Vereins. „Ich habe das Amt von ihr übernommen, um die 50-Jahr-Feier zu organisieren. Aber ich wollte auch neue Strukturen schaffen“, berichtet Peter Koch. So habe er neue Mitglieder geworben und dabei unter anderem auf geringere Beiträge gesetzt. „Schließlich war ja jeder im Dorf zugleich auch im Sportverein. Überall hohe Beiträge zu zahlen, kann man nicht jedem zumuten“, findet er.

Ein Höhepunkt seiner Amtszeit sei natürlich das Fest zum 50-jährigen Bestehen 2006 gewesen. Der Kreisverband zeigte dabei unter anderem einen Rettungswagen mit Erste-Hilfe-Übungen und ließ den Rettungshubschrauber am Semmenstedter Sportplatz landen. Vor fünf Jahren zum 60. Geburtstag organisierte der Vereinen ein Dorffrühstück. „Dabei haben wir viele neue Mitglieder geworben“, freut sich Schwarz noch heute. Austritte habe es in den vergangenen Jahren so gut wie keine gegeben, merkt Schatzmeister Jörg Germer an.

Zu den Aktivitäten des 59 Mitglieder starken Vereins zählen heute vor allem eine Wanderung pro Jahr – bei der letzten Veranstaltung 2019 war unter anderem Björn Försterling, Präsidiumsmitglied im DRK-Kreisverband, als Gast mit dabei. Außerdem gibt es regelmäßig einen Kaffeetisch und einen Grilltag. Der Ortsverein ist stets beim Dorfflohmarkt mit einem Stand vertreten. Blutspenden organisiert der Verein zwar nicht mehr, dafür sei die „Konkurrenz“ in Roklum und Remlingen zu groß, aber die Rotkreuzler animieren ihre Semmenstedter stets, die Spendetermine in den Nachbarorten wahtzunehmen. „Ansonsten sind wir vor allem hier, um die Fahne fürs Rote Kreuz im Dorf hochzuhalten“, betont der ehemalige Vorsitzende Koch. Ein Gründungsfest ist in Pandemie-Zeiten natürlich nicht absehbar.

]]>
news-478 Mon, 29 Mar 2021 16:41:31 +0200 Andreas Ring bleibt an Bord https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-schliesst-die-internen-untersuchungen-ab.html Andreas Ring nimmt seine Arbeit als hauptamtlicher Vorstand des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel e.V. mit sofortiger Wirkung wieder auf. In den vergangenen Wochen hatte eine Braunschweiger Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Vorwürfe der "Impfdrängelei" untersucht, die von anonymer Seite gegen Ring erhoben worden waren. Er selbst hatte seine Tätigkeit für die Dauer dieser Untersuchung ruhen lassen – sowohl als Kreisvorstand als auch als Geschäftsführer der DRK-Rettungsdienst gGmbH im Landkreis Wolfenbüttel.

Nun legten die Prüfer einen ausführlichen Bericht vor, der 235 Seiten umfasst. Das Resümee dieses Papiers ist eindeutig: "Wie von Andreas Ring bereits eingeräumt, handelte es sich bei seiner vorzeitigen Impfung um einen persönlichen Fehler, für den er sich bereits entschuldigt hat", stellt Horst Kiehne klar, der Sprecher im Präsidium des DRK-Kreisverbands. In dem Bericht komme aber auch eindeutig zum Ausdruck, dass Ring sich nicht proaktiv auf die Liste hat setzen lassen oder sich vor andere gedrängelt hat, die im Rahmen ihrer DRK-Tätigkeit zur Impfung anstanden. "Sein Versäumnis war es vielmehr, sich nicht aktiv von der Liste streichen zu lassen", erklärt Kiehne.

Das war falsch und unsensibel und werde auch interne Folgen haben, versichert der Präsidiumssprecher. "Aber wir werden jemanden, der 18 Jahre lang ausgesprochen erfolgreich für das Deutsche Rote Kreuz in Wolfenbüttel gearbeitet hat, deswegen nicht fallen lassen", erläutert er die Abwägung innerhalb des DRK-Kreisverbandes. "Andreas Ring hat seinen Fehler eingesehen, er hat sich entschuldigt – und jetzt geht es wieder an die Arbeit."

Das Präsidium ist zudem sehr froh darüber, dass die intensive Prüfung der Braunschweiger Kanzlei ansonsten nur Positives ergab. "Außer der bereits eingeräumten fehlerhaften Impfung der Rettungsdienstgeschäftsführung, zu der Andreas Ring gehört, hat keine Impfung von nicht berechtigten Personen stattgefunden", betont Horst Kiehne. Gleichwohl sehen die Mitglieder des geschäftsführenden DRK-Präsidiums durch den Bericht weiteren Handlungsbedarf: "Wir werden den Bericht zum Anlass nehmen, innerbetriebliche Abläufe zu optimieren", berichtet Horst Kiehne über weitere Schlussfolgerungen. Insbesondere soll künftig bei wesentlichen Entscheidungen das Vier-Augen-Prinzip in den Abläufen verankert werden. "Hierzu wird es in Kürze eine Klausurtagung des geschäftsführenden Präsidiums geben, bei der Vorschläge zur Verbandsstruktur diskutiert werden, die dann in der Folgezeit mit dem Hauptamt und dem Ehrenamt umgesetzt werden sollen."

Eine erste Veränderung im Verband kündigen das DRK-Präsidium und Vorstand Andreas Ring bereits an, Andreas Ring wird die Geschäftsführung der DRK-Rettungsdienst gGmbH niederlegen und die Stelle des Geschäftsführers wird kurzfristig ausgeschrieben werden.

]]>
news-475 Fri, 26 Mar 2021 13:00:44 +0100 EUTB lud ein zum Online-Vortrag „Beratung, Hilfen und Ansprüche bei Krebserkrankung“ https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/die-eutb-wolfenbuettel-lud-ein-zum-online-vortrag-beratung-hilfen-und-ansprueche-bei-krebserkrankung.html Am letzten Mittwoch setzte die EUTB Wolfenbüttel ihre beliebte Vortragsreihe fort, diesmal zum Thema „Beratung, Hilfen und Ansprüche bei Krebserkrankung“. Sonja Hoffmann, EUTB-Beraterin und Psychoonkologin des DRK Salzgitter, war in Wolfenbüttel zu Gast und referierte live im Internet vor 40 Teilnehmern als Expertin zum Thema. Seit fast drei Jahren bietet die DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH eine unabhängige Beratung für Menschen mit (drohenden) Behinderungen und ihre Angehörigen an. Diese Beratungsstelle, genannt EUTB (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung), wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Zur Zielgruppe gehören alle Personen, die ein Anliegen rund um Teilhabe und Rehabilitation haben. Zentrales Anliegen der EUTB ist dabei, alle Betroffenen in Wolfenbüttel und Helmstedt bestmöglich zu unterstützen und individuell sowie unabhängig von Kostenträgern und Leistungsanbietern zu beraten.

„Gerade die letzte Veranstaltung hat gezeigt, dass es sich lohnt, immer wieder neue Themen und Fragestellungen der Ratsuchenden in den öffentlichen Fokus zu stellen. Damit finden mehr Menschen den Weg in eine Beratungsstelle, um Unterstützung zu erhalten“, berichtet Simone Beil, Beraterin und Leiterin der EUTB Wolfenbüttel.

Hoffmann erörterte Fragen zu sozialrechtlichen Themen wie Rehabilitation und Teilhabe und zum Umgang mit psychischen Belastungen. Die Psychoonkologin erklärte lebendig, wer der richtige Ansprechpartner oder Kostenträger sei und wie es sich mit finanziellen Ansprüchen wie Krankengeld bei länger anhaltender Krankheit verhalte. Auch die Themen „Zuständigkeit und Voraussetzungen für Medizinische und Berufliche Rehabilitation“ sowie „Erwerbsminderungsrente“ fanden hier Raum. „Das sind genau die Fragen, mit denen Betroffene zu uns in die Beratung kommen“, so Beil. Die EUTB-Beraterin erklärt: „Hier übernehmen wir für die Ratsuchenden im Dschungel der Leistungsträger häufig eine Lotsenfunktion.“  Der eigene Umgang mit der Erkrankung und die seelische Belastung war ein weiterer Aspekt des Vortrags mit Sonja Hoffmann. Dazu nahm Hoffmann die Teilnehmer mit auf eine virtuelle Zugreise, an deren Ende die Selbstbestimmung steht. So sei auch die Vorgehensweise der EUTB. Den Betroffenen werden Wege aufgezeigt, aber sie entscheiden selbst, welcher für sie in ihrer persönlichen Situation in Frage kommt. Dabei stehen der Wunsch und das Ziel des Ratsuchenden an erster Stelle.

„Wir freuen uns sehr, dass wieder so viele Teilnehmer mitgemacht haben. Viele loben die Barrierefreiheit dieses Formats, da sie für Information und Austausch derzeit nicht das Haus verlassen müssen. Wir werden unser Angebot auch in Zukunft mit Webinaren erweitern“, erklärt Beil abschließend.

Fortsetzung der Vortragsreihe

Der nächste Vortrag im Internet, zu dem die Wolfenbütteler EUTB des DRK einlädt, findet am 14. April 2021 ab 18 Uhr statt. Herr Kohnke vom Integrationsfachdienst der Weg e. V. wird zu Gast sein und zum Thema „Budget für Arbeit: Allgemeiner Arbeitsmarkt oder WfbM“ referieren.

Anmeldungen für diese kostenlose Veranstaltung sind ab sofort möglich. Einfach eine E-Mail an eutbinkluzivo.de schicken und im Vorfeld der Veranstaltung einen Link erhalten. Mit diesem Link ist ein Zugang zum Webinar ab 17.45 Uhr möglich. Um 18 Uhr geht es dann los. Der Vortrag dauert voraussichtlich bis 19.30 Uhr.

Nähere Informationen zur EUTB in Wolfenbüttel, Helmstedt und Schöningen unter Telefon 05331 / 92784 350 oder per E-Mail an eutbinkluzivo.de. Es gibt auch eine App für Smartphones, mit der sich Interessierte über die Angebote der EUTB informieren und online Termine vereinbaren können.

 

 

]]>
news-476 Mon, 22 Mar 2021 13:14:00 +0100 Ferienwohnung in der Leopoldstraße: DRK schafft neues Angebot https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/ferienwohnung-in-wolfenbuettel-drk-schafft-neues-angebot-in-der-leopoldstrasse.html Ein neues – auf den ersten Blick überraschendes – Angebot hält jetzt der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel bereit. Ab sofort können Urlaubsgäste, die auf Besuch in der Lessingstadt sind, in der Ferienwohnung im inklusiven Haus des Roten Kreuzes in der Leopoldstraße übernachten. „Wir werden aber nicht in die Tourismus-Branche einsteigen“, erklärt Uwe Rump-Kahl, Geschäftsführer der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH, schmunzelnd.

Vielmehr habe das DRK in der Leopoldstraße die Chance gesehen, neue Wege zu gehen und etwas auszuprobieren. Die Immobilie dort war für vier Jahre die Heimat von unbegleiteten Jugendlichen in der Flüchtlingskrise 2015. „Wir haben das Haus inzwischen grundsaniert und darin Wohnungen eingerichtet“, erklärt Rump-Kahl. Dort wohnen zum Beispiel Menschen mit Behinderungen und es gibt die Möglichkeit, das Alleine-Wohnen erst einmal auszuprobieren. Außerdem gehört das ambulant betreute Wohnen zum Angebot, hier sind ein großer Gruppenraum und der Garten eine gute Möglichkeit, Betreuungsangebote für die Zielgruppe zu realisieren. Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen, die eigenständig mit Begleitung und Unterstützung in der eigenen Wohnung leben können.

„Eine Wohnung haben wir aber jetzt für Feriengäste eingerichtet. Wir freuen uns, dass hier unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammenkommen werden“, sagt Rump-Kahl.

Die Wohnung lässt sich ab sofort buchen. Maximal vier Personen finden dort Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und Badezimmer – alles gemütlich und modern eingerichtet – vor. „Für Übernachtungsgäste ist die Lage der Ferienwohnung ideal“, betont Rump-Kahl. Schließlich sind die Parkanlage an der Oker, die Innenstadt und der Bahnhof leicht zu Fuß zu erreichen. Auch die nächste Haltestelle für den Bus nach Braunschweig ist nicht weit entfernt. Im Sommer überzeugt das Haus in der Leopoldstraße noch dazu mit seinem schönen Garten, den die Feriengäste selbstverständlich nutzen dürfen.

Das DRK könne in dem Haus jetzt seine Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen zudem noch flexibler gestalten. „Es ist für Menschen, die Wohn-Training absolvieren wollen, schwierig, auf Anhieb und für einen begrenzten Zeitraum die passende Wohnung zu finden oder ständig eine vorzuhalten. So können wir auf die Ferienwohnung zugreifen, wenn sie mal nicht ausgebucht ist“, erklärt der DRK-inkluzivo-Geschäftsführer. Die Reinigung übernimmt übrigens der DRK-Inklusionsbetrieb, der auch für den Hausmeisterservice sorgt.

Die DRK-Ferienwohnung lässt sich ab sofort buchen: per E-Mail an ferienwohnungdrk-kv-wf.de oder telefonisch über (05331) 92784 480.

Ausstattung der Ferienwohnung:

  • Wohnzimmer mit Schlafcouch (140 cm), Couchtisch, Kabel-TV, Sideboard
  • Schlafzimmer mit Doppelbett (160 cm), Schrank, Sessel
  • Küche mit Küchenzeile (Herd, Backofen, Kühlschrank mit Gefrierfach, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle und Toaster) und Esstisch mit vier Stühlen,
  • Badezimmer mit Dusche/Waschbecken/WC,
  • Kinderbett, Kinderstuhl,
  • WLAN
]]>
news-474 Mon, 22 Mar 2021 07:26:09 +0100 Eberts Hof bietet wieder Kleidung an https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/eberts-hof-bietet-wieder-kleidung-an.html Die Secondhand-Boutique der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH hat wieder geöffnet. Der Frühling kommt, und die wärmer werdenden Temperaturen locken wieder nach draußen. Wem dafür noch die passende Kleidung fehlt, der kann in der Boutique „Von Hand zu Hand – Gutes Gebrauchtes“ fündig werden. Ebenso können wieder Spenden abgegeben werden.

Die Ehrenamtlichen des Eberts Hof im Großen Zimmerhof in Wolfenbüttel können seit 22. März wieder Kunden in ihren Räumen gegenüber vom Löwentor begrüßen. „Im Rahmen der kontaktlosen Tafel waren wir auch die vergangenen Monate vor Ort. Es ist schön, dass wir die vorhandene Kleidung jetzt auch wieder verkaufen dürfen. Denn wir wissen, dass der ein oder andere sicherlich einen günstigen Pullover, eine Jacke oder Kleidung für die Kinder braucht“, erklärt Juliane Liersch, die langjährige Leitern des Eberts Hof. Unter dessen Dach vereinen sich Am Großen Zimmerhof 29 verschiedene Angebote der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH.

Aktuell haben Juliane Liersch und ihr Team gute, gebrauchte Kleidung im Programm, die ausreichend Schutz und Wärme für wechselhaftes Frühjahrswetter bietet. Auch die ein oder andere Winterjacke lässt sich im Sortiment des Secondhand-Shops noch günstig finden. Und mit dem Blick auf die herannahenden Ostertage weist die Ehrenamtliche des DRK auf das Angebot an Spielzeug hin. „Außerdem haben wir eine kleine Auswahl an Geschirr und Schmuck vor Ort.“ Das Team freut sich zudem darüber, dass Spenden kontaktlos vor dem Eberts Hof in einen Korb gelegt werden dürfen. So könnten die vielen Anfragen zu Spenden wieder angenommen und das Sortiment aufgefrischt werden.

Wer in Ruhe durch die Boutique stöbern möchte, kann sich unter der Telefonnummer 05331/948 655 einen 30-minütigen Termin geben lassen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 9.30 bis 13.00 Uhr sowie Donnerstag von 14.00 bis 17.00 Uhr.  Anproben sind derzeit allerdings nicht möglich. „Wer mag, kann gerne mit seinem Partner oder den Kindern kommen, er sollte dies aber bei der Anmeldung ankündigen. Denn es dürfen sich maximal fünf Kunden gleichzeitig im Eberts Hof aufhalten“, erklärt Juliane Liersch. Jeder, der den Laden betrete, müsse sich zudem registrieren und an die derzeit geltenden Regeln zur Infektionsvermeidung halten.

]]>
news-470 Fri, 12 Mar 2021 10:06:00 +0100 Starkes Jubiläum: Schöppenstedts Rotkreuzler leisten seit 130 Jahren Hilfe https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/starkes-jubilaeum-schoeppenstedts-rotkreuzler-leisten-seit-130-jahren-hilfe.html Im Dezember ist der DRK-Ortsverein Schöppenstedt 130 Jahre alt geworden. Eine beeindruckende Zahl, die entsprechend mit einem großen Fest und vielen Aktionen gefeiert werden sollte. „Leider bleibt es zunächst bei einer umfangreichen Ideensammlung“, sagt Ruth Naumann im Hinblick auf die Corona-Pandemie, die solche Veranstaltungen und auch viele Vereinsaktivitäten verhindert. Die Vorsitzende des Ortsvereins betont aber: „Wir werden das nachholen.“

Für ein großes Fest kommt zum Beispiel das Jahr 2024 in Frage. Denn dann jährt sich die Gründung eines der Vorläufer-Vereine zum 95. Mal. Hier zeigt sich schon, die Gründungsgeschichte ist ein wenig kompliziert. Fest steht: 1929 wurde die „Freiwillige Sanitätskontrolle vom Roten Kreuz“ in Schöppenstedt gegründet – mit dem Ziel und Zweck „Hilfeleistungen in allen Notfällen wie Epidemien, Wassersnot, Feuer, Katastrophen und öffentlichen Notständen“ zu leisten, so steht es im Gründungsprotokoll.

Vaterländischer Frauen-Verein zählt als Vorläufer

„Wir beziehen uns aber auch auf eine weitere Vorgängerorganisation“, erklärt Heinz-Jürgen Coblenz, ehemaliger Ortsvereinsvorsitzender, der zahlreiche Protokollbücher und Vereinsakten durchgearbeitet hat. Die Rede ist vom „Vaterländischen Frauen-Verein für den Amtsgerichtsbezirk Schöppenstedt“. Dieser wurde am 18. Dezember 1890 gegründet und verfolgte ebenfalls das Ziel, jedem Menschen Hilfe zu leisten, „was damals überhaupt nicht selbstverständlich, aber dringend erforderlich war“, wie Naumann betont. In einem Protokollbuch ließ sich dieser Eintrag finden: „Gewährung von Unterstützungen, Weihnachtsbescherungen“, der die Ziele des Vereins formulierte.

59 Mitglieder zählte der Verein im Jahr 1909, Vorsitzende war damals Margarete Beste. Die spätere Sanitätseinheit war 1931 unter Kolonnenführer Gustav Prilwitz auf 46 Sanitäter und 5 Helferinnen gewachsen.

Der heutige DRK-Ortsverein Schöppenstedt wurde unter diesem Namen 1948 mit 38 Mitgliedern gegründet. Erster Vorsitzender war Werner Oberer. Spätere Vorsitzende waren unter anderem Wilhelm Krake und Walter Garbe.

Zu den Hauptschwerpunkten der Arbeit zählte zum Beispiel der Suchdienst, der insbesondere in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg aktiv war. „Es wurden viele Anfragen gestellt. Die Ortsvereine hatten dann oftmals die Aufgabe, die Verbliebenen im Ort zu finden, um ihnen zum Beispiel zu sagen, auf welchem Friedhof der Gesuchte liegt“, erklärt Coblenz. Es habe aber auch immer mal wieder positive Rückmeldungen gegeben – und Namen und Adressen von Vermissten konnten übermittelt werden.

Hilfe im Ort und darüber hinaus

Paketaktionen gehörten ebenfalls zum Aufgabenspektrum der Schöppenstedter Rotkreuzler. „Anfang der 50er-Jahre verteilte der Ortsverein Care-Pakete im Ort zum Weihnachtsfest, die überwiegend aus Schweden kamen“, berichtet Coblenz. „Als es den Schöppenstedtern nach und nach besser ging, halfen wir mit Paketen den Menschen in der DDR.“ Auch bei der Flut-Katastrophe in Hamburg 1962 wurde der Ortsverein Schöppenstedt aktiv. „Damals wurden hier 3 Tonnen Kleidung gesammelt und es kamen 27.700 Mark an Spenden zusammen“, so Coblenz.

In den 60er-Jahren habe der Ortsverein sich auch bei der Lebensmittelverteilung in Schöppenstedt engagiert, erinnert sich der stellvertretende Ortsvereins-Vorsitzende Gerhard Piochacz, der seit 1960 DRK-Mitglied ist. „Wir haben Butter, Mehl und Zucker an Rentner und Arbeitslose verteilt“, sagt er.

Eine Werbeaktion im Jahr 1967 verlief besonders eindrucksvoll: 235 neue Mitglieder schlossen sich dem Verein an. Alle ortsansässigen Ärzte gehörten damals dem DRK an. Zudem nahm erneut eine Sanitätseinheit mit mehr als 20 Mitgliedern ihren Dienst auf.

Eine große neue Aufgabe kam auf Schöppenstedt mit der Flüchtlingskrise 2015 zu. In der Eulenspiegelstadt wurde eine Erstaufnahmestelle vom Kreisverband des DRK eingerichtet und betrieben. „Wir haben da viel mitgeholfen“, berichtet Naumann. Die vielen Aktivitäten über die Jahrzehnte hinweg zeigen: „Der Grundgedanke des Roten Kreuzes, Menschen in Not zu helfen und zu unterstützen, bleibt immer aktuell“, fasst Naumann zusammen.

300 Mitglieder – viele Aktivitäten

Heute zählt der Ortsverein rund 300 Mitglieder (2013 waren es 190. Im selben Jahr begann eine erfolgreiche Werbe-Aktion anlässlich des 150. Jubiläums der Rot-Kreuz-Organisation). Zu den Haupt-Aktivitäten gehören heute: Erste-Hilfe-Kurse, Blutspendetermine und Altkleidersammlungen. „Bei unseren Jahreshauptversammlungen haben wir zudem üblicherweise immer ein Programm – zum Beispiel Vorführungen zu den Themen Reanimation und Hausnotruf“, berichtet Naumann.

Die meisten Aktivitäten ruhen aufgrund der Pandemie, die aber wieder neue Tätigkeitsfelder eröffnet: „Derzeit unterstützen wird das mobile Impfteam des Landkreises bei den Terminen in der Eulenspiegelhalle“, erzählt die Vorsitzende.

Kurz vor der Pandemie hatte der Ortsverein zudem angefangen, Geburtstags-Nachmittage mit Kaffee und Kuchen für Mitglieder zu veranstalten. „Das haben wir erst zweimal durchführen können. Derzeit ist das alles nicht möglich“, bedauert die ehemalige Bürgermeisterin der Samtgemeinde Schöppenstedt. Außerdem gibt es einen äußerst aktiven Schulsanitätsdienst an der IGS-Schöppenstedt.

Der Ortsverein ist auch weiterhin bei zahlreichen Aktionen der Flüchtlingshilfe engagiert. So kümmert sich Sigrid Otte nicht nur in den Sprechstunden, sondern auch weit darüber hinaus um Ratsuchende. Das Café der Begegnung lädt regelmäßig zu Treffen ein und es ist ein Gemeinschaftsgarten sowie ein Handarbeitstreff mit Unterstützung des Kreisverbandes entstanden. „Sobald es wieder zugelassen ist, wollen wir auch unsere Senioren-Gymnastikgruppe in der Eulenspiegelhalle wieder anbieten“, sagt Naumann.

Viele Ideen für das Jubiläumsfest

Der Vorstand des Ortsvereins hatte sich viel einfallen lassen für die Jubiläumsfeierlichkeiten. So sollte es ein Festwochenende geben mit allem drum und dran: Einsatzfahrzeuge, Erste-Hilfe-Aktionen, gemeinsame Übungen vom Roten Kreuz und der Feuerwehr, eine Station zum Verarzten von Kuscheltieren für die Kinder. „Außerdem wollten wir spezielle Blutspende-Aktion durchführen“ erzählt Naumann. Als zentraler Ansatz war eine Gesundheitsschule mit einer Gegenüberstellung geplant: wie sah die Arbeit des DRK früher aus, wie heute? Für das 95-jährige Bestehen der „Freiwilligen Sanitätskolonne“ in 2024 war bereits eine Gesundheitsmesse geplant. Naumann und ihre Mitstreiter im Vorstand sowie im Ortsverein haben jedenfalls viele Ideen für Feste und Aktionen und hoffen, diese bald umsetzen zu können.

]]>
news-469 Tue, 02 Mar 2021 14:07:15 +0100 Mit persönlicher Arbeitsbegleitung durchstarten https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/mit-persoenlicher-arbeitsbegleitung-durchstarten.html Fachdienst des DRK bringt Menschen mit Behinderungen ins Berufsleben. In der modernen Leistungsgesellschaft definieren sich Menschen oft über ihre Arbeit. Experten wissen: Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen. In einer digitalen Info-Veranstaltung beriet Nicole Arendt vom Fachdienst zur Beruflichen Eingliederung (FBE) der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH jetzt über Berufsförderung auf diesem Gebiet.

Gut 20 Interessierte schalteten sich für den Info-Abend mit dem Videokonferenz-System Zoom zusammen. Darunter Angehörige, Lehrkräfte und Mitarbeitende von anderen Leistungsanbietern. „Das war sehr interessant. Durch das breite Spektrum der Teilnehmenden kamen unterschiedliche Sichtweisen auf bestimmte Themen zusammen“, berichtet Arendt. "Aber eine zentrale Frage für alle war, wie es nach der Schule weitergeht. Und welche Möglichkeiten der Berufsförderungen es für die Betroffenen gibt."

Ziel des FBE ist es, die Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit der Menschen mit Behinderungen zu erhalten, zu entwickeln, zu verbessern oder wiederherzustellen. Die angestellten Jobcoaches helfen den Kunden und Kundinnen dabei, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und einen Arbeitsplatz zu finden und zu sichern, der zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passt.

Die Angebote und Möglichkeiten des FBE reichen von einer Arbeitsassistenz bis hin zu individuellen Rehabilitationsmaßnahmen. In einem interdisziplinären Team entstehen für die Zielgruppe unabhängig von der Art, Schwere und Ursache einer Beeinträchtigung innovative Lösungen, um die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen. „Wir verstehen unsere Arbeit als partnerschaftlichen Prozess. Die Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse der von uns begleiteten Menschen stehen immer im Mittelpunkt“, so Arendt.

Und das Konzept geht auf: Seit der Gründung des Dienstes vor sieben Jahren hat das DRK Wolfenbüttel mit mehr als 60 Betrieben in der Region zusammen gearbeitet und mehr als 150 Praktika begleitet. 14 Personen vermittelten die Jobcoaches in Arbeit und begleiten sie, im Auftrag der zuständigen Eingliederungshilfeträger, weiter. Darüberhinaus haben sechs Menschen mit Unterstützungsbedarf eine Ausbildung begonnen. „Die notwendige individuelle Begleitung ist bei jedem und jeder sehr unterschiedlich. Aber drei von ihnen konnten ihre Ausbildung erfolgreich abschließen“, freut sich Arendt.

„Wir orientieren uns bei unserer Arbeit an der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen von 2009. Wir unterstützen Menschen, damit sie in betrieblichen Kontexten arbeiten und lernen können und nicht auf Werkstätten angewiesen sind“, ergänzt sie. Das Abkommen sichert Menschen mit Behinderungen, unabhängig von deren Art oder Ausprägung, eine unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft zu. Es bildet die rechtliche Grundlage, um eine Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft selbstverständlich werden zu lassen.

Möchten Sie mehr über den Fachdienst zur beruflichen Eingliederung (FbE) wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des FbE.

]]>
news-468 Sat, 13 Feb 2021 09:00:00 +0100 EUTB organisierte Online-Vortrag mit Reinhold Hohage zum Thema „Testament und Behinderung“ https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/eutb-organisierte-online-vortrag-mit-reinhold-hohage-zum-thema-testament-und-behinderung.html Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH setzte ihre erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort. Aufgrund der Corona-Pandemie nicht vor Ort wie sonst, sondern im Internet. Beim Online-Vortrag mit dem bekannten Rechtsanwalt für Sozial- und Medizinrecht Reinhold Hohage aus Hamburg nahmen knapp 70 Personen teil. Hohage referierte in diesem Webinar live und lebhaft über ein Thema, das für viele Menschen relevant ist, die Angehörige mit einem Hilfebedarf haben. Scherzhaft gibt Hohage seinem Referat den Untertitel: „Vererben ohne Beteiligung des Sozialamts“. Denn darum geht es – dass im Falle eines Ablebens nicht das gesamte Vermögen nach kurzer Zeit aufgebraucht werden muss, das Eltern behinderter Kinder oder Ehepartner von Personen mit Pflegebedarf ihr Leben lang angespart haben. Das Geld solle besser sinnvoll für die Teilhabe oder für Assistenzleistungen angelegt werden. Oder einfach, um sich einmal etwas Besonderes zu gönnen und nicht dauerhaft auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.

Dass tatsächlich 70 Teilnehmer die Veranstaltung live verfolgt haben, zeigt die Relevanz des Themas und den guten Riecher des Teams rund um Simone Beil, Leiterin der EUTB beim Wolfenbütteler DRK. Sie begrüßte Referent und Zuhörer, leitete nach einer kleinen technischen Einweisung in das Portal gleich weiter an den Fachmann. Hohage erklärte die wesentlichen Aspekte einer besonderen erbrechtlichen Konstellation: das Behindertentestament. Hohage stellte es als geeignete Lösung dar, erklärte genau wie ein solches Testament aussehen könnte. „In der Praxis sehen Ihre Lieben sonst nichts vom Nachlass, das Sie sich derzeit mühsam erarbeiten“, so Hohage. Der Hamburger  verdeutlichte mit Fallbeispielen die Brisanz und erklärte häufige Fehler. Auch erklärte er die Möglichkeit, einen Testamentvollstrecker einzubinden – und was dabei zu beachten ist. Weitere Fragen waren: Was ist eine Vorerbschaft und was eine Nacherbschaft? Welche Bedeutung hat die Bindungspflicht bei einem Testament und letztlich engagiert diskutiert wurde die Frage, wo ein Testament verwahrt oder hinterlegt werden sollte.

Die Moderation von Simone Beil ermöglichte den Teilnehmern, auch persönliche Fälle vorzustellen und Fragen zu stellen. „Die Einbindung unserer Gäste ist uns wichtig“, so Beil. „Ob es nun im Internet stattfindet oder bei uns vor Ort. In jedem Fall beschreiten wir mit unseren Online-Veranstaltungen neue Wege. So profitieren auch Menschen aus der Region Wolfenbüttel von unseren Angeboten, die sich sonst nicht auf den Weg hätten machen können.“ Die EUTB der DRK-inkluzivo will daher auch am Konzept festhalten, wenn die Lage rund um die Corona-Pandemie wieder Präsenz-Veranstaltungen erlaubt. „Dann machen wir das hybrid“. Überhaupt hat die EUTB ihre Beratungsangebote auch während der Pandemie aufrecht erhalten. Menschen mit Behinderungen oder ihre Angehörigen wenden sich an die Betraterinnen, wenn sie Unterstützung benötigen oder jemanden, der ein großes Netzwerk hat. Im Zentrum stehen dabei die Unterstützung von Betroffenen und deren bestmögliche Teilhabe. Beil: „In der Beratung sehen wir uns den Sachverhalt mit dem Ratsuchenden sorgfältig an und überlegen dann gemeinsam, welche Wege sinnvoll sind. Manchmal ist eben auch juristische Hilfe erforderlich, wie etwa bei einem Behindertentestament.“

Fortsetzung der Vortragsreihe

Der nächste Vortrag der EUTB im Internet findet am 17. März statt, um 18 Uhr geht es dann los. Zum Thema „Beratung, Hilfen und Ansprüche bei einer Krebserkrankung“ referiert Sonja Hoffmann vom DRK Salzgitter. Anmeldungen für diese ebenfalls kostenlose Veranstaltung sind ab sofort möglich. Einfach per E-Mail an EUTB@inkluzivo.de oder nähere Informationen erfragen unter Telefon 05331 / 92784 350. Es gibt auch eine App für Smartphones, mit der sich Interessierte über die Angebote der EUTB informieren und online Termine vereinbaren können.

Möchten Sie mehr über die EUTB im DRK und die Vortragsreihe wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der EUTB.

]]>
news-463 Fri, 12 Feb 2021 10:31:00 +0100 Freiwillige Feuerwehr Klein Denkte sammelt Lebensmittel für die Tafel https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/freiwillige-feuerwehr-klein-denkte-sammelt-lebensmittel-fuer-die-tafel.html "Auftrag erfüllt, Versprechen eingelöst!" Das ist unter Feuerwehrleuten ganz sicher eine der beliebtesten Stellungnahmen. Und darum freute sich jetzt Christoph Rieger ganz besonders, aus genau diesem Anlass bei der Tafel in Wolfenbüttel vorbeizuschauen: "Die Feuerwehr Klein Denkte meldet sich mit einer zweiten Großspende in diesem Winter – wie versprochen."
Rieger ist Vorsitzender des Fördervereins Freiwillige Feuerwehr Klein Denkte. In dieser Eigenschaft hatte er schon Mitte Dezember mit einigen Mitstreitern kistenweise Lebensmittel vor Eberts Hof ausgeladen, dem Tafelladen des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel im Großen Zimmerhof. "Hier geht es erstmal um Sachen im Wert von 1000 Euro – eine zweite Großspende kommt aber im nächsten Jahr", kündigte er damals an.
Diesen Schwung brachte er nun vorbei. "Es sind die Restbestände, die wir von unserer Seite nochmal aufgestockt haben, sodass ein Warenwert von 800 Euro zusammen gekommen ist", erzählte der Vorsitzende mit einigem Stolz, als er mit mehreren Helfern seinen vollgepackten Wagen auslud. Schon auf die Veröffentlichung der ersten Aktion habe er im Dorf eine Reihe toller Rückmeldungen erfahren. Nun werde es mit unterschiedlichen Aktionen weitergehen, um die Solidarität in Klein Denkte wach zu halten. "Wir lassen uns ganz sicher auch nach der Corona-Krise wieder was einfallen."
Tafelleiterin Juliane Liersch war wieder ganz begeistert. "Das gibt es nicht oft, dass ein ganzes Dorf an einem Strang zieht." Die Tafel des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel könne gerade in der Krise Spenden gut gebrauchen, weil durch den Lockdown ja auch die Einnahmen aus dem Second-Hand-Verkauf in Eberts Hof wegfallen. "Wir dürfen nicht vergessen, dass diese Einnahmen helfen, das monatliche Minus der Tafel abzumildern."

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-462 Thu, 11 Feb 2021 10:07:29 +0100 Firma Sefin spendet FFP2-Masken an Bedürftige https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/firma-sefin-spendet-ffp2-masken-an-beduerftige.html Die Geschäftsleute Stefan Owschinsky und Markus Packebusch möchten mit ihrer Spende etwas Gutes tun. Mit einer gewissen Wut im Bauch erschienen Stefan Owschinsky und Markus Packebusch in der Tafel des DRK Wolfenbüttel. Eigentlich wollten die beiden Geschäftsleute aus Braunschweig (Firma Sefin) den bedürftigen Tafel-Kunden 1000 FFP2-Masken spenden. Doch dann mussten sie erstmal ihrem Unmut Luft machen: "Wir haben uns zur Spende auch darum entschlossen, weil uns der aktuelle Marktpreis dieser Schutzmasken ärgert." Der Preis habe sich aufgrund großer Nachfrage derart nach oben entwickelt, dass gerade bedüftige Menschen keine Chance hätten, sich im gebotenen Maße damit zu versorgen.

"Das ist schändlich und zeugt von einer schwer erträglichen Raffgier", fand Owschinsky klare Worte. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Sefin GmbH, einem Großhandel für Reiningungs- und Desinfektionsmittel, deren Spender sowie Atemschutzmasken und andere Arbeitsschutzartikel. "Wir wissen also in etwa, was auf dem Markt vorgeht", erklärte auch Markus Packebusch, der Sefin-Vertriebsleiter. "Denn auch die Preise für Desinfektionsmittel haben sich ungut entwickelt."

Schon zu Beginn der Corona-Krise habe sich das Unternehmen darum entschlossen, Desinfektionsmittel selbst herzustellen. "Weil plötzlich alles Material nur noch zu hohen Preisen an Krankenhäuser geliefert wurde, aber niemand mehr an die Reinigungskräfte und ihren Bedarf gedacht hat." Dieser Vorstoß der Unternehmer sei ausgesprochen gut angekommen bei den Kunden.

Was Stefan Owschinsky besonders ärgert: "Systemrelevante Produktionen sind in Deutschland noch nicht angelaufen. Wir sind noch immer sehr abhängig von den Lieferungen der Grundstoffe aus dem Ausland." Andere Länder hätten da ganz anders reagiert auf den Mangel. "Taiwan beispielsweise hat sofort auf breiter Front die Eigenproduktion angeschoben."

Nun wollten beide Geschäftsleute mit ihrer Spende etwas Gutes tun. "Durch Corona geht es vielen Menschen nicht mehr so gut wie vorher, doch es gibt auch viele, die gut durch die Krise kommen – von denen sollten einige mal häufiger an die Bedürftigen denken." Die Braunschweiger hatten in der Zeitung von den Bemühungen des DRK Wolfenbüttel gelesen, den Tafel-Kunden eine Grundausstattung an FFP2-Masken anzubieten. "Dabei wollen wir gerne helfen."

"Das ist eine großartige Sache", freute sich Juliane Liersch, die Leiterin der DRK-Einrichtung Eberts Hof im Großen Zimmerhof. Diese Spende helfe dem Roten Kreuz wieder ein paar Schritte weiter. "Ich befürchte ja, dass der Bedarf an Masken uns und unsere Kunden noch eine geraume Zeit begleiten wird."

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-461 Mon, 08 Feb 2021 12:39:37 +0100 Webinare des DRK Wolfenbüttel https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/webinare-des-drk-wolfenbuettel.html Mit den ganzjährigen Vorträgen und Fortbildungen im Integrations- und Therapiezentrum (ITZ) auf dem Exer-Gelände ist die DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH mittlerweile ein wichtiger Bildungsanbieter in der Region geworden. So startet das DRK am Dienstag, 9. Februar mit dem kostenlosen Vortrag „Frühjahrsputz für unser Immunsystem“.

„Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir unser Bildungsangebot angepasst und zunächst auf Online-Webinare umgestellt“, erklärt Thomas Stoch, Geschäftsführer der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH. „Das klappt erstaunlich gut und wir sehen große Vorteile dieser ergänzenden Möglichkeiten. Trotzdem freuen wir uns auf die Zeit, wenn unsere Veranstaltungen wieder öffentlich und vor Ort stattfinden können“, fügt er hinzu. Zum Vortrag von Sabine Metzinger sind alle eingeladen, die sich um ihre Gesundheit kümmern und das eigene Immunsystem stärken wollen. Das Webinar zeigt Möglichkeiten auf, mit der aktuellen Herausforderung in Zeiten der Corona-Pandemie umzugehen. Die Referentin Sabine Metzinger, beim DRK als Schulassistentin angestellt und in der Wolfenbütteler Beprobungsstation und im Impfzentrum tätig, stellt einen bisher wenig bekannt gemachten Weg dar, die eigenen Abwehrkräfte zu stärken. „Wir wollen Impulse geben, damit die Teilnehmer des Webinars ohne Angst und Sorge durch die restliche Winterzeit kommen. Sie sollen erfahren, wie sie ihr Immunsystem ‚warm anziehen‘ können“, berichtet die Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Wann und wo?

Anmeldung bis
Montag, den 08.02.2021
per Mail anfortbildungitz-drk.de
per Telefon05331/92784 70
Webinar am
Dienstag, den 09.02.2021
Einloggen ab16:15 Uhr
Beginn16:30 Uhr
Endeca. 18:00 Uhr
Ortüber Zoom

Die Teilnahme an diesem Vortrag ist kostenlos

Genauso spannend geht es am Folgetag weiter. Die EUTB der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH lädt zum Online-Fachvortrag „Testament und Behinderung“ am 10. Februar ein. Als Referent konnte erneut Reinhold Hohage gewonnen werden, renommierter Rechtsanwalt für Sozial- und Medizinrecht aus Hamburg. Er wird erklären, wie Eltern von Kindern mit Behinderungen mit einem speziellen Testament eine sichere Altersversorgung schaffen können. So kann dem eigenen Kind auch nach einem möglichen Tod der Angehörigen weiterhin ein Leben über dem Sozialhilfeniveau ermöglicht werden. Hierfür sei eine spezielle erbrechtliche Konstruktion zu wählen. Sie wurde bereits vom Bundesgerichtshof bestätigt und muss vom jeweiligen Sozialhilfeträger akzeptiert werden. „Vererben ohne Beteiligung des Sozialamts“ ist somit das Thema für Familien, die sich um pflegende Angehörige in ihrer Mitte kümmern. Fehlerhafte Testamente und Erbverträge können für die Hinterbliebenen zum Problem werden. Hohage greift aktuelle Beispiele auf und steht im Anschluss seines Vortrags für eine lebhafte Frage- und Diskussionsrunde zur Verfügung.

Simone Beil, Leiterin der Wolfenbütteler EUTB, organisiert die Informationsveranstaltungen und Sprechstunden der Beratungsstelle im ITZ am Exer, im Eberts Hof in der Wolfenbütteler Innenstadt und auch in Helmstedt. Sie meint: „Mit unserer Info-Reihe nehmen wir häufig genannte Themen und Fragestellungen der Ratsuchenden auf, die in unsere Beratung kommen.“ Die EUTB habe für die Ratsuchenden eine unterstützende Lotsenfunktion. Sie informiere und wäge gemeinsam mit den Hilfesuchenden ab, ob eine ergänzende Rechtsberatung sinnvoll sein könnte. Auch Behörden oder Verbände können hier die richtigen Ansprechpartner sein. Die EUTB der DRK-inkluzivo wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert und ist von den örtlichen Behörden und der kommunalen Verwaltung mittlerweile sehr gut anerkannt. Die Beratung ist kostenlos.

So wird es die EUTB auch mit dieser Veranstaltung, die als Live-Webinar im Internet durchgeführt wird, erneut beweisen: Es braucht neue Wege, um auch Menschen aus der Region Wolfenbüttel profitieren zu lassen, die sich sonst nicht auf den Weg zum Vortrag hätten machen können. „Wenn im eigenen Haushalt Personen gepflegt und versorgt werden, dann ist das für die Angehörigen oft nicht einfach, eine Info-Veranstaltung zu besuchen“, erklärt Simone Beil. „Sie können auf diesem Wege nun einfach am kostenlosen und spannenden Vortrag von Herrn Hohage teilnehmen und Antworten auf ihre Fragen finden“, fügt Beil hinzu.

Wann und wo?

Anmeldung bis
Dienstag, den 09.02.2021
per Mail aneutb@inkluzivo.de
per Telefon05331 / 92784 350
Webinar am
Mittwoch, den 10.02.2021
Einloggen ab17:45 Uhr
Beginn18:00 Uhr
Endeca. 19:30 Uhr
Ortüber Zoom

Die Teilnahme an diesem Vortrag ist kostenlos

Nähere Informationen zum Angebot der EUTB für Wolfenbüttel und Helmstedt unter Telefon 05331 / 92784 350 oder Anfragen per E-Mail an eutbinkluzivo.de. Es gibt auch eine App für Smartphones, mit der sich Interessierte über die EUTB®-Angebote vor Ort informieren und online Termine vereinbaren können.

Spannend geht es das ganze Jahr weiter, sei es mit Themen rund um Autismus, Schule, berufliche Förderung, Behinderung oder Demenz. „Wir beschäftigen uns auch mit verschiedenen Methoden und Konzepten der Sozialen Arbeit, der Ergotherapie und der Kommunikation“, berichtet Thomas Stoch und fügt ergänzend hinzu: „Auch das Thema ‚Achtsamkeit‘ gewinnt in sozialen Berufen zunehmend an Bedeutung. Daher greifen wir es in einigen Workshops auf.“ Der Bildungskatalog wurde in diesen Tagen in Wolfenbüttel und in der Region verteilt. Netzwerkpartner erhalten die Broschüre mit der Post, die Kataloge können auch angefordert werden. Die Online-Version ist zu finden auf der Homepage: www.itz-drk.de

]]>
news-459 Fri, 05 Feb 2021 15:46:40 +0100 Canning-Europe unterstützt die Tafel mit FFP2-Masken https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/canning-europe-unterstuetzt-die-tafel-mit-ffp2-masken.html So zieht eine gute Tat immer weitere Kreise: Als Stefan Schulze kürzlich in der Zeitung von den Aktivitäten der Curt Mast Jägermeister Stiftung im Rahmen einer Maskenspende las, zögerte er nicht lange. "Ich habe einfach mal angerufen und gefragt, ob wir nicht auch was zusammen machen wollen." Die Stiftung wollte, und so mündete die neue Kooperation in einem gemeinsamen Termin in den Räumen der DRK-Tafel. Dort wurden jetzt 5000 FFP2-Masken für bedürftige Menschen gespendet.

Der Clou: Mit Stefan Schulze (Vertrieb) betreibt Dewei Huang (Geschäftsführer der Depha GmbH) die Firma Canning Europe mit drei weiteren Partner – in Wolfenbüttel! Sie fertigen die Masken im Kuba-Gebäude an der Lindener Straße 15. "Die Entscheidung für Wolfenbüttel fiel sozusagen im Eilverfahren", erzählt der Chinese. Als klar war, dass es in der Lessingstadt die erforderlichen Räume gab, traf er vor 40 Tagen die Entscheidung. "Zwischen Weihnachten und Neujahr wurde die Maschine geliefert, und schon eine Woche später startete unsere Produktion."

Seitdem stellt Canning Europe eigenen Angaben zufolge pro Monat eine Million FFP2-Masken her. "Von der Filtrationsstärke her haben wir sogar fast FFP3-Standard erreicht, der bei 99 Prozent liegt", erzählt Vertriebler Schulze. Die nächste Maschine stehe bereits in Frankfurt und werde in Kürze geliefert. "Wir wollen bald in die Herstellung von Kindermasken einsteigen, denn um die Kleinen kümmern sich bisher nur wenige." Dabei stehe fest, dass Kindern die Masken für Erwachsene nicht optimal passen.

Manja Puschnerus vom Vorstand der Stiftung zeigte sich ganz begeistert von dieser Erfolgsgeschichte. "Wir waren sofort dabei als es darum ging, nun Masken für Bedürftige zur Verfügung zu stellen", sagte sie in Eberts Hof, dem Tafelladen des DRK-Kreisverbandes. Dort ging es um Kartons mit insgesamt 5000 Masken: "Davon haben 1500 die Hersteller gespendet, weitere 3500 hat die Stiftung gekauft – dankenswerterweise zu einem Vorzugspreis", lobte Manja Puschnerus die Jungunternehmer.

Eine ganze Reihe von Institutionen komme jetzt in den Genuss der Spende. "Wir haben einen Rundruf gestartet und einige Rückmeldungen erhalten." So wurden für das Obdachlosenheim 155 Masken geordert, die Suppenküche bekommt für ihre Kunden 455 Masken. Der Rest teilt sich auf in die Tafeln Wolfenbüttel (DRK), Schladen (DRK) und Schöppenstedt (AWO). "Das ist ein Traum", freute sich Juliane Liersch von der DRK-Tafel. "Endlich können wir alle unsere Kunden großzügig ausstatten."

Zunächst soll jeder Bedürftige in den Einrichtungen sieben Masken bekommen, denn ihre Haltbarkeit ist je nach Nutzungsgrad begrenzt. "Die verbleibenden der 5000 Masken sind für eventuelle Abholer außerhalb des Tafelkreises bestimmt", erklärte die Stiftungssprecherin. Schließlich sei nicht jeder Bedürftige automatisch ein Kunde der Tafel. "Wir wollen aber sichergehen, dass sich niemand übergangen fühlt."

Nach den Katstrophen der vergangenen Jahre (Hochwasser, erster Lockdown für Schulkinder ohne IT-Ausrüstung) stellt die Stiftung damit erneut unter Beweis, dass sie schnell reagieren kann, wenn sie gebraucht wird. "Neben den Zuwendungen, die wir jedes Jahr auf Antrag verteilen, haben wir noch einen kleinen Topf für spontane Hilfen", verdeutlichte Manja Puschnerus. "Wir wollen eben auch unbürokratisch helfen können, wenn Not am Mann ist." Vor daher sei ein Nachschlag in Sachen Masken-Spende für Bedürftige denkbar, wenn die Corona-Gefahr anhalte.

Das ist durchaus im Sinne der Jungunternehmer von Canning Europe, die gerne etwas für ihre neue Heimat tun wollen. "Zunächst startet dieser Tage unser Werksverkauf an der Lindener Straße", berichtet Stefan Schulze. Jeder Kunde sei willkommen, die benötigte Stückzahl sei egal. Wer vorher anrufen wolle, könne das gern machen unter 05331/703 67 32. Diese Nummer ist übrigens auch offen für Bewerbungen. "Wir suchen dringend Maschinenführer und Mitarbeiter in der Qualitätsüberwachung." So kann die gute Tat weiter gute Kreise ziehen.

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-458 Fri, 05 Feb 2021 15:38:35 +0100 am 17.02.: FBE informiert zum inklusiven Arbeitseinstieg https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/am-1702-fbe-informiert-zum-inklusiven-arbeitseinstieg.html Wie Integration von Menschen mit Unterstützungsbedarf in Unternehmen klappen kann, erläutert Jobcoach Nicole Arendt im Videochat. Geschäftsführer und Mitarbeiter von Unternehmen, die sich vorstellen können, Mitarbeitende mit Behinderung einzustellen, erhalten vom DRK-Fachdienst zur beruflichen Eingliederung (FBE) Unterstützung. Am Mittwoch, den 17. Februar, informiert Nicole Arendt in einer digitalen Info-Veranstaltung über Integration in Betrieben. Aus organisatorischen Gründen ist die Anmeldung bis zum 12. Februar notwendig, genutzt wird das Onlinekonferenz-System Zoom. „Die Bestätigungen und Zugangslinks werden am 15. Februar verschickt. Da wir nur einen begrenzten Teilnehmerkreis zulassen können, sind zeitnahe Anmeldungen sinnvoll“, rät die Fachleiterin.

Seit 2014 unterstützen die FBE-Jobcoaches Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen dabei, ihre Neigungen und Fähigkeiten zu entdecken und für sie passende Jobs zu finden. Sie begleiten sie bei ihren ersten Schritten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und helfen während der Einarbeitungsphase im Betrieb. „Unsere Teilnehmer sind sehr motiviert zu arbeiten. Das überrascht die Firmen immer wieder“, erzählt Arendt. Als Ansprechpartner für die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden ist der persönliche Coach am Anfang immer dabei und begleitet auf dem Weg in ein selbständiges Arbeiten.

„Unsere Arbeit mit den Betrieben beginnt aber schon vorher. Wer sich vorstellen kann, einen Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, unabhängig von der Art der Beinträchtigung und des Alters, kann sich an uns wenden. Wir beraten bei möglichen Einsatzfeldern und helfen dabei, Vorurteile und bürokratische Hürden abzubauen“, erklärt sie. Die Vorgehensweisen und  Methoden stellt Nicole Arendt während des ungefähr zwei Stunden dauernden Infoabends vor. Währenddessen sind Fragen und der Austausch miteinander möglich.

Wann und wo?

Anmeldung bis
Freitag, 12.02.2021
per Mail anfortbildung@itz-drk.de
Versand online-LinkMontag, 15.05.2021

Da wir nur einen begrenzten Teilnehmerkreis zulassen können, bitten wir um zeitnahe Anmeldung.

Webinar am
Mittwoch, 17.02.2021
Login ab17:45 Uhr
Beginn18:00 Uhr
Endeca. 20:00 Uhr
Ortüber Zoom

Die Teilnahme an diesem Online-Vortrag ist kostenlos.

Möchten Sie mehr über die Arbeit des DRK-Fachdienstes erfahren? Dann besuchen Sie unsere Internetseite: www.fbe-wf.de.

]]>
news-457 Mon, 01 Feb 2021 07:54:38 +0100 Tafel freut sich über Spende von 1000 FFP2-Masken https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/tafel-freut-sich-ueber-spende-von-1000-ffp2-masken.html In diesen Corona-Zeiten gibt es kaum ein Geschenk, das zeitgemäßer sein könnte als FFP2-Masken. Das dachte sich auch der FDP-Landtagsabgeordnete Björn Försterling. Als Mitglied des Präsidiums im DRK-Kreisverband Wolfenbüttel weiß er zudem um die Notwendigkeit, den Kunden der DRK-Tafel hochwertige Masken zur Verfügung zu stellen. "Darum habe ich mich entschlossen, der Einrichtung 1000 FFP2-Masken zu spenden", sagte Försterling am Freitag bei der Übergabe seiner Kartons.

Einen "tollen Schritt"nannte Juliane Liersch diese Gabe. Als Leiterin von Eberts Hof ist sie seit einer Woche dabei, allen Erwachsenen Tafel-Kunden je zwei der begehrten FFP2-Masken kostenlos auszuhändigen. "Durch unser rollierendes Abholverfahren wird es noch eine weitere Woche dauern, bis alle 500 Erwachsenen versorgt sind – für's Erste." Denn auch die Haltbarkeit dieser hochwertigen Masken sei begrenzt. "Wir werden sicher weitere Ausrüstung brauchen."

Das glaubt auch Björn Försterling. "Die Maskenpflicht wird sich noch über Monate hinziehen, ebenso wie das Impfen." Darum ruft der Abgeordnete weitere Spender zum Nachmachen auf. "Wir dürfen die bedürftigen Menschen in Corona-Zeiten nicht alleine lassen." Gerade die Tafel-Kunden seien zum Beispiel nur selten im Individualverkehr unterwegs, weil sie sich dessen Kosten nicht leisten können. "Im öffentlichen Nahverkehr aber sind qualitätvolle Masken unabdingbar. Darum habe ich gern die 800 Euro für die Pakete mit 1000 Masken übernommen."

Und er berichtet über einen schönen Zufall, durch den sich demnächst eine taiwanesische Stiftung mit 9600 Masken am Bedarf der Wolfenbütteler Tafel beteiligen wird: "Unser Landesvorsitzender Stefan Birkner hat einen privaten Kontakt nach Hamburg zum Generalkonsul Taiwans", erzählt Försterling. Gleichzeitig sitze Birkner im DRK-Präsidium der Region Hannover. "Auf diesem Weg fließen jetzt Masken in die Region Hannover – die zweite Lieferung soll dann nach Wolfenbüttel kommen."

Das freut besonders Juliane Liersch, denn sie ist neulich auf Bedürftige gestoßen, die noch keine Tafel-Kunden sind: "An einer Bushaltestelle sah ich einen Obdachlosen, dem ich gleich zwei Masken gegeben habe." Eigentlich wird man Tafel-Kunde erst durch amtliche Bezugsscheine. "In diesem Fall aber hat mir der optische Eindruck von Bedürftigkeit genügt."

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-456 Fri, 22 Jan 2021 14:03:42 +0100 EUTB Onlinevortrag: Persönliches Budget und Selbstbestimmtes Wohnen https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/eutb-onlinevortrag-persoenliches-budget-und-selbstbestimmtes-wohnen.html Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH startete am letzten Mittwoch erneut mit ihrer erfolgreichen Webinar-Reihe. Es referierte Sina Rimpo, Vorsitzende des Vereins „Selbstbestimmt Leben e.V.“, aus Hannover. Sie selbst ist Fachfrau, wenn es um das Persönliche Budget und Selbstbestimmtes Wohnen geht. Ein wichtiges Thema für Menschen mit Beeinträchtigungen und ihre Angehörigen, sobald die jungen Erwachsenen in eine eigene Wohnung umziehen wollen. Rimpo erklärte den Gästen während der digitalen DRK-Veranstaltung, wie dank der rechtlichen Möglichkeiten zum Persönlichen Budget aus Hilfeempfängern Arbeitgeber*innen werden können.

Rimpo erläuterte die einzelnen Schritte der Beantragung eines Persönlichen Budgets und wer dabei helfen kann. Es gehe hier um Teilhabe und darum, den persönlichen und selbstbestimmten Lebensweg eines Menschen zu unterstützen. Die EUTB biete sich an, hier zu beraten. „Die Begleitung bei der Antragstellung ist eine unserer Aufgaben“, bestätigt Simone Beil, EUTB-Beraterin beim DRK in Wolfenbüttel. „Dabei agieren wir trägerunabhängig und begleiten auf Wunsch der Ratsuchenden auch zu einer Gesamtplankonferenz.“

Die 40 Teilnehmer profitierten nicht zuletzt auch von dem persönlichen Erfahrungsbericht der Referentin. Frau Rimpo erklärte beispielhaft, wie viel Personal bei Assistenzleistungen benötigt und im Rahmen eines Persönlichen Budgets beantragt werden kann, wenn ein Hilfebedarf in allen Lebensbereichen vorliegt. Zum Beispiel ist es möglich, eine Assistenz in 24-Stunden-Schichten oder in Zeiten von Corona auch in Blockschichten einzusetzen. Rimpo gab wichtige Hinweise darauf, welche Kosten bei der Beantragung des Budgets eine Rolle spielen sollten, wie etwa Steuerberatung, Verwaltung, Lohnkosten und nicht zuletzt die Asisstenzplanung.

Der gute Zuspruch und der angeregte Austausch während des Vortrags zeigten erneut, dass das Wolfenbütteler DRK mit seinen Webinaren die richtige Wahl der Themen getroffen hat.

Neu bei der EUTB Wolfenbüttel/Helmstedt ist der regelmäßige Austausch mit Interessierten in einem offenen Gesprächskreis zu dem Thema „Persönliches Budget“ – mit der Referentin Rimpo als Expertin und der EUTB-Beraterin Beil. Die EUTB der DRK-inkluzivo gGmbH organisiert diese Treffen.

Der nächste Termin dazu steht auch schon fest:

Gesprächskreis
 28.01.2021
Login ab17:00 Uhr
Ortüber Zoom

 

Bei Interesse bitte die EUTB kontaktieren.

Der nächste Vortrag aus der Vortragsreihe der EUTB findet am 10. Februar mit dem Hamburger Rechtsanwalt für Sozial- und Medizinrecht, Reinhold Hohage, zum Thema „Testament und Behinderung“ statt.

Anmeldungen für diese ebenfalls kostenlose Veranstaltung sind schon jetzt möglich. Einfach eine E-Mail an eutbinkluzivo.de schicken oder nähere Informationen erfragen unter Telefon 05331 / 92784 350. Es gibt auch eine App für Smartphones, mit der sich Interessierte über die Angebote der EUTB informieren und online Termine vereinbaren können.

]]>
news-455 Fri, 22 Jan 2021 13:34:45 +0100 Containerküche Am Exer https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/containerkueche-am-exer.html Das Solferino startet am Montag in eine neue Ära – zumindest vorübergehend. Innerhalb von nur einer Woche wurde auf dem rückwärtigen Parkplatz des DRK-Lokals Am Exer 17 eine Container-Küche mit 200 Quadratmetern Nutzfläche errichtet. "Wir sind begeistert", berichtet Geschäftsführerin Corina Bornecke. "Der Aufbau ist unglaublich professionell abgelaufen, und auch die Einrichtung lässt keine Wünsche offen."

Diese sogenannte "Interimsküche" ist zunächst für drei Monate gebucht. In dieser Zeit werden die Küchenräume im Solferino komplett saniert. Ein monatelang unentdeckter Wasserschaden machte diese Arbeiten unumgänglich. "Eigentlich sind Mietküchen für Großveranstaltungen gedacht", erzählt Corina Bornecke. Doch auch längere Ausfälle können kompensiert werden. "In Magdeburg wurde kürzlich eine Containeranlage mit 2000 Quadratmetern errichtet, weil dort eine Großküche abgebrannt ist."

Die Ersatzküche am Exer beinhaltet alles, was für einen geregelten Kantinenbetrieb erforderlich ist – auf die Lockerungen der Corona-Beschränkung ist das Rote Kreuz also bestens vorbereitet. Bis dahin bereiten die Köche täglich 100 Mahlzeiten für die Kindergärten in Notbetreuung zu."Wir rechnen außerdem damit, dass Schulen und Kindergärten deutlich eher öffnen werden, als dass Restaurants wieder aufschließen dürfen."

Durch die Container ist gewährleistet, dass die Solferino-Belegschaft durchgehend weiterarbeiten kann, wenn derzeit auch Kurzarbeit angesagt ist. "Wir haben einen rollierenden Dienstplan, damit jeder mal zur Arbeit kommen kann", sagt Corina Bornecke. Diese Regelung habe den weiteren Vorteil, dass bei einer Corona-Erkrankung und anschließender Quarantäne eines Küchenteams, das andere Team nahtlos einspringen könne.

Sechs Arbeitsplätze sind in den Containern vorgesehen, es gibt warme und kalte Küche, Spülküche, Zimmer zur Lagerung von Ausrüstung und sogar Sanitärräume. Die Ausgabe der fertigen Speisen erfolgt weiterhin im DRK-Foodtruck, der vor dem Solferino auf dem Parkplatz steht. "Diese kontaktlose Ausgabe wird bisher toll angenommen von unseren Stammgästen", freut sich die Geschäftsführerin des Inklusionsbetriebs.

Und sie hat es sich etwas Nettes ausgedacht, um die Kunden bei Laune zu halten: "Wer seine Bestellung abgibt und dann bei niedrigen Temperaturen etwas warten muss, bekommt einen heißen Kakao gratis – zum Händewärmen." Nächste Woche will sie zudem ein anderes Heißgetränk ins Angebot nehmen. "Man darf sich auf einen alkoholfreien Apple-Pie-Punsch freuen." Außerdem wird das Gäste-Rufsystem des Lokals – bekannt aus dem Solferino #7 – zusätzlich genutzt: "Unsere Kunden können bestellen und nehmen dann den kleinen Pager bis zum Ruf mit ins Auto. Wir setzen alles daran, die Wartezeit unserer Gäste auch während der kalten Jahrszeit so angenehm wie möglich zu gestalten."

Corina Bornecke bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei den Handwerkern von Elektro-Jäger (Wolfenbüttel) und Heizungsservice Hundertmark (Börßum). "Sie waren sofort zur Stelle als es darum ging, unsere Containerküche zu installieren. Das war großartig."

]]>
news-454 Thu, 21 Jan 2021 18:00:10 +0100 DRK-Tafel gibt FFP2-Masken an Bedürftige aus. https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-tafel-gibt-ffp2-masken-an-beduerftige-aus.html DRK-Tafel gibt FFP2-Masken an Bedürftige aus. Ring: "Versäumnisse der Politik sind beschämend" Diese Tatsache hat schon bundesweit für Kritik gesorgt: Im Regelsatz von Empfängern des Arbeitslosengeldes II (ALG II) ist für den Bereich Gesundheitspflege ein monatlicher Betrag von 17,02 Euro eingeplant – damit müssen die Bedürftigen auch alle Kosten für Hygieneprodukte wie etwa Zahnpasta oder Damenbinden decken. "Dass hier keine Spielräume für die Anschaffung von Corona-Masken besteht, dürfte jedem klar sein", meint der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel. Und das Rote Kreuz will handeln, wie es in einer Pressemitteilung heißt: "Die DRK-Tafel wird im Eberts-Hof am Großen Zimmerhof in Wolfenbüttel ab Montag an jeden erwachsenen Tafelkunden kostenfrei zwei FFP2-Masken ausgeben."

Gerade Rentner, die von der Grundsicherung leben, ALG-II-Enpfänger sowie von Kinderarmut betroffene Schüler seien von den Folgen der Pandemie besonders stark betroffen, erklärt Andreas Ring, der Vorstand des DRK-Kreisverbandes. "Leider hat es die Politik bisher versäumt, für diese Gruppen Hilfspakete zu schnüren. Das ist beschämend." Nun beschaffe das Rote Kreuz die erforderliche Menge: "Wir benötigen 1.000 FFP2-Masken, um alle erwachsenen Abholer mit zwei Masken auszustatten."

Bereits in der ersten Welle der Pandemie hat das DRK mit Unterstützung der Curt Mast Jägermeister Stiftung und vieler weiterer Spender einen Nothilfefonds aufgelegt. Damit konnte die Tafel die pandemiebedingten Herausforderungen tragen. Zudem wurde zahlreichen Einzelpersonen bei der Ersatzbeschaffung von Haushaltsgeräten oder auch Brillen geholfen. Und besonders wichtig: Bedürftige Schüler, denen es an Geräten für den Onlineunterricht mangelte, erhielten vom Roten Kreuz in Zusammenarbeit mit den Schulen die erforderliche technische Ausrüstung. "Allein im ersten Lockdown haben wir 150 Laptops oder Tablets, 72 Drucker und 14 Headsets ausgegeben", berichtet Sonja Grabau, Leiterin der DRK-Servicestelle.

Und diese Förderung ist noch nicht zu Ende – zumal jetzt viele jüngere Schüler nachgerückt sind. "Auch nach einem Jahr ist es der Politik nicht gelungen, alle bedürftigen Schüler mit den notwendigsten Geräten zur digitalen Teilhabe zu versorgen", kritisiert Ring. "Uns liegen erneut Bedarfsmeldungen von Schulen vor, die es nun abzuarbeiten gilt."

Wer den DRK-Nothilfefonds unterstützen möchte, kann spenden.
Jeder Betrag hilft: IBAN DE77 1203 0000 1020 9264 63

]]>
news-453 Fri, 15 Jan 2021 20:53:45 +0100 Das DRK-inkluzivo-Team startet mit einem neuen Programm ins Jahr https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/das-drk-inkluzivo-team-startet-mit-einem-neuen-programm-ins-jahr.html Es ist schon eine ungewöhnliche Situation für die Mitarbeitenden der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH: Die ersten gedruckten Exemplare des Programmkalenders 2021 übergaben sie auf dem Parkplatz des Integrations- und Therapiezentrum auf dem Wolfenbütteler Exer-Gelände. Nach dem vergangenen Jahr, in dem viele Gruppenangebote und geplante Fahrten ausfallen mussten, hoffen Mitarbeitende, Betreute und Familien, bald wieder viel miteinander erleben zu können.

Erleben steht mit im Mittelpunkt der Freizeitplanung für 2021

Das Integrations- und Therapiezentrum, kurz ITZ, des Deutschen Roten Kreuzes in Wolfenbüttel, beherbergt unter seinem Dach nicht nur Therapie- und Gesundheitsangebote, sondern auch sich regelmäßig treffende Gruppen in verschiedenen Altersstufen und für verschiedene Interessenbereiche. Judo für Jugendliche mit Beeinträchtigungen gehört genauso dazu wie Koch- und Musikgruppen. Neu dabei sind in diesem Jahr einige offene Angebote, an denen auch Geschwisterkinder und Kinder von DRK-Mitarbeitenden teilnehmen können. Das erste Mal im Programm ist zudem ein Eltern-/Angehörigen-Café, das pflegende Eltern und Angehörige zum Austausch miteinander einlädt. Viele der Familien kennen sich zwar durch Freizeiten oder Angebote des Familienentlastenden Dienst (FED) aus den Vorjahren, doch Zeit für ruhige Gespräche ist oft knapp. Der Familienentlastende Dienst ist eine Anlaufstelle für Familien und Angehörige, die Entlastung und Unterstützung wünschen. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein Sprachrrohr für unsere Kunden, die Familien und Angehörige zu sein“, berichtet Katharina Hefenbrock, Leiterin des FED. Oftmals wenden sich Familien an den Dienst, die ersteinmal nur gehört haben, dass es Angebote wie Freizeiten und Gruppen für Kinder mit Behinderungen gibt. Oder die Einzelbetreuung,mit der sie die notwendige Zeit bekommen, um selbst wieder durchzuatmen oder sich um Geschwisterkinder zu kümmern. Oftmals ergibt sich dadurch ein jahrelanger gemeinsamer Weg und weitere Hilfen für den Alltag. Hefenbrock erinnert sich beispielsweise an die Situation einer Mutter, die ihren Sohn zum Judo anmelden wollte, denn woanders habe er nie Anschluss gefunden. In Gesprächen stellte sich heraus, dass sie von Ärzten und anderen Einrichtungen nie über mögliche Pflegeleistungen informiert wurde – auf die sie ein Anrecht hatte. „Pflegende Angehörige erbringen eine unglaubliche Leistung, gerade auch jetzt in Zeiten der Pandemie. Wenn es Unterstützungsbedarf gibt, dann können wir Wege aufzeigen und begleiten. Wer merkt, dass er eine Beratung oder Entlastung braucht, weil sein Kind, seine Mutter oder Vater einen Bedarf an Betreuung und Pflege hat, kann sich bei uns melden“, so Hefenbrock.

Informationsveranstaltungen

Neben allen Aktionen, Gruppen- und Freizeitveranstaltungen wird es auch im Jahr 2021 wieder eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen geben, geplant vor Ort auf dem Exer-Gelände oder virtuell in Form von Online-Seminaren. Als Besonderheit hat die DRK-inkluzivo gGmbH auch ein auf den ersten Blick ungewöhnliches Thema mit is Programm aufgenommen: Gewalt. Ab dem 5. Mai rückt das Thema in den Fokus. „Gewalt an Menschen mit einer Behinderung ist ein Tabuthema, aber sie findet statt. Nicht nur in stationären Einrichtungen. Wir hören zum Beispiel häufig von Gewalterfahrungen unserer Kunden am Wolfenbüttler Bahnhof. Es soll eine Filmreihe sowie eine Podiumsdiskussion, ein Selbstverteidigungstraining für Menschen mit einer Behinderung und Fortbildungen zum Thema Gewaltfreie Kommunikation geben“, erklärt Katharina Hefenbrock.

Für die FED-Mitarbeiterin Sophie Junge sind die Angebote des FED in Wolfenbüttel ein Bestandteil der gelebten Teilhabe. „Besonders im vergangenen Jahr waren der FED und das ITZ eine der Konstanten im Leben der Kunden und ihrer Familien. Auch wenn vieles – wie Schule, Werkstatt oder geplante Aktionen – nicht stattfinden konnte, haben wir mit Einzelbetreuung oder Treffen im kleinen Kreis für Abwechslung im Alltag gesorgt“, erinnert sich die 23-Jährige. Als studentische Minijobberin kümmert sie sich um die Begleitung von Gruppen oder Ausflügen. Gerade die Einzelbetreuung ist derzeit so wichtig, wie selten zuvor.

Die Abwechselung im Alltag ist es, was auch Marion Münch und ihre Tochter Laura schätzen. Die beiden nehmen regelmäßig den Weg aus Hohenassel bei Salzgitter auf sich, um das ITZ zu besuchen und gehörten zu den ersten, die sich einen der Kalender abholten: „Wir stehen seit über zehn Jahren mit dem FED in Kontakt. Natürlich war das Jahr 2020 anders als sonst, aber wir haben uns nie allein gelassen gefühlt – im Gegenteil“, erzählt Marion Münch. Durch die Epilepsie ihrer Tochter sei sie es gewohnt, flexibel mit Veränderungen umzugehen und von einer auf die andere Minute Pläne umzuwerfen. „Das FED-Team geht schon immer diesen Weg mit uns mit und ist ebenfalls flexibel. Wenn wir nicht nach Wolfenbüttel kommen konnten, kam die Gruppe auch schonmal zu uns. Und die Kommunikation untereinander ist immer auf Augenhöhe, das ist sehr angenehm.“

Flexibilität hat sie auch bei den Mitarbeitenden während der Pandemie beobachtet: Mussten Aktionen aufgrund veränderter Verhaltensregeln ausfallen, entstand kurz darauf schon ein neuer Plan – immer unter Beachtung eines stimmigen Hygienekonzeptes. „Das hat uns die Sicherheit gegeben, mit einem guten Gewissen weiter den Kontakt zu halten und die Angebote in Anspruch zu nehmen.“ Mit dem neuen Kalender steigt auch die Vorfreude auf das, was 2021 noch alles schönes passieren kann. Und auf die neuen Gesichter im Team, denn im Laufe des vergangenen Jahres hat sich der FED neu aufgestellt.

Mit einem Klick kann unser Jahreskalender herunterladen werden. Er kann auch telefonisch angefordert werden (05331 927 8470) oder per E-Mail an info@inkluzivo.de.
Für die Anmeldung nutzen Sie bitte den Anmeldebogen.

 

]]>
news-452 Fri, 15 Jan 2021 08:57:00 +0100 Am 20.01.: EUTB-Onlinevortrag: Persönliches Budget https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/am-2001-eutb-onlinevortrag-persoenliches-budget.html Die EUTB der DRK-inkluzivo in Wolfenbüttel, die Abkürzung steht für Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstelle, führt ihre beliebte Vortragsreihe im Internet auch im Jahr 2021 fort. „Wir starten am 20. Januar um 18 Uhr mit einem lebhaften Vortrag von Sina Rimpo über das Persönliche Budget und Selbstbestimmtes Wohnen“, verrät Simone Beil. Sie berät mit ihrem Team Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen zu allen Fragen der Teilhabe. Rimpo ist Vorsitzende des Vereins Selbstbestimmt Leben e.V. aus Hannover, hat selbst eine Behinderung und erklärt in diesem Webinar wie dank der aktuellen Rechtsgrundlagen im 9. Sozialgesetzbuch aus Hilfeempfängern sozusagen Arbeitgeber/innen werden können.

Beil und Rimpo moderieren gemeinsam seit einiger Zeit einen Austausch für Betroffene und Angehörige, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. „Hier nehmen einige Eltern aus der Region teil, die eine bestmögliche Förderung für ihre beeinträchtigten Familienangehörigen wünschen und Alternativen für eine Unterbringung in den klassischen Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe suchen“, erklärt Beil. „Und das wollen wir unterstützen.“ Ein großer Teil der Beratungsanfragen in der EUTB drehe sich um die Themen Persönliches Budget und Selbstbestimmtes Wohnen.

Wann und wo?

Anmeldung bis
Dienstag, 19.01.2021
per Mail aneutbinkluzivo.de
oder telefonisch05331/92784-350

Nach Anmeldung erhalten Sie einen Link mit dem Zugang zum Webinar. Personen, die möglicherweise das erste Mal an einem Onlinevortrag teilnehmen, erhalten in aller Ruhe eine Erklärung durch die EUTB-Beraterinnen.

Webinar am
Mittwoch, 20.01.2021
Login ab17:45 Uhr
Beginn18:00 Uhr
Ende19:30 Uhr
Ortüber Zoom

Die Teilnahme an diesem Online-Vortrag ist kostenlos.

Simone Beil meint: „An unseren digitalen Vorträgen und dem Gesprächskreis, der während der Corona-Pandemie ebenfalls im Internet stattfindet, nehmen Menschen teil, die sich sonst nicht auf den Weg zu uns gemacht hätten.“  Sie freut sich für die Beratungskunden und für alle anderen Interessierten über die Möglichkeit, das Thema trotz Corona-Auflagen weiter erarbeiten zu können.

Nähere Informationen zum Angebot der EUTB für Wolfenbüttel, Helmstedt und Schöningen der DRK-inkluzivo unter Telefon 05331 / 92784 350 oder Anfragen per E-Mail an eutbinkluzivo.de - es gibt auch eine App für Smartphones, mit der sich Interessierte über die EUTB-Angebote vor Ort informieren und online Termine vereinbaren können.

]]>
news-451 Fri, 08 Jan 2021 15:11:54 +0100 Foodtruck am Exer https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/foodtruck-am-exer.html Mit viel Kreativität begegnet das DRK-Solferino den aktuellen Schwierigkeiten durch den Lockdown. Der Inklusionsbetrieb am Exer in Wolfenbüttel hat einen interessanten Weg durch die Krise gefunden. Das neue Angebot heißt "Foodtruck". Mit viel Kreativität begegnet das DRK-Solferino den aktuellen Schwierigkeiten durch den Lockdown. Der Inklusionsbetrieb Am Exer in Wolfenbüttel hat einen interessanten Weg durch die Krise gefunden. Das neue Angebot heißt "Foodtruck". Er wurde vom DRK-Kreisverband angeschafft, um die Blutspenden in den Ortsvereinen zu unterstützen, kann aber auch bei Einsätzen des Katastrophenschutzes zum Einsatz kommen. "Ganz wichtig war bei dieser Investition die Förderung durch den Blutspendedienst Niedersachsen", unterstreicht Andreas Ring, Vorstand im DRK-Kreisverband.

"Wir haben im Moment gleich mit zwei Problemen zu kämpfen", berichtet Corina Bornecke, Geschäftsführerin und Küchenchefin im Solferino. Neben den Auflagen der Regierung kam Ende des Jahres 2020 auch noch die Entdeckung eines Rohrbruchs hinzu, der offenbar schon seit Monaten das Erdreich flutete. "Nun müssen wir die gesamte Küche trockenlegen. Ein normaler Kochbetrieb ist ausgeschlossen." Corina Bornecke rechnet mit einer Küchenschließung von bis zu sechs Monaten.

Doch für beide Probleme gibt es Lösungen. "Unser Tagesgeschäft starten wir wieder am Montag, 11. Januar", kündigt die kreative Köchin an. Auf dem großen Parkplatz vor dem Solferino wird dann ein Container stehen, aus dem heraus Essen verkauft wird. "Der DRK-Kreisverband hatte diesen Foodtruck eigentlich bestellt, um künftig den Ortsvereinen bei der Organisation von Blutspenden zu helfen, außerdem für Einsätze im Rahmen des Katastrophenschutzes", erzählt sie. "Nun kommt er uns in der Pandemie wie gerufen – das ist ja auch eine Art Katastrophe."

Von Montag bis Freitag gibt es nun wieder frisch zubereitete Speisen Am Exer 17, und zwar von 11 bis 14 Uhr. Geplant ist folgender Ablauf: Die Kunden sollen direkt am Foodtruck bestellen, sich dann für ein paar Minuten die Beine vertreten und dann das Essen in einer Transportbox abholen. "Selbstverständlich haben wir die Gerichte auch eingeschweißt da, zum Warmmachen zu Hause." Überhaupt sei das vielleicht eine vernünftige Kombinantion, sagt Corina Bornecke: "Wer zu uns kommt, kann sich eine frische Mahlzeit zum essen an dem Tag mitnehmen – und gleich ein paar weitere vorbereitete Gerichte für die nächsten Tage."

Die Speisekarte für die ganze Woche ist bewusst vielfältig gestaltet, neben unterschiedlichen Tagesgerichten gibt es immer drei verschiedene Suppen. Deren Programm wechselt wöchentlich. Übrigens startet die Woche mit einem besonderen Montag: "Zum Auftakt gibt es einen saftigen Spanferkelbraten", kündigt Corina Bornecke an. Neben den Tagesgerichten gibt es auch die beliebten Solferino-Klassiker, vor allem die Burger mit Beef oder Chicken oder vegetarisch. "Gerade nach unseren Burgern wurden wir oft gefragt."

Überhaupt ist das Solferino-Team ganz begeistert von der Resonanz in der Bevölkerung. "Es kamen hier unheimlich viele Fragen an: Wann kommt ihr zurück? Wir vermissen euch." Das habe ihrer Mannschaft sehr gut getan. "Es war herzerwärmend und gut für die Motivation."

Diese Motivation wird in den kommenden Wochen noch wichtig sein, denn ab Mitte Januar geht es an die Sanierung der Küche. Auf dem hinteren Parkplatz wird eine Behelfsküche errichtet, um die nächsten Monate zu überbrücken. Denn nach wie vor wird im Solferino viel gekocht: "Wir bereiten täglich knapp 50 Portionen für die Not-Kindergärten zu", berichtet die Geschäftsführerin. Außerdem seien die Köche darauf vorbereitet, bei einer Öffnung der ersten Schulen Ende Januar wieder in die Zubereitung der Schulspeisung einzusteigen.

Auf Klick zum aktuellen Speiseplan des Solferino

]]>
news-450 Fri, 08 Jan 2021 15:08:15 +0100 Jahresauftakt 2021: DRK-inkluzivo stellt buntes Programm vor https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/jahresauftakt-2021-drk-inkluzivo-stellt-buntes-programm-vor.html 1.400 Briefe mit dem neuen Jahresprogramm haben die Verantwortlichen der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH zum Jahreswechsel an alle Kunden, Patienten und Teilnehmer der Angebote im vergangenen Jahr verschickt.  Die meisten der Angebote finden regelmäßig im Integrations- und Therapiezentrum (ITZ) auf dem Wolfenbütteler Exer-Gelände statt und wenden sich unter anderem an Menschen mit Beeinträchtigungen und ihre Familien. Viele Leistungen werden ambulant erbracht, so beispielsweise das Ambulant Betreute Wohnen und die Schulassistenz. Sie bietet Unterstützung für über 130 Schüler mit Behinderungen in der Region.

„Auf unser neues Programm haben sich wirklich viele gefreut“, weiß Katharina Schulz von einigen Familien mit beeinträchtigten Angehörigen. Die junge Sozialarbeiterin studierte selbst in Wolfenbüttel, arbeitete während ihres Studiums in den Angeboten des Familienentlastenden Dienstes (FED) im ITZ. Heute gestaltet sie mit ihrem Team selbst die Aktionen und Angebote für alle Altersgruppen, die von Jahr zu Jahr größer werden. „Es macht uns großen Spaß, die Aktionen zu planen. Wir orientieren uns dabei eng am Bedarf und an den Wünschen der Teilnehmer.“ Dabei seien die Gruppenangebote und Freizeitfahrten so vielfältig wie die Besucher im ITZ. Es gebe auch spezifische Angebote für junge Menschen mit Autismus, für Senioren und Gesundheitskurse für Jedermann. Auch spezielle Aktionstage und Nachmittage für Geschwisterkinder sind dabei.

Schulz ergänzt: „Neben bewährten Gruppen wie Schwimmen, Kochen oder Judo haben wir für dieses Jahr ein Eltern-/Angehörigen-Café geplant. Es bietet einen Austausch und ein Kennenlernen untereinander.“ Auch die neue regelmäßige ‚Zeit für mich‘-Gruppe nehme die pflegenden Angehörigen in den Blick. Hier werde professionell angeleitete Progressive Muskelentspannung geboten, im Wechsel mit Fitness-Einheiten im ITZ-Schwimmbad. Parallel zu den Terminen ist eine Kinderbetreuung vorgesehen, wobei die Kinder durchaus auch Jugendliche oder junge Erwachsene sein dürfen. „Wir wollen, dass sich Eltern auch einmal eine kleine Auszeit nehmen können.“

Der neue Jahreskalender 2021 erscheint fast schon traditionell im A3-Format. Er gibt einen guten Überblick über das Freizeitjahr, auch Ferienzeiten und Feiertage sind eingezeichnet. Für nähere Informationen und einem Download des Anmeldebogens laden die Mitarbeiter des DRK auf die Homepage ein: www.itz-drk.de

„Natürlich geben wir Hilfestellung, wenn jemand bei der Auswahl oder bei der Anmeldung Unterstützung braucht. Gerade in der aktuellen Zeit während der Corona-Pandemie stehen wir in engem Austausch mit allen“, erklärt Schulz die besondere Zeit voller Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. „Wir haben schon im letzten Jahr unsere Angebote angepasst. Vieles findet draußen, in kleineren Gruppen und mit Abständen statt. Auch haben wir Übung darin die Abläufe immer neu anpassen, je nachdem welche Auflagen und Empfehlungen in der jeweiligen Zeit gelten.“ Das Team in der DRK-inkluzivo gehe aber optimistisch und voller Tatendrang in das neue Jahr.

Für Montag, 11. Januar wird zum ITZ aufs Exer-Gelände eingeladen. Ab 15:00 Uhr steht das Team im Zeitraum bis 17:30 Uhr für einen Austausch bereit. Natürlich draußen, mit entsprechenden Abständen. Hier können Fragen zum Programm und zum Ablauf der Aktionen gestellt, die Anmeldebögen ausgefüllt werden. Auch neue Gesichter im Team stellen sich vor und freuen sich darauf, schon jetzt mit den künftigen Teilnehmern in Kontakt zu kommen. Die meisten Angebote beginnen erst im Februar. Wer keine Zeit hat, zu dieser Veranstaltung am kommenden Montag zu kommen, der kann sich auf der Homepage www.itz-drk.de informieren. Hier steht auch der neue Jahreskalender zum Anklicken bereit. Er kann auch telefonisch angefordert werden (05331 927 8470) oder per E-Mail an info@inkluzivo.de.

]]>
news-449 Thu, 07 Jan 2021 12:03:34 +0100 Explosionen in Wolfenbüttel https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/explosionen-in-wolfenbuettel.html Bei dem nächtlichen Brandeinsatz der Wolfenbütteler Feuerwehr über Weihnachten war auch die Schnelleinsatz-Gruppe (SEG) des DRK-Kreisverbandes vor Ort. Gegen 3 Uhr in der Heiligen Nacht hatten mehrere Explosionen die Anwohner der Harzstraße aufgeschreckt. Offenbar war ein Feuer in einem Haus ausgebrochen, das derzeit saniert wird.

Dem Einsatzbericht zufolge rückten die Feuerwehren aus Wolfenbüttel und Linden mit rund 50 Kameraden aus. Auch die große Drehleiter kam zum Einsatz, zwei Löschtrupps bekämpften das Feuer unter schwerem Atemschutz. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Menschen verletzt worden waren, wurden zusätzliche Rettungskräfte des DRK alarmiert. Neben drei Rettungswagen waren Notarzt, leitender Notarzt sowie der Organisatorische Leiter vor Ort.

Tatsächlich kamen zunächst keine Menschen zu Schaden, allerdings wurde bei den Löscharbeiten ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden, sei aber schon wieder entlassen worden, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Als SEG-Leiter vor Ort fasst Tobias Liersch den Einsatz aus DRK-Sicht zusammen: "Wir wurden um 2:53 Uhr alarmiert mit dem Einsatz-Stichwort: F2ML (Feuer 2 Menschenleben in Gefahr) – ,Explosion'."

Insgesamt acht Einsatzkräfte trafen sich daraufhin an der Wache am Exer, Liersch und sein Stellvertreter Mike Herzberg rückten mit dem DRK-Fahrzeug in die Harzstraße aus. Bei dieser Gelegenheit sollte sich erstmals der umgebaute Einsatz-Leitwagen (ELW) des Einsatzzuges bewähren. Die Aufgaben der DRK-Helfer im Einsatz lauteten, die örtliche Einsatzleitung des Rettungsdienstes zu unterstützen. "Außerdem mussten wir die Funkverbindung zur Feuerwehr und zur Leitstelle in Braunschweig sicherstellen", berichtet Liersch weiter. Darüber hinaus hielt seine Gruppe Kontakt zu den weiteren SEG-Kräften, die sich in Bereitstellung am Exer befanden, falls ihr Einsatz bei größerer Schadenslage erforderlich gewesen wäre.

"Unser Einsatz endete inklusive einer kleinen Nachbesprechung gegen 4:50 Uhr nach dem Einrücken am Exer." 

]]>
news-445 Fri, 18 Dec 2020 16:50:29 +0100 Erfolgreicher EUTB-Fachvortrag zum Thema Elternassistenz https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/erfolgreicher-eutb-fachvortrag-zum-thema-elternassistenz.html Die Wolfenbütteler EUTB-Teilhabeberatungsstelle zieht für das Jahr 2020 ein positives Fazit, trotz aller Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Nachdem im Frühjahr des Jahres die ersten Angebote und Informationsveranstaltungen für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen und Interessierte ausfallen mussten, hat das Team der EUTB aus der Not eine Tugend gemacht. Thomas Stoch, Geschäftsführer der Einrichtung auf dem Wolfenbütteler Exer-Gelände, erklärt warum: „Wir haben nach wenigen Wochen ausprobiert, ob wir nicht unsere beliebten Veranstaltungen auch online anbieten können. Gleich nachdem wir mit Beratungsstunden, Therapieeinheiten und weiteren Kontakten zu Hilfeempfängern über Video-Chat-Portale gute Erfahrungen gemacht haben.“

Das für 2020 geplante Programm wurde kurzerhand digitalisiert, Interessierte konnten sich per E-Mail zu den Veranstaltungen anmelden und erhielten einen Link zur kostenlosen Teilnahme an den Online-Seminaren. Hier ging es um Themen wie das Persönliche Budget, die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, Testament und Vorsorgevollmachten, gesetzliche Betreuung und weitere Schwerpunkte, die Betroffene interessieren. „Wir haben uns hier an den Themen aus unseren Beratungen orientiert“, erklärt Simone Beil. Sie leitet die EUTB, die Abkürzung steht für Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung.

Die Beraterinnen des DRK bieten tatsächlich seit knapp drei Jahren eine unabhängige Beratung für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen an. Das Angebot wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Zur Zielgruppe gehören alle Personen aus den Landkreisen Wolfenbüttel und Helmstedt, die ein Anliegen rund um Teilhabe und Rehabilitation haben.

Vor wenigen Tagen fand nun der letzte Fachvortrag im Jahr 2020 statt – das Online-Seminar zum Thema Elternassistenz mit Kerstin Blochberger. Es moderierten die Beraterinnen der EUTB Simone Beil und Anna-Lena Lohse. Blochberger ist Sozialarbeiterin, Peer-Counselorin beim Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern, hat selbst eine Behinderung und ist ausgewiesene Expertin, wenn es um die Frage geht, welche Unterstützung Eltern mit Behinderungen in Anspruch nehmen können. Hier gibt es einige Möglichkeiten durch die Regelungen des Bundesteilhabegesetzes.

Blochberger stellte Praxisbeispiele vor und zeigte Filmsequenzen, damit sich die Teilnehmerinnen ein Bild darüber machen konnten, in welcher Situation sich Familien mit Assistenz und in Begleiteter Elternschaft befinden. Simone Beil ergänzt: „Wir hatten im Vorfeld der Veranstaltung tatsächlich einige Anfragen von Eltern mit Behinderungen, die auch am Fachvortrag teilnahmen und ihre Fragen hier direkt stellen konnten. Überhaupt ist es ein großer Vorteil, die Veranstaltungen digital anzubieten. So erreichen wir tatsächlich mehr Menschen, als wenn wir zum Vortrag vor Ort einladen würden.“

In der digitalen Runde wurde die Frage erörtert, unter welchen Voraussetzungen Eltern mit psychischen Erkrankungen eine Elternassistenz erhalten können und wie die EUTB bei der Beantragung helfen kann. Die Betroffenen legten Wert darauf, dass die Selbstbestimmung und die erzieherischen Belange bei diesen Unterstützungsleistungen unverändert in den Händen der Eltern bleiben. Einige berichteten eindrücklich von den Auswirkungen auf ihre familiäre Situation durch eine chronische Erkrankung oder eine Behinderung. Dass die EUTB in solchen Situationen unabhängig berät und auch bei der Antragstellung begleitet, wussten viele nicht. Beil erklärt: „Manchmal reicht es schon, im Dschungel der Leistungsträger eine Übersicht zu geben. Hier spielt unsere Vernetzung mit anderen Betroffenen und mit Beratungsstellen eine große Rolle.“

Das DRK erklärt, dass auch im Jahr 2021 wieder einige Vorträge geplant sind. Als Online-Vorträge und später auch als Präsenz-Seminare, die dann ebenso für Teilnehmer über das Internet geöffnet werden. Für diese sogenannten hybriden Veranstaltungen hat das DRK die Wolfenbütteler Firma Flewo als Partner gewinnen können. „Dirk Flemmig hat uns mit dem notwendigen Material ausgestattet und unsere Mitarbeiterinnen geschult, eine Förderung dafür haben wir erhalten von Bundesprogrammen, die gerade die Kommunikation in Zeiten der Pandemie auf diesem Wege fördern wollen.“

Der nächste Online-Fachvortrag findet am 20. Januar 2021 statt, es beginnt mit dem Thema Persönliches Budget und Selbstbestimmtes Wohnen mit Sina Rimpo. Anmeldungen und Informationen unter der Mail-Adresse eutbinkluzivo.de, auch per Telefon unter 05331 / 92784 350. Es gibt auch eine App für Smartphones, mit der sich Interessierte informieren und online Beratungstermine vereinbaren können.

]]>
news-444 Fri, 18 Dec 2020 16:40:00 +0100 Große Solidarität in Klein Denkte https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/grosse-solidaritaet-in-klein-denkte.html Der Ort Klein Denkte hat knapp 500 Einwohner – 72 von ihnen sind Mitglied im rührigen Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr. Dass in dieser Gruppe ein großer Sinn für die Gemeinnützigkeit herrscht, bewies eine Abordnung von vier Klein Denktern am vergangenen Freitag: Sie luden kistenweise Spenden vor dem Eberts Hof aus, dem Tafelladen des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel. "Hier geht es erstmal um Sachen im Wert von 1000 Euro", erklärte Christoph Rieger, der Vorsitzende des Fördervereins. Für den Januar versprach er eine weitere Großspende. "Wir wollten nicht jetzt im Lockdown und vor Weihnachten die Regale leerkaufen."

Das Geld stammt aus einem bemerkenswerten Spendenaufruf, den Feuerwehr und Förderverein an die Bevölkerung von Klein Denkte gerichtet hatten. "Liebe Klein Denkter", hieß es da, "zum Glück gab es in diesem Jahr nicht viele Brände zu löschen, aber ,schützen' gehört auch zu den Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr."

Vor diesem Hintergrund lag einerseits ein Merkblatt mit Corona-Regeln bei. Andererseits riefen die Absender dazu auf, jenen Menschen zu helfen, "für die das Leben besondere Hürden aufgestellt hat". Explizit wurde die DRK-Tafel Wolfenbüttel als Empfänger genannt, und die Feuerwehr machte gleich den ersten Schritt: "Wir haben beschlossen, in diesem Jahr einen Teil des Geldes, das eigentlich für unser Jahresabschluss-Essen geplant war, an die ,Wolfenbütteler Tafel' zu spenden."

Am Freitag stand fest: Es sind schon mehr als 1300 Euro zusammengekommen. "Aber es wird noch mehr", freute sich Ortsbrandmeister Christian Thies, "denn es kommt immer noch Geld aufs Konto." Offenbar wurden Feuerwehr und Förderverein vom gewaltigen Rücklauf aus dem Dorf überrascht: "Die Klein Denkter sind der Hammer!" befand Christoph Rieger. "Wir hatten nicht mit so einer Wahnsinns-Resonanz gerechnet."

Und so hatten alle viel zu tun, um am Freitag die Spenden in Eberts Hof zu bringen. Dessen Leierin Juliane Liersch freute sich mit ihrem Team über Lebensmittel, Hygieneartikel und weihnachtliches Gebäck, das in den nächsten Tagen an bedürftige Menschen verteilt wird. "In diesem Jahr ist die Spendenbereitschaft der Bevölkerung nochmal gestiegen", lobte sie. Die Corona-Krise habe wohl dazu beigetragen, dass ein großer Teil der Gesellschaft näher zusammengerückt sei. "Die gegenwärtige Solidarität ist wirklich beeindruckend."

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-443 Fri, 18 Dec 2020 16:29:44 +0100 Spende für die Tafel-Kinder in Schladen https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/spende-fuer-die-tafel-kinder-in-schladen.html Eine Spende, die sich explizit an bedürftige Kinder in der Samtgemeinde Schladen richtet – das erleben die Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel auch nicht alle Tage. Und doch war es jetzt soweit, als Frank Schildener mit einem Kombi voller Spielzeug an der DRK-Tafel in Schladen vorfuhr. "Man hat uns im Vorfeld gemeldet, dass hier aktuell 60 Kinder über die Tafel erreicht werden können", erzählte er als Mitglied des Lions-Clubs Media Niedersachsen/Hannover in Gründung. "Und darum habe ich 60 Spielzeuge dabei."

Tatsächlich sei die Gabe von einem Spender, der nicht genannt werden wolle, deutlich größer ausgefallen. "Wir haben 2500 Spiele dieser Art zur Verfügung und bereisen gerade neben Tafeln auch Frauenhäuser und Kinder-Hospize", erzählte Schildener. "Also all jene Adressen, wo Bedarf herrscht." Für das Rote Kreuz nahmen Aline Gauder und Michael Hänschen die Pakete in Empfang. "In der Regel laufen bei uns in der Tafel am Standort in Wolfenbüttel mehr Spenden für bedürftige Kinder auf", berichteten sie. "Das ist heute mal ein ganz schöner Anstoß, gerade in Schladen vermehrt für diese Zielgruppe zu werben, denn der Kinderanteil unter unseren Abholern ist hier ziemlich hoch."

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-442 Thu, 17 Dec 2020 16:18:00 +0100 Virtuelle Weihnachtsfeier des Katastrophenschutzes https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/virtuelle-weihnachtsfeier-des-katastrophenschutzes.html Nach einem aufwühlenden Jahr hat sich der Katastrophenschutz-Stab des Landkreises Wolfenbüttel zu einer besinnlichen Weihnachtsfeier getroffen und das Jahr ausklingen lassen. Virtuell, ohne direkten Kontakt zueinander – und trotzdem gemeinsam. Auf dem Teller dampft eine Rinderroulade, neben dem Laptop brennt eine Kerze... „Wir haben in diesem Jahr so viel erlebt. Daher wollten wir alle, die sich ehrenamtlich im Katastrophenschutz-Stab einbringen, noch einmal zusammen bringen. Der Termin für die Weihnachtsfeier stand eigentlich schon seit einem Jahr fest. Aber da Treffen derzeit nicht angebracht sind, kam ich auf die Idee einer virtuellen Weihnachtsfeier“, erzählt Torsten Preuß, Koordinator des Stabes beim Landkreis.

Und er freut sich, dass die Idee bei den Freiwilligen so gut angekommen ist: Mehr als 40 von ihnen haben sich gemeinsam mit ihren Partnern in die Videokonferenz zu der Feier eingewählt. „Da ein gutes Essen auch sonst schöner Bestandteil einer Weihnachtsfeier ist, wollten wir nicht darauf verzichten und haben gemeinsam mit dem Solferino des Deutschen Roten Kreuzes in Wolfenbüttel mehrere vorbereitete Menüs zur Auswahl gestellt", berichtet Preuß. Die konnte sich jeder Teilnehmer Am Exer abholen – vor der Feier mussten die Gerichte nur noch fertiggegart werden.

Neben dem Essen in gemütlicher Runde sorgten Weihnachtsgeschichten für den festlichen Rahmen – und bei dem ein oder anderen auch ein gutes Glas Wein aus eigenen Beständen. Die Kosten für das Essen übernahm der Landkreis. „Wir dürfen nicht vergessen, dass sich fast alle im Stab ehrenamtlich einbringen, also neben ihrem Job. Viele von ihnen sind zudem noch in Hilfsorganisationen wie den Freiwilligen Feuerwehren, dem THW oder DRK aktiv und sorgen so für eine noch engere Zusammenarbeit", verdeutlicht Preuß. "Dafür sagen wir mit dieser Weihnachtsfeier Danke.“ Auch wenn in der diesjährigen Adventszeit vieles ausfalle, sei es wichtig, Kontakte untereinander nicht einschlafen zu lassen.

Das Solferino, Tagesrestaurant und Cateringbetrieb des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel mit Sitz auf dem Exer-Gelände, hat bereits vor der Corona-Pandemie Erfahrungen mit vorkonfektionierten Menüs gesammelt. „In den vergangenen Wochen ist das Verfahren zu unserem Standard geworden: Die Speisen sind zu 80 Prozent vorgegart, werden eingeschweißt, gekühlt und müssen vor dem Verzehr nur noch kurz erhitzt werden“, erklärt Corina Bornecke, die Solferino-Geschäftsführerin. Der Katastrophenschutz-Stab sei nicht die einzige Weihnachtsfeier, die das Solferino kulinarisch begleite.

]]>
news-441 Wed, 16 Dec 2020 12:48:49 +0100 Besonderes Fahrtraining für ehrenamtliche Helfer https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/besonderes-fahrtraining-fuer-ehrenamtliche-helfer.html Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rotem Kreuz sind im Ernstfall mit Sonder- und Wegerechten unterwegs. Blaulicht und Martinshorn sollen sie eigentlich vor kritischen Situationen bewahren. Doch erstens klappt das nicht immer, weil nicht jeder Verkehrsteilnehmer richtig reagiert. Zweitens ist es auch für die Helfer selbst nicht immer ganz einfach, unter dem Stress des Einsatzes im Verkehrsgewühl einen kühlen Kopf zu bewahren.

Darum bot der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel seinen ehrenamtlichen Helfern jetzt ein ganz besonderes Fahrtraining an – sozusagen auf dem Trockenen. In der Solferino-Lounge am Exer war ein Fahrsimulator aufgebaut, der den Teilnehmern in Kleingruppen möglichst realistisch vermitteln sollte, wie es sich anfühlt mit dem Einsatzfahrzeug auf einer engen Straße, bei viel Verkehr und auf womöglich rutschigem Untergrund.

"Tatsächlich können wir in der Simulation binnen Sekunden die unterschiedlichsten Voraussetzungen schaffen", erklärte Frank Nirk. Er ist Trainer der Firma SiFaT Road Safety in Berlin und hatte einen ganzen Lastwagen voller Equipment mitgebracht. Vor allem die drei Großbildschirme sorgten für authentischen Rundumblick, und natürlich war auch eine halbkomplette Fahrerkabine eines Mercedes Sprinter aufgebaut.

Schon bei der vierminütigen Einführungsfahrt wurde jedem klar: Auch unter Blaulicht müssen sich die Fahrer an Regeln halten. Wer sich nicht anschnallte, für den ging die Simulation gar nicht erst los. "Außerdem müssen gerade Einsatzfahrzeuge klare Signale setzen", betonte Nirk. Der Blinker beispielsweise dürfe nicht vernachlässigt werden, auch wenn sich das Blaulicht dreht.

Überhaupt waren es die zusätzlichen Tipps des Berliners, die diese Aktion so richtig abrundeten. Nirk hat als Feuerwehrmann und Berufskraftfahrer gearbeitet, bevor er bei SiFaT Road Safety einstieg und dort half, den Simulator zu konstruieren und zu programmieren. "Rasen bringt nichts", erklärte er jeder Kleingruppe im Solferino. Das sichere Ankommen sei für Einsatzkräfte das Wichtigste, "denn wir wollen ja retten, nicht gerettet werden". Aus seiner Erfahrung weiß er: "Für am Ende fünf Sekunden Zeitgewinn habe ich unterwegs jede Menge Stress."

Dabei sei Stress nicht einfach eine Modewort, unterstrich der Trainer. "Viele Fahrer haben mehrere Einsätze pro Tag – da können die Reaktionen schon mal nachlassen, wenn man sein Stresslevel nicht im Blick behält.“ Auch die Wirkung von Adrenalin lasse auf Dauer nach.

Damit das den Ehrenamtlichen im Solferino nicht allzu schnell passierte, streute Nirk immer mal wieder wechselnde Witterungsbedingungen ein in die Testfahrt. Plötzlicher Nebel, Blitzeis oder überbreite Fahrzeuge im Gegenverkehr konnte er per Mausklick so steuern, dass jeder Proband an seine Grenzen kam.

Mancher Hinweis des Profis dürfte auch für die tägliche Autofahrt lehrreich gewesen sein. "Wo man hinschaut, da fährt man auch hin", erklärte Nirk zum Beispiel den Zusammenhang zwischen Kopf, Auge und Lenkrad-Bewegung. Den Teilnehmern schärfte er ein, nicht nur an roten Ampeln trotz Martinshorn sehr vorsichtig zu fahren, sondern auch an grünen: "Denn nicht alle Verkehrsteilnehmer reagieren vorhersehbar." Etwas überraschend kam hingegen sein abschließender, aus eigenem Erleben geprägter Hinweis:  "Ein Linienbus kann mit das Gefährlichste sein, das uns im Verkehr begegnet."

Heiner Schumacher als Kreisbereitschaftsleiter des DRK zeigte sich sehr zufrieden mit der Fortbildung für seine Ehrenamtlichen, an der er auch selbst teilgenommen hatte. "Ich bin überzeugt, dass wir alle jetzt deutlich besser vorbereitet sind auf Situationen, die uns im Einsatz passieren." Wer sich als Ungeübter auf solche Fahrten begebe, neige unter dem Einfluss von Adrenalin zum Tunnelblick. "Training hilft." Ganz wichtig sei die Lehre gewesen, dass Rasen nichts bringe. "Nicht die Geschwindigkeit macht uns schneller, sondern die Tatsache, dass für uns alle Ampeln ‚grün‘ sind."

Auch Fabian Palic, der als Schumachers Stellvertreter die Aktion für Mitglieder des Einsatzzugs, der Psychosozialen Notfall-Versorgung (PSNV-Staffel) sowie für das Kriseninterventionsteam (KIT) organisiert hatte, äußerte sich zufrieden: "Für unsere Ehrenamtlichen, von denen sich viele auch in der SEG, also der Schnelleinsatzgruppe, engagieren, ist das Fahren mit Sonder- und Wegerechten dennoch kein Alltag. Es war schön zu sehen, dass sich der organisatorische Aufwand gelohnt hat, indem jeder – selbst die Erfahrenen – etwas für die Praxis mitnehmen konnte."

Wer ebenfalls Interesse hat, den Katastrophenschutz des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel zu unterstützen, kann sich gern an KBLdrk-kv-wf.de wenden.

]]>
news-440 Wed, 16 Dec 2020 12:36:34 +0100 Spende für die Aktion "Tafel macht Schule" https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/spende-fuer-die-aktion-tafel-macht-schule.html "Ich halte Spenden an bedürftige Kinder für das Allerwichtigste – nicht nur zu Coronazeiten, sondern überhaupt." Das betonte Margrit Weigelt, die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Sickte, als sie mit ihrem Vorstands-Beisitzer Tino Michael eine Spende an die Rot-Kreuz-Aktion "Tafel macht Schule" überreichte.

Die Sickter Spenden an die Tafel haben mittlerweile Tradition. In diesem Jahr erreichen sie mit 1200 Euro aber einen neuen Höchstwert. "Ja, wir haben der Kasse in dieser schwierigen Zeit etwas mehr entnommen als in den vorigen Jahren", erklärte Margrit Weigelt, die aber jede weitere Verteilung des Geldes den Mitarbeitern von "Eberts Hof" in Wolfenbüttel überließ: "Die wissen am besten, wie und wo es die richtigen Empfänger trifft."

„Wir freuen uns sehr über diese Spende“, sagte Juliane Liersch. Mit der von ihr initiierten Aktion „Tafel macht Schule“ beschafft das Rote Kreuz seit vielen Jahren Materialien wie Ranzen, Tuschkästen und Schreibwaren sowie Schultüten. Zum Schulstart werden mit diesen Sachen unter anderem Kinder von Tafel-Abholern versorgt. „Für viele bedürftige Familien stellt diese Erstausstattung eine kaum zu stemmende finanzielle Last dar“, erklärte Aline Gauder.

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-439 Wed, 16 Dec 2020 12:20:41 +0100 Spendenaktion in Abbenrode https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/spendenaktion-in-abbenrode.html Ganz begeistert sind Juliane Liersch und Aline Gauder über eine Spendenaktion in Abbenrode. Die beiden Verantwortlichen der Tafel im DRK-Kreisverband Wolfenbüttel fuhren kürzlich nach Abbenrode. "Da hat sich das Gastronomen-Ehepaar Laimodetis etwas wirklich Tolles ausgedacht." Und in der Tat ist im Restaurant "Helena" eine Win-Win-Situation entstanden.

"Mein Mann Kleomenis und ich betreiben das Restaurant seit August 2008", erzählte Caroline Laimodetis. Im Zuge der Corona-Verordnung wurde der Gastraum aber seit dem 1. November geschlossen. "Deshalb haben wir einen außer-Haus-Service und Bringdienst ins Leben gerufen, der großen Anklang in der Gemeinde gefunden hat."

Gleichzeitig dachte das Ehepaar aber auch an andere Menschen, "denn es gibt immer Leute, denen es schlechter geht als uns". Überwältigt von der regionalen Unterstützung, "wollten wir ebenfalls etwas Gutes tun und haben eine Spendenaktion zu Gunsten der DRK-Tafel ins Leben gerufen". Seit der Restaurant-Schließung Anfang November spendeten die beiden für jedes verkaufte Flaschenbier „to Go“ 50 Cent.

Das hört sich gut an – und es klingt sogar noch besser wenn man weiß, dass es im "Helena" ein ganz beachtliches Bier-Sortiment gibt. "Wir haben 24 Sorten Craft-Biere im Kühlschrank und wechseln das Angebot zudem regelmäßig", erklärte der Wirt. Das hat sich inzwischen ziemlich weit herumgesprochen, und die Kunden kommen aus der gesamten Region zwischen Cremlingen und Königslutter.

Und weil auch die Freunde griechischer Küche immer mal ein paar Bier mitnehmen, läppern sich die Spendensummen. Allein im November gingen 515 Flaschen über den Tresen – und 257 Euro flossen in den Spendentopf. "Sofern es keine Lockerung gibt, führen wir die Aktion noch weiter fort", betonte das Ehepaar Laimodetis.

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-437 Thu, 10 Dec 2020 14:51:00 +0100 Kita Kilindium bringt Geschenke für bedürftige Kinder https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/kita-kilindium-bringt-geschenke-fuer-beduerftige-kinder.html Auch in diesem Jahr haben die Eltern und Kinder aus der Kita Kilindium in Linden Weihnachtsgeschenke für bedürftigte Familien gesammelt.  „Ich bin wirklich überwältigt“, sagte bei der Übergabe Juliane Liersch, die Leiterin der DRK-Tafel in „Eberts Hof“ am Großen Zimmerhof.

Für die Tafel des DRK sammeln die Lindener schon seit vielen Jahren – doch diesmal haben sich die Familien noch einmal selbst übertroffen. Juliane Liersch strahlte regelrecht, als sie am Ort des Geschehens ankam: Fast der gesamte Innenhof war mit liebevoll verpackten Geschenke gefüllt, und es kamen immer mehr.

„Wir haben uns darauf geeinigt, dass in der Corona-Zeit auch Lebensmittel gespendet werden sollen“, berichtete die Tafel-Leiterin. „Die meisten Geschenke sind typische Kinderpräsente, also Puzzle, Stofftiere und Spielsachen“, berichtete die Leiterin der Kita, Clarissa Henning. An Lebensmitteln wurden zumeist verschiedene Nudelsorten verschenkt, also Sachen mit längerer Haltbarkeit. Auf diese Weise werden bedürftige Familien in Wolfenbüttel unterstützt – vor allem sollen sie in der Corona-Zeit ein gelungenes Weihnachten feiern können.

„Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist unfassbar“, unterstrich Juliane Liersch. Sie musste für die vielen Pakete eigens einen zweiten DRK-Transporter bestellen – alles hätte nicht in einen Wagen gepasst. Beliefert werden nun in erster Linie die Tafelabholer, die ein Kind zwischen 2 und 10 Jahren haben. „Die Pakete sind alle zweckgebunden und haben eine genau Beschreibung auf der Rückseite“, sagte Kilindium-Leiterin Henning. Beispiel: „Für ein Mädchen, 5 Jahre“.

Schätzungsweise 100 Familien können nun mit dieser einzigartigen Spende beglückt werden. „Eine unfassbare Aktion", lobte die Rotkreuzlerin. Und die Initiatoren aus Eltern und Kindergarten-Mitarbeiterinnen versichern: "Wir werden sie auch in den kommenden Jahren gerne wieder durchführen." Juliane Liersch hat derweil schon einige Planungen für die Weihnachtszeit getroffen, die nun allerdings ins Leere laufen: Der Second-Hand-Shop in "Eberts Hof" musste coronabedingt den gesamten November über schließen, und auch im Dezember bleiben die Türen zu. Ganz aktuell ist die Entscheidung des DRK, aufgrund der anhaltend steigenden Coronazahlen auch den Januar über geschlossen zu bleiben. "Wir lassen uns aber nicht unterkriegen", versichert Juliane Liersch. Mit ihrem Team plant sie schon die nächsten sozialen Projekte für 2021.

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-434 Thu, 10 Dec 2020 13:09:50 +0100 "Viel Arbeit, aber hier helfen wir wirklich" https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/viel-arbeit-aber-hier-helfen-wir-wirklich.html Einen ordentlichen Schub hat jetzt die Kontakt-Ermittlungsgruppe im Gesundheitsamt Wolfenbüttel bekommen. Um die Kreise der Corona-Infektionen im Landkreis zu verfolgen und möglichst einzudämmen, sind dort Menschen seit Monaten damit beschäftigt, die Kontaktpersonen von Erkrankten zu identifizieren und anzurufen. In dieser Woche rückten nun 13 DRK-Katastrophenschutz-Helfer und -helferinnen zur Unterstützung an.

Diese Hilfe kam keinen Tag zu früh. Denn schon seit Wochen spricht das Gesundheitsamt angesichts ständig steigender Infektionszahlen von einer Überlastung seiner Mitarbeiter. "Unserem Aufruf waren zunächst 23 Helferinnen und Helfer gefolgt", berichtet jetzt Hansjörg Jentsch, der beim DRK-Kreisverband Wolfenbüttel die neue Gruppe aufgebaut hat. "Allerdings sind nicht alle dabei geblieben."

Denn der Aufwand ist nicht ganz ohne. "Schon die Schulung am Computer geht ziemlich in die Tiefe", erzählt Jentsch. Außerdem reagierten viele der Angerufenen zunehmend genervt bis betroffen. "Es gehört schon ein gewisses Kommunikationsvermögen dazu, solche Anrufe gut über die Bühne zu bringen." Doch die Gründe für den Absprung aus dem Mobilen Kontaktverfolgungsteam (MKT) waren unterschiedlich und meist persönlich: "Dem einen missfiel das Großraumbüro, dem anderen war der Zeitaufwand zu groß."

Tatsächlich erwartet das Gesundheitsamt den Pro-Kopf-Einsatz an 18 Stunden pro Woche (drei Tage je sechs) – gerne auch mehr und gerne auch mal am Wochenende. "Es sollen jeden Tag zwei Schichten dafür sorgen, dass die Telefone von 8 bis 14 und von 14 bis 20 Uhr besetzt sind", verdeutlicht Heike Kanter. Die Halchteranerin ist stellvertretende Vorsitzende im Präsidium des DRK-Kreisverbandes, hat sich aber spontan zur Mitarbeit im Mobilen Kontaktnachverfolgungs-Team (MKT) entschlossen. "Ich kann mir in diesen Coronazeiten kaum eine sinnvollere Aufgabe vorstellen", sagt sie zu ihrer Motivation.

Doch auch Heike Kanter hatte zu tun: "Vor dem Schulungstag kamen Unterlagen per Post, und dann dauerte die Einweisung selbst auch noch sieben Stunden." Erst musste die Verschwiegenheitsverpflichtung unterschrieben werden, danach seien PC-Grundkenntnisse unabdingbar gewesen, ebenso das Einlesen von vielen Abkürzungen. "Zum Glück kennen wir das ja vom DRK." Am Bildschirm mussten verschiedene Masken ausgefüllt werden. "Das Ganze ist umfangreich und verantwortungsvoll. Immerhin schicken wir andere Menschen im Zweifel in die Quarantäne."

Den Schritt in die MKT-Gruppe hat Heike Kanter nicht bereut – trotz des Aufwands zu Beginn. "Die Gruppe hat sich toll angestrengt, jedem ist die Wichtigkeit unserer Arbeit bewusst." Im Team herrsche eine Atmosphäre positiver Energie. "Wir sind voller Spannung und Erwartung, denn jeder hat das Gefühl: Wir können wirklich helfen."

Diese Hilfe findet erstmal in kleinen Gruppen statt. "Die Neulinge werden zunächst an der Seite erfahrener Ermittler eingesetzt", sagt Hansjorg Jentsch. Je nach Fortschritt – Heike Kanter nennt es "Learning by doing" – werde demnächst der Dienstplan bis Anfang Januar aufgesetzt.

„Das DRK in Wolfenbüttel ist ein stets verlässlicher Partner, auf dessen Unterstützung der Landkreis auch in der Corona-Krise zählen kann", lobte in diesem Zusammenhang Landrätin Christiana Steinbrügge. Um die Ausbreitung der Infektionen einzudämmen, müssten so schnell wie möglich alle Kontakte von positiv getesteten Personen ermittelt werden. "Hier hilft das DRK mit 13 Kräften, die das mobile Kontaktnachverfolgungsteam bilden. Ich bin sehr dankbar für diese zusätzliche Unterstützung, denn die Kontaktnachverfolgung bleibt eine der Schlüsselaufgaben der Pandemiebekämpfung.“

Übrigens findet die Schulung der Freiwilligen auf dem Gelände der Firma Jägermeister statt, und zwar im ehemaligen Gebäude des Aufsichtsrates. "Wir haben die Schulungsräume gern zur Verfügung gestellt", erklärt PR-Abteilungsleiter Andreas Lehmann, "ebenfalls um zu helfen."

]]>
news-433 Thu, 10 Dec 2020 12:14:45 +0100 Lions-Club unterstützt die Tafel mit Weihnachtstüten https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/lions-club-unterstuetzt-die-tafel-mit-weihnachtstueten.html Über einen ganzen Anhänger voller süßer Sachen freute sich jetzt die DRK-Tafel im Großen Zimmerhof in Wolfenbüttel. Am Steuer des Zugfahrzeugs saß Ralph Bosse, Mitgliedsbeauftragter des Lions-Clubs Herzog-Julius. Als er eintraf, hatte das Tafel-Team rund um Juliane Liersch ordentlich zu tun, um die insgesamt 250 Tüten einzulagern.

"Es handelt sich um Ware aus dem Bahlsen-Shop Ohrum im Wert von rund 2500 Euro", berichtete Bosse. Die Lions stehen alljährlich zur Weihnachtszeit mit dieser Spende der Okermühle/Bahlsen in der Wolfenbütteler Fußgängerzone und verkaufen die Tüten für einen guten Zweck. Das ging diesmal coronabedingt natürlich nicht. "Darum haben wir einen Ersatz-Empfänger gesucht und in der Tafel gefunden."

Darüber war Juliane Liersch ganz begeistert – und sie plant eine Verdopplung der süßen Gaben: "Wir werden die Inhalte breiter verteilen und aus einer Tüte zwei machen, dann haben mehr bedürftige Familien was davon." Die Empfänger dürften sich übrigens auch über die Verpackung der Süßigkeiten freuen, denn alle 250 Tüten waren liebevoll verziert worden. "Das haben die Kinder unserer Lions-Mitglieder gemacht", erzählte Bosse voller Stolz.

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-432 Mon, 07 Dec 2020 11:43:17 +0100 Tafel kooperiert mit Restaurant Le Bosphore https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/tafel-kooperiert-mit-restaurant-le-bosphore.html Mit einem tollen Vorschlag trat jetzt Suer Tekin an das Rote Kreuz heran. Der türkische Gastronom schlug dem DRK-Kreisverband Wolfenbüttel ein Gutschein-System vor, das vor allem den Kunden der Tafel zugute kommen würde. Zweiter Nutznießer seien Wolfenbütteler Gastronomen und Geschäftsleute. "Ich würde mich freuen, wenn ganz viele Betriebe mitmachen."

Suer Tekin betreibt an der Ecke Krambuden/Stadtmarkt das Restaurant Le Bosphore – im Moment coronabedingt nur als Imbiss. Seine Idee: Wolfenbütteler können bei ihm Gutscheine zu fünf Euro das Stück kaufen, die dann in die Sammeldose des DRK gesteckt werden. Tafel-Mitarbeiter leeren die Dose regelmäßig und verteilen die Gutscheine unter den registrierten Tafelkunden, die sich ihre Lebensmittel in der Tafel im Eberts Hof (Großer Zimmerhof) abholen.

"Ein solches System gibt es schon seit vielen, vielen Jahren in der Türkei", erzählt der 52-Jährige. Wer dort zum Beispiel beim Bäcker drei Brote hole, bezahle oft noch zwei mehr für Bedürftige. "Es gibt sogar einen Begriff dafür: die hängenden Brote." Wer Hunger habe, sich aber kein Brot leisten könne, schaue beim Bäcker nach, was an den betreffenden Haken hänge. "Nach diesen Broten wird er fragen."

Das nun von ihm erdachte System der Gutscheine hat weitere Vorteile. Erstmal ist es steuerlich wasserdicht, denn die Einnahmen werden offen angegeben. Außerdem ist es schlank und unbürokratisch. "Vor allem aber braucht sich niemand zu schämen, wenn er gespendetes Essen holt", betont Tekin, "denn er bezahlt ja mit Gutscheinen." Dass eine gewisse Anonymität der Gefahr einer Stigmatisierung entgegenwirke, hatten auch Tafelverbände stets betont.

"Das ist ein toller Anstoß", freute sich Aline Gauder von der Tafel. "Auf diese Weise erhalten unsere Kunden eine extra-Gabe, und auch den Gastronomen wird geholfen." Suer Tekin hat vor allem im Auge, dass diese Hilfe schon sehr schnell ins Rollen kommen könnte. Er will am Dienstag, 8. Dezember, mit den Sammeldosen und den Gutscheinen starten. Und er kündigt an: "Die ersten Gutscheine werde ich gleich mal selbst einwerfen."

Den nächsten Schritt hat er auch schon vor Augen: "Im Grunde kann jedes Geschäft mitmachen." An den Türen sollten dann Aufkleber darauf hinweisen, dass es drinnen Gutscheine für Bedürftige gibt. "Ich stelle mir vor, dass auf diese Weise das Wir-Gefühl in der Innenstadt wächst." Den Spendern winke im Übrigen ein gutes Gewissen. "Bei dieser Aktion kann es eigentlich nur Gewinner geben."

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

]]>
news-430 Fri, 04 Dec 2020 13:09:01 +0100 SoVD spendet Päcken für Tafel-Kinder https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/sovd-spendet-paecken-fuer-tafel-kinder.html Die Wolfenbütteler Tafel freut sich über hundert Päckchen für Kinder. Diese kleinen Geschenke hat der Ortsverband Wolfenbüttel des SoVD gepackt und zur Einrichtung der DRK-inkluzivo in den Eberts Hof im Großen Zimmerhof gebracht, wo sie Tafel-Leiterin Juliane Liersch dankend entgegennahm.

„Wir hatten bereits vor kurzem Lebensmittel an die Tafel gespendet. Bei der Gelegenheit berichtete uns Frau Liersch davon, dass durch die Corona-Krise die Anzahl von Familien mit Kindern bei der Tafel größer geworden sei“, erzählt Otto Graunke, SoVD-Vorsitzender. Seine Stellvertreterin Jutta Ausweger berichtet: „Wir haben gemeinsam mit der Tafel überlegt, was wir noch machen könnten.“

Das Resultat: Die SoVD-Delegation lieferte die hundert Päckchen mit einer Sackkarre am Eberts Hof ab. Die Spende ist zweigeteilt: 50 Päckchen sind für Kinder bis sechs Jahre, weitere 50 für Kinder ab sechs Jahren bestimmt. Alle enthalten Stifte, Radiergummi, Malbücher und Süßigkeiten. „Es soll eine kleine Aufmerksamkeit zum Nikolaus-Tag sein“, so Ausweger.

Die Pakete sollen im Laufe der kommenden Woche an die Kinder der Tafelabholer ausgegeben werden, berichtet Liersch. „Das ist eine ganz tolle Aktion, die zeigt, wie viel Anteilnahme und Hilfsbereitschaft es in Wolfenbüttel gibt. Viele Leute überlegen, was sie tun können, um anderen zu helfen“, sagt die Leiterin des Eberts Hof.

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

 

]]>
news-429 Fri, 04 Dec 2020 12:46:14 +0100 Das E-Center spendet für die Tafel https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/das-e-center-spendet-fuer-die-tafel.html Schon zum zweiten Mal unterstützt der Sozialverband Dutschland (SoVD), Ortsverband Wolfenbüttel, die Arbeit der DRK-Tafeln Wolfenbüttel und Schladen. Der Ortsvorsitzende Otto Graunke überbrachte mit Vorstandskollegen 1000 Euro, die im E-Center Pacholski (Rehmanger) direkt in Ware umgesetzt wurden. Und auch Marktleiter Jörg Pacholski zog wieder mit: Er legte erneut Waren im Wert von 200 Euro oben drauf.

Das Ganze entwickelt sich zu einer schönen Tradition, denn das E-Center Rehmanger spendet regelmäßig und gehört zu den rührigsten Unterstützern der Tafel. "Gerade in der Vorweihnachtszeit können die bedüftigen Menschen unsere Hilfe besonders gut brauchen", unterstrich Juliane Liersch von der Tafel. "Vor allem die Familien mit Kindern."

Und so hatte sie gleich zwei Kühlfahrzeuge des DRK mitgebracht, mit denen die Lebensmittel ins Lager transportiert wurden. Die SoVD-Abordnung machte einen sehr zufriedenen Eindruck. "Bei unserer Spende handelt es sich um Geld, dass unter normalen Umständen in die Weihnachtsfeier unserer 1600 Mitglieder geflossen wäre", erklärte Otto Graunke. "Wir glauben sicher, dass wir den richtigen Adresssaten dafür gefunden haben."

 

Möchten Sie mehr über die Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Tafel  Wolfenbüttel.

 

]]>
news-428 Fri, 04 Dec 2020 12:24:00 +0100 KatS-Forum Landkreis Wolfenbüttel https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/kats-forum-landkreis-wolfenbuettel.html Die Situation des Katastrophenschutzes im Allgemeinen und das DRK-Bauvorhaben Exer2020 im Besonderen standen im Mittelpunkt der jüngsten Veranstaltung des Roten Kreuzes: Der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel organisierte sein diesjähriges Katastrophenschutz-Forum coronabedingt als digitales Treffen im Internet. Eingeladen waren vor allem die Mitglieder des Kreistags und des Wolfenbütteler Stadtrates, außerdem alle Akteure und Zuständigen für Katastrophenschutz in den Hilfsorganisationen und den Verwaltungen. "Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass wir mit dieser alljährlichen Veranstaltung gerade richtig kommen", sagte Ideengeber Andreas Ring, Vorstand des DRK-Kreisverbandes. Denn die Gelegenheiten, bei denen sich Helfer vom Roten Kreuz, Feuerwehr, THW und anderen Organisationen beweisen müssen, die häufen sich: Hochwasser, Flüchtlingswelle, jetzt Testzentren und Impfstationen zu Corona.

Um diesen Anforderungen auf der Höhe der Zeit begegnen zu können, müssen Hilfsorganisationen immer wieder investieren in Material und Menschen. Ausrüstung und Ausbildung lauten die entsprechenden Schlagworte, denen das Rote Kreuz mit einem großen Neubau an der Mascheroder Straße Rechnung tragen will. Dort soll nicht nur im ersten Bauabschnitt die verstreute Verwaltung des Kreisverbandes gebündelt werden. Im zweiten Bauabschnitt entsteht vielmehr eine Fahrzeughalle, in der Rettungswagen und weitere Fahrzeuge von Rettungsdienst, erweitertem Rettungsdienst und Katastrophenschutz eine zeitgemäße Bleibe finden.

Spatenstich wird im Frühjahr 2021 sein, doch schon jetzt informierte der Kreisverband ausführlich über das Vorhaben in unmittelbarer Nachbarschaft zur "DRK-Kurve" am Exer.

]]>
news-426 Fri, 27 Nov 2020 16:17:42 +0100 Die Herz-Apotheke zeigt Herz für die Tafel https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/die-herz-apotheke-zeigt-herz-fuer-die-tafel.html Zu einem Dankeschön-Besuch trafen Juliane Liersch und Aline Gauder vom Eberts Hof in der Herz-Apotheke an der Salzdahlumer Straße/Ecke Neuer Weg ein. Dort hatten Apotheker Michael Aniol und seine Ehefrau Martina schon im April eine schöne und erfolgreiche Hilfsaktion für die Wolfenbütteler Tafel gestartet. Für den tollen Erlös wollten sich die beiden Rotkreuzlerinnen nun mit einem Strauß Blumen bedanken.

Die Idee des Ehepaars Aniol war so simpel wie ergiebig: Martina Aniol nähte Corona-Masken, die ihr Ehemann dann in der Apotheke verkaufte. Von acht Euro Verkaufspreis ging die Hälfte an die gute Sache. Außerdem konnten Kunden auch fertige Masken für einen Festpreis kaufen, von dem Aniol jeweils 50 Cent in die Spendendose steckte. "Auf diese Weise sind seit April fasl 3000 Euro zusammengekommen", rechnete der Apotheker jetzt vor. Ein Teil davon ging an die DRK-Tafel, der andere Teil an das Tierheim in Wolfenbüttel.

"Diese Unterstützung ist großartig und gerade im Moment so wichtig", betonten Juliane Liersch und Aline Gauder, denn angesichts des nahenden Winters sei der Bedarf an Lebensmitteln in den DRK-Tafeln Wolfenbüttel und Schladen anhaltend hoch. Die Erfahrung zeigt zudem, dass gerade in den bedürftigen Familien mit Kindern vor den Feiertagen gern weihnachtliches Gebäck oder Schoko-Weihnachtsmänner verteilt werden – die sich aber längst nicht jeder leisten kann. "Darum kommen Zuwendungen wie die von der Familie Aniol wie gerufen", lobte das Rotkreuz-Duo.

Übrigens kam das Ehepaar Aniol zur Masken-Idee, weil es aus der Not eine Tugend machte: "In der ersten Corona-Welle bekamen wir einfach keine Masken", erzählte der Apotheker. Und da seine Frau, die in der Damen-Schneiderei des Staatstheaters Braunschweig arbeitet, dort ohnehin Masken für Arztpraxen und diverse Einrichtungen im Gesundheitswesen nähte – unter anderem für das Herzogin-Elisabeth-Heim (HEH) – ließ sich ihr Engagement schnell auf die Wolfenbütteler Tafel ausdehnen – und der Herz-Apotheker machte seinem Namen alle Ehre.

]]>
news-411 Thu, 01 Oct 2020 11:54:00 +0200 Rettungssanitäter https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/rettungssanitaeter.html Ziemlich stolz ist man derzeit beim DRK-Kreisverband Wolfenbüttel: Nicht nur, dass mit Ramona Wondrak und Tobias Liersch zwei weitere Ehrenamtliche die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert haben. Vielmehr schafften beide ihre Prüfung mit Sehr gut – Ramona Wondrak avancierte mit der Abschlussnote 1,1 sogar zur Zweitbesten ihres Jahrgangs. Nachdem bereits vor fünf Jahren eine erste Sanitätshelferin aus Wolfenbüttel diese Fortbildung durchlaufen hat, meldet das DRK nun also die Abschlüsse zwei und drei. "Vier und fünf haben den Lehrgang schon hinter sich und sind derzeit bei den Praktika", berichtet Heiner Schumacher als Kreisbereitschaftsleiter. "Und Nummer 6 beginnt die Ausbildung in der nächsten Woche."

Die Freude über das große Engagement in den eigenen Reihen ist verständlich, wenn man einen Blick auf das Pensum wirft, das zum Titel eines Rettungssanitäters führt: "Es sind drei Blöcke mit jeweils 160 Stunden erforderlich", erklärt Tobias Liersch. Zunächst stehe der Grundlehrgang an, der üblicherweise in vier Wochen absolviert wird. "Diesen Block haben wir an der Johanniter-Akademie in Hannover erledigt." Zwar ist dieser Schritt auch an der dortigen Rot-Kreuz-Akademie möglich. "Wir konnten aber berufsbegleitend nur an insgesamt zehn Wochenenden lernen – und das ging beim Roten Kreuz leider nicht."

Der zweite Block beinhaltete ein Praktikum, und zwar für die beiden Wolfenbütteler am Klinikum Neuer Weg. "Wir haben mehrere Stationen durchlaufen, von der Notaufnahme über die Anästesie bis zur Intensivstation", erzählt Liersch, der diese Phase "unheimlich beeindruckend" fand: "Man sieht so viel und lernt so viel dazu."

Die neuen Kenntnisse konnten dann gleich helfen, als im dritten Block ein Praktikum im heimischen Rettungsdienst anstand. Auch das war für die beiden Aspiranten nicht ganz einfach, weil sie die Fortbildung neben ihrem Hauptberuf absolvierten. "Zum Glück konnte ich das bei meinem Arbeitgeber Volkswagen über Arbeitszeitmodelle und Gleitzeit gut koordinieren", erzählt Liersch. "Von Donnerstag bis Sonntag bin ich die Nächte mitgefahren." Tatsächlich lautet eine Vorgabe der Fortbildung, dass im dritten Block 20 Notfalleinsätze absolviert werden müssen.

Im Anschluss an den dritten Block folgte der einwöchige Abschlusslehrgang mit Prüfung, dann war es geschafft. "Ich würde es immer wieder machen", betont Ramona Wondrak. Einerseits habe sie in gewisser Weise einen kleinen Traum verwirklicht: "Als Jugendliche hätte ich nämlich gern Medizin studiert." Andererseits habe sie durch die anspruchsvollen Stationen der Fortbildung auch eine Veränderung ihrer Persönlichkeit festgestellt: "Na klar trete ich jetzt ganz anders auf als Ersthelferin. Aber auch im privaten Bereich bin ich viel selbstsicherer geworden." 

Tobias Liersch lieferte zum Abschluss eine Note von 1,2 und liegt damit ebenfalls an der Spitze seines Prüfungsjahrgangs. Für ihn ist ebenfalls klar, dass er den Schritt nicht bereut, sondern ihn immer wieder gehen würde. Vor allem hebt er aber die Absprache mit dem DRK hervor, die in einer win-win-Situation mündete: "Die Fortbildung zum Rettungssanitäter kostet alles in allem rund 2000 Euro. Das hat der Kreisverband bezahlt, während ich mich nun verpflichte, drei Jahre lang ehrenamtlich als Aushilfe im Rettungsdienst mitzufahren."

Heiner Schumacher ist jedenfalls beeindruckt von der Leistung seiner Mitstreiter. "Man darf nicht vergessen, dass die beiden das Ganze neben ihrer eigentlichen Berufstätigkeit erledigt haben – sie haben also auch Urlaub dafür eingesetzt." Neben den fachlichen Fortschritten gebe es weitere Angebote des DRK: "Soweit erforderlich, ermöglichen wir den Kameraden die Erweiterung ihres Führerscheines auf C beziehungsweise C1, damit sie auch die Rettungswagen und unsere LKW fahren können."

Andreas Ring als Vorstand des DRK-Kreisverbandes lobte den Einsatz seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter ebenfalls, als er ihnen Urkunden und Blumen überreichte. Gleichwohl wollte er dieses Lob nicht uneingeschränkt auf die Landespolitik übertragen: "Die Anforderungen an die Qualifikation unserer ehrenamtlichen Katastrophenschutzhelfer sind erheblich gestiegen. Das Land Niedersachsen ist gut beraten, wenn es mehr Helferinnen und Helfern diese Fortbildung durch die Schaffung besserer Rahmenbedingungen ermöglicht."

]]>
news-398 Wed, 26 Aug 2020 19:36:42 +0200 Wir trauern https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/wir-trauern.html Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Wolfenbüttel trauert um 

Thomas Walter
(*11.10.1960 +21.08.2020)

Als Leiter der Bereitschaft Ost und zuletzt als stellvertretender Bereitschaftsleiter hatte Thomas Walter für jeden und jederzeit ein offenes Ohr.
Wir werden Thomas Walter stets mit großer Dankbarkeit in Erinnerung behalten.

Horst Kiehne (Vorsitzender des Präsidiums) und Andreas Ring (Vorstand)

]]>
news-391 Mon, 27 Jul 2020 12:37:25 +0200 Coworking und Photovoltaik am Exer https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/coworking-und-photovoltaik-am-exer.html Aus der ehemaligen Kaserne am Exer ist inzwischen ein vielfältiger Innovations- und Sozial-Campus geworden. Davon konnte sich jetzt Olaf Lies, Landesminister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, bei einem Besuch in der Zukunftsfabrik des Deutschen Roten Kreuzes überzeugen. Auf Einladung des DRK-Kreisverbandes ging es in lockerer Runde um den Denkmalschutz auf dem Flächendenkmal Exer und wie dieses Innovationsvorhaben – wie Photovoltaik oder ein Coworking-Space – bremsen könnte. In der Halle 17 am Exer soll künftig ein „besonderer Ort“ entstehen, erklärte DRK-Vorstand Andreas Ring. Sein Kreisverband hat ein neues Projekt im Köcher, das vom Landkreis unterstützt wird: In der Halle könnte ein Coworking-Space mit einem Innovationslabor und weiteren sozialen Projekten entstehen. An diesem Projekt hat auch die Stiftung Zukunftsfonds Asse großes Interesse. Derzeit läuft eine Online-Umfrage (www.coworking-wolfenbuettel.de) zu den Bedarfen in der Bevölkerung des Landkreises Wolfenbüttel und bei Arbeitgebern der Region.

„Ein solcher Ort, soll auch optisch etwas Besonderes sein“, erklärte Ring. Nach vorläufigen Planungen würde die Halle mit bunten Containern bestückt. „So schaffen wir eine flexible Arbeitslandschaft“, berichtete Ring. Der DRK-Vorstand wünscht sich aber auch bauliche Änderungen, um die Besonderheit des Ortes hervorzuheben: so sollten z.B. alte Glas-Bausteine durch Fenster ersetzt werden können. Bislang steht auch dabei der Denkmalschutz im Weg.

Auslöser dieser Entwicklung ist das noch in diesem Jahr beginnende größte Bauvorhaben in der Geschichte des Kreisverbandes. Auf der gegenüberliegenden Seite der Mascheroder Straße, außerhalb des Exer-Geländes, wird ein DRK-Zentrum entstehen, das künftig unter anderem die Rotkreuz-Verwaltung und viele weitere Einrichtungen aufnehmen soll und einen Therapie-Garten beinhaltet.

Ein wichtiger Meilenstein des neuen Hauses stellt die nachhaltige Versorgungs- und Gebäudetechnik inklusive Photovoltaik und -thermie auf den Dächern dar. Der neue Komplex soll dabei mit den DRK-Gebäuden auf dem Exer-Gelände verbunden werden, die ebenfalls Solarzellen erhalten sollen. Es handele sich um ein Gesamtkonzept, schilderte Ring.
Schließlich werde der Kreisverband gleichzeitig seine gesamte Fahrzeugflotte auf E-Mobilität umstellen und habe daher einen hohen Energiebedarf. Bislang aber gibt es keine Photovoltaik-Anlagen auf dem Exer – der Denkmalschutz steht im Weg.

Die Geschäftsführerin des Technisches Innovationszentrum Wolfenbüttel e.V. Carola Weitner-Kehl berichtete dem Minister vom teils zähen Ringen um bauliche Änderungen am Exer. Der augenscheinlichste Erfolg war die Erlaubnis, die Gebäude mit einem helleren Farbton streichen zu dürfen. „Dadurch erscheint das Gelände jetzt viel freundlicher als vor der Fassadensanierung“, so Weitner-Kehl, die sich zusammen mit zahlreichen Partnern im Arbeitskreis „Masterplan Exer“ für eine zukunftsweisende einheitliche Entwicklung des Geländes einsetzt.

Der Minister zeigte sich von der Entwicklung des Exers beeindruckt. Auch vom Klimaschutz-Energiekonzept des DRK war er überzeugt. „Denkmalschutz hat einen hohen Wert, hat aber auch mit Nachhaltigkeit zu tun. Ich denke, dass wir gemeinsam etwas in vernünftigem Maße entwickeln und diesen Widerspruch lösen können“, zeigte sich Lies optimistisch. Das klimafreundliche Gesamtkonzept sei eine gute Grundlage für eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Behörde, sagte der Minister.

]]>
news-383 Mon, 13 Jul 2020 12:57:30 +0200 Inkluzivo-Sommerfest mal anders https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/inkluzivo-sommerfest-mal-anders.html Das war mal ein richtig geglücktes Experiment: Weil das Sommerfest der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH am Exer coronabedingt nicht stattfinden konnte wie in den Jahren zuvor, hatte sich das DRK-Team um Thomas Stoch etwas Tolles ausgedacht. Das Fest fand wie in jedem Jahr auf der Bühne im Garten der Integrations- und Therapiezentrums (ITZ) mit vielen Programmpunkten statt, und alles wurde live im Internet für angemeldete Gäste übertragen.

"Unser Sommerfest ist nicht nur irgendein Fest", erklärte Thomas Stoch bei seiner Begrüßung. Er ist Geschäftsführer der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH, die sich mit ihrem Angebot an Menschen mit Beeinträchtigungen richtet. Das Fest sei vielmehr in jedem Jahr eine tolle Gelegenheit für viele Familien, sich am Exer zu treffen, gemeinsam zu feiern und sich auszutauschen. "Es wäre es ein Jammer, diesen Termin einfach so ausfallen zu lassen. Einige der Kunden, die uns gerne besuchen, vermissen den Austausch sehr."

Stoch traf mit seiner Mannschaft die Entscheidung, das Fest als online-Stream zu organisieren – die Vorbereitungen waren allerdings nicht ohne. "Wir haben Einladungen an knapp 500 unserer Familien geschickt und hatten viele begeisterte Rückmeldungen", erzählte Stoch. Bis 100 Personen hätten sich rein technisch am Samstag live dazuschalten können. Tatsächlich wagten sich knapp 50 Familien erstmals auf dieses neue Terrain. Wer das zuließ, konnte als Besucher vor seiner heimischen Kamera auch am Exer gesehen werden. Viele Teilnehmer verfolgten das Fest als ganze Familie vor dem Bildschirm im Wohnzimmer.

Doch das DRK hatte noch mehr auf Lager: "Alle Teilnehmer, die sich angemeldet haben, bekamen am Freitag ein Überraschungspaket mit Equipment zum Feiern", erzählte Mit-Organisatorin Aline Gauder. Diese Taschen enthielten allerlei, was zum Feiern einfach dazugehört. Zum Beispiel eine Flasche alkoholfreien Sekt, verschiedene Snacks und Knabbereien sowie eine Packung Wasser-Eis, die zu Hause erstmal in die Kühlung kam.

Drei weitere Details in der Tasche luden ebenfalls zum Mitmachen ein: Auf die Rückseite einer vorbereiteten Postkarte konnte jeder Teilnehmer ein Sommerbild zum Thema „Sommer im ITZ“ malen und (noch bis zum 25. Juli) einsenden. Und dann gab es da noch die Losnummer, über die am Ende der Übertragung einige Preise verlost wurden. Wer am Bildschirm genau aufpasste, konnte zudem beim Rundgang der Kamera über das Gelände versteckte Buchstaben entdecken. Sie ergaben, richtig zusammengestellt, das Lösungswort.

All das sorgte für gute Laune in den Wohnzimmern und rund um die Bühne im Garten des ITZ. "Wir wollten gemeinsam mit den Familien zu Hause Spaß haben und feiern", sagte Stoch. Das kam in jedem Moment rüber. Vor allem Manni, der singende Hausmeister (Comedy aus Braunschweig), und Pete-the-Beat sorgten für Stimmung. Pete kommt aus Salzgitter und ist ein bundesweit bekannter Beatboxer. Er kann jede Menge Geräusche allein mit dem Mund machen und ließ schnell vergessen, dass in diesem Jahr keine Band auf der Bühne stand. Übrigens steht Pete-the-Beat sogar im Guiness-Buch der Rekorde: Mit 25,5 Stunden hält er den Weltrekord im Beatboxen.

Der Wolfenbütteler Flewo-Eventservice um Dirk Flemmig und Randy Otto mischte zwei Kameras und viele Mikrofone so zusammen, dass die Veranstaltung für die Zuschauer zu Hause ein Erlebnis wurde. Und die Techniker spielten immer wieder Clips von den Sommerfesten der vergangenen Jahre ein, ebenso wie weitere Künstler, die live aus der Ferne zugeschaltet wurden. Damit die Live-Atmosphäre am Exer nicht zu kurz kam, gab es einen alkoholfreien Cocktail-Stand und Gegrilltes vom Team des DRK-Solferino. „Als Gäste hatten wir eine sympathische inklusive Wohngruppe aus Hildesheim eingeladen", berichtete Stoch.

Und als dann noch pünktlich zu Beginn der Übertragung die Sonne rauskam, war der Erfolg garantiert. "Das war eine tolle Veranstaltung für alle unsere Kunden, die sich von zu Hause aus eingeloggt haben", freute sich der Geschäftsführer. „Ein Signal an Eltern mit behinderten Kindern und Jugendlichen, dass wir sie gerade in dieser schwierigen Zeit nicht vergessen. Denn es kann nicht stark genug gewürdigt werden, was in diesen Familien geleistet wird.“ Die Sendung wird nun aufbereitet und kann bald auf der Internetseite der DRK-inkluzivo angeschaut werden: www.itz-drk.de.

]]>
news-381 Fri, 10 Jul 2020 10:03:00 +0200 Homeoffice für inklusiv Beschäftigte sorgt beim DRK für einen Innovationsschub https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/homeoffice-fuer-inklusiv-beschaeftigte-sorgt-beim-drk-fuer-einen-innovationsschub.html Der 13. März 2020 hat auch den Fachdienst für berufliche Eingliederung (FbE), ein Angebot der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH, getroffen. Von einen auf den anderen Tag sollten sich Jobcoaches und die Teilnehmer aus dem Berufsbildungsbereich nicht mehr sehen. Die Arbeit miteinander brach deswegen nicht ab. „Für unsere Teilnehmer ist es sehr wichtig, dass sie innerhalb eines Lernprozesses nicht alleine gelassen werden. Alle Fortschritte, die sie seit dem Beginn der aktuellen Förderungsperiode im September schon geschafft haben, standen durch die Kontaktbeschränkungen auf der Kippe“, erzählt Katharina Brunner, Mitarbeitern des FbE. Sie betreut und begleitet junge Menschen mit Behinderung oder Lernschwierigkeiten, die ihren Platz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt suchen. Als Jobcoaches ermitteln sie und ihre Kollegen und Kolleginnen, was jeder Teilnehmende gut kann, gerne beruflich machen würde und dafür lernen müsste. Sie helfen bei der Suche nach Praktikumsplätzen und stehen ihnen bei den ersten Schritten im Berufsleben zur Seite. Für die jungen Leute ist der FbE eine Alternative zu einer Beschäftigung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

„Wie viele andere Jugendliche und junge Erwachsene auch, die von einem Tag auf den anderen nicht mehr in die Schule mussten, hätten sie ohne das Programm lange geschlafen, viel ferngesehen oder gezockt. Daher haben wir viel Wert darauf gelegt, ab Tag Eins die Strukturen aufrecht zu erhalten“, erzählt Uwe Rump-Kahl, Geschäftsführer der inkluzivo gGmbH. Für jeden der 19 Teilnehmenden im Inklusiven Berufsbildungsbereich gibt es seitdem täglich feste Termine und Aufgaben, die eingehalten und erledigt werden müssen.

Dazu gehörten verabredete Telefonate oder Videochats, sowie die Nutzung einer Goal-Management-App. „Mit der RehaGoal-App, die von Wissenschaftlern der Ostfalia entwickelt wird, arbeiten wir als Praxispartner seit zwei Jahren. Sie hilft dabei, Aufgaben Schritt für Schritt zu erledigen – für jeden Anwender angepasst auf das eigene Tempo“, erklärt Brunner.

Die Entwicklung der App wird als Teil des interdisziplinären Forschungsprojektes SmarteInklusion durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Arbeitsweise, einzelne Aufgaben in kleinere Arbeitsschritte aufzubrechen, gibt es schon länger. Neuartig ist die Anwendung als App für Smartphones oder Smartwatches, die immer griffbereit und im Alltag diskret sind. „Dazu kommt, dass sie flexibel für jeden Anwender eingerichtet werden kann. Sowohl für die verschiedenen Aufgaben, die hinterlegt sind, als auch die Schritte, die dargestellt werden“, erklärt Jobcoach Jasmin Aust.

Beispielsweise nutzen manche Anwender, die nicht Lesen können, die Sprachausgabe. Andere mögen die Anleitung mit übersichtlichen Bildern oder automatische Erinnerungsfunktionen für Zeiten und Orte. „Aktuell schauen wir, wie die App helfen kann, Motivation aufrecht zu erhalten", so Brunner.

Eine der Herausforderungen für das Team des FbE war der Transfer vom bisherigen Aufgabenspektrum in das häusliche Umfeld der Betreuten. Die DRK-Jobcoaches arbeiteten während der Kontaktbeschränkungen selbst ebenfalls im Homeoffice. „Allerdings haben wir eine Art Schichtsystem entwickelt, das für jeden auch Zeiten in unseren Büros und Werkstatträumen vorsah“, erklärt Rump-Kahl. 

Die verstärkte Kommunikation und Nutzung von Tablets und Laptops hat auch unerwartete Nebeneffekte: „In fast allen Berufen wird erwartet, dass die Mitarbeitenden PCs und gängige Software anwenden können. Und das haben wir jetzt sehr intensiv geübt“, berichtet Brunner mit einem Schmunzeln. Teilnehmende, die sich Anfangs zum Starten des Videochats Unterstützung durch Eltern oder Geschwister holten, kontaktieren sie mittlerweile selbstständig und arbeiten selbstbewusst mit verschiedenen Programmen. „Normalerweise wird RehaGoal eingesetzt, um eine Aufgabe begleitet von Anfang bis Ende zu erledigen. Aber wir sind gerade dabei, mit einigen Teilnehmern eine Art Kochbuch für die App zu erstellen. Die Rezepte dafür haben sie selbst ausgesucht und jetzt arbeiten sie daran, die einzelnen Arbeitsschritte für andere verständlich aufzubereiten“, erzählt Brunner.

Sie kann sich vorstellen, dass in Zukunft die in der App dargestellten Workflows von Arbeitgebern mit gepflegt werden: „Dadurch können sich die Jobcoaches irgendwann ein weiteres Stück aus dem Leben und der Privatsphäre der Betreuten zurück ziehen.“

]]>
news-379 Fri, 10 Jul 2020 08:01:00 +0200 Luise Kriegler empfängt Sie im ITZ https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/luise-kriegler-empfaengt-sie-im-itz.html Anrufer und Besucher im Integrations- und Therapiezentrum haben sie vielleicht schon kennengelernt: Seit Anfang Juni unterstützt Luise Kriegler die Servicestelle. Ihr Gesicht und ihre Stimme kann dem ein oder anderen bekannt vorkommen, denn die 41-Jährige ist durch und durch Wolfenbüttelerin. Als gelernte Einzelhandelskauffrau hat sie in verschiedenen Geschäften sowie einem Therapiezentrum gearbeitet. Für die Mutter von zwei Söhnen steht allerdings das Familienleben im Mittelpunkt: „Das DRK ermöglicht Arbeitszeiten, die zu den Schulzeiten meiner Kinder passen. Dadurch haben wir mehr gemeinsame Zeit“, erzählt sie.

Und die gewonnene Zeit will sie ganz bewusst nutzen. Unter anderem durch die Unterstützung des Hobbys der Kinder: An den Wochenenden ist die ganze Familien unterwegs, um die beiden beim Slalomkart-Training sowie Wettkämpfen anzufeuern. Kontakte zum Deutschen Roten Kreuz hat sie seit ihrer frühsten Jugend, denn ihre Eltern engagierten sich im Ortsverein Fümmelse. An der Empfangstheke koordiniert sie die ankommenden Gäste, ist die Stimme am Telefon und vereinbart neue Therapietermine.

Im ITZ schätzt sie das Miteinander der Fachrichtungen sowie den Kontakt zu den Patienten. „Es ist toll, wie viele verschiedene Menschen für das DRK arbeiten und wie alle miteinander umgehen. Auch der Umgang mit den Patienten ist herzlich und angenehm. Jeder wird angenommen, so wie er ist.“

]]>
news-361 Mon, 11 May 2020 10:55:50 +0200 Das DRK übergab Computer-Ausrüstung an bedürftige Schüler https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/das-drk-uebergab-computer-ausruestung-an-beduerftige-schueler.html Was machen Familien, wenn die Schule nur noch digital informiert? Ausgesprochen überrascht wurde der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel von dem großen Bedarf an Computern in der Schülerschaft. Die Rotkreuzler hatten kürzlich angeboten, für Kinder aus bedürftigen Familien Laptops, Computer und Drucker zur Verfügung zu stellen, um ihnen das Homeschooling zu ermöglichen. „Der Bedarf ist offenbar groß“, resümierte Präsidiumsmitglied Björn Försterling bei der ersten Material-Übergabe. „Wir haben derzeit mehr als 70 Bedarfsanmeldungen und rechnen noch mit einer ganzen Reihe von Nachzüglern.“

Das bestätigte Sabine Nolte, die Leiterin der Leibniz-Realschule in Wolfenbüttel. Dort überreichte das Rote Kreuz in einer ersten Runde neun Laptops. „Das waren die schnellsten Anmeldungen“, sagte Sabine Nolte, die für ihre Schule die erste Meldung ans DRK abgeschickt hatte. „Es zeichnen sich aber schon mehrere Nachzügler ab.“

In einer kurzen Ansprache bedankte sie sich auf dem Schulhof in angemessenem Abstand für den Nothilfefonds, den das DRK zusammen mit der Curt Mast Jägermeister Stiftung und weiteren Spendern aufgelegt hatte. „Vor allem hat uns beeindruckt, wie unbürokratisch und schnell das DRK geholfen hat.“ Mit den Laptops könnten nun viele Kinder und Jugendliche ihr „Homeschooling“ effektiv gestalten – dafür gab es spontan Applaus von den rund zwei Dutzend Anwesenden.

Sabine Nolte berichtete, dass in der Corona-Zeit die Medienkompetenz der Schüler enorm gewachsen sei, „und auch die der Eltern und wohl auch die macher Lehrer“. Sie schilderte Fälle, in denen sich ältere Schüler-Jahrgänge gemeldet hätten, um jüngeren helfen zu können. „Auf diese Weise haben wir große Schritte gemacht bei unserem digitalen Aufgabentool, bei der Arbeit auf dem Schulserver und beim schnellen Austausch mit E-Mails.“

Allerdings wurde bei dieser Schilderung auch deutlich, wie schnell sich der Abstand zwischen bedürftigen und betuchten Haushalten vergrößert. Wer keine Möglichkeit hat, am digitalen Lernen teilzunehmen, verliert mehr und mehr den Anschluss. So überraschte eine Mutter auf dem Schulhof mit der einfachen Frage, wie es denn mit der Schule jetzt weitergehe. Sabine Noltes Hinweis auf die Homepage der Schule verpuffte: Ohne Zugang zum Internet und ohne Zeitungsabo sah sich diese Mutter von den täglichen Hauptinformationssträngen abgeschnitten. Laut Auskunft der Schulleiterin wird in diesem Punkt das Rad wohl nicht zurückgedreht: „Solche Infos werden auch künftig per E-Mail verschickt, weil sich Postbriefe bei 457 Schülern auf Dauer nicht machen lassen.“

Und es gab noch eine zweite Hürde zu umschiffen, an die im Vorfeld niemand gedacht hatte: „Wie können wir den Laptop nutzen? Wir haben zuhause kein Internet“, wollte die junge Mutter wissen. Rettende Vorschläge kamen von Björn Försterling und einem Vater. So könnte das DRK in solchen Fällen kostenlos Funksticks zur Verfügung stellen, erklärte das Präsidiumsmitglied. Und der Vater hatte schon gute Erfahrungen mit intakten Nachbarschaften gemacht: „Vielleicht können auch sie ihre Nachbarn fragen, ob sie deren WLAN nutzen können – im Zweifel gegen einen kleinen Obulus.“

Übrigens herrschte auch beim DRK große Freude über die Riesenresonanz nach dem Aufruf. „Viele Spender haben explizit die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in den Vordergrund gerückt“, erzählte Försterling. Und er lobte die IT-Abteilung des Roten Kreuzes, die seit Wochen kaum etwas anderes zu tun hatte, als gebrauchte Geräte aufzubereiten und für den Einsatz bei den Schülern flottzumachen. „Nun haben alle diese Rechner Windows 10 an Bord“, berichtete IT-Leiter Fabian Adam. „Und ein Jahr Gewährleistung durch das DRK gibt es obendrauf.

]]>
news-360 Mon, 11 May 2020 10:26:30 +0200 Die Tafel sucht Kontakt zu Bedürftigen https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/die-tafel-sucht-kontakt-zu-beduerftigen.html Die DRK-Tafeln in Wolfenbüttel und Schladen befinden sich auf dem Weg zur Normalität – und rufen dennoch zur Mithilfe auf.  „Wir glauben ganz sicher, dass sich der Unterstützungsbedarf in der Corona-Krise gesteigert hat“, sagt Geschäftsführer Uwe Rump-Kahl. Allerdings gehe das Rote Kreuz von einer großen Dunkelziffer und anhaltenden Hemmungen aus, die Tafel zu nutzen.

Erste Aufrufe hatten gleich 40 neue ehrenamtliche Helfer und eine ganze Reihe von Kümmerern gebracht, gerade aus den Ortschaften des Landkreises. Diese Kümmerer sollen vor Ort Familien und Einzelpersonen ansprechen, von denen sie wissen, dass sie in Not geraten sind. „Gleichzeitig können die Kümmerer zur Tafel kommen und für diese Menschen die Abholung der Lebensmittel übernehmen, wenn sie selbst nicht können oder nicht wollen“, erklärt Aline Gauder vom DRK.

Durch die neuen Helfer lief auch das Angebot der Tafel gut an, Lebensmittel mit dem Lastenfahrrad (in Wolfenbüttel) oder mit dem Auto (landkreisweit) zu den Kunden zu bringen. „Die Gründe für eine Verhinderung, selbst zur Tafel zu kommen, sind natürlich vielfältig“, weiß Uwe Rump-Kahl. Und er zählt auf: „Krankheit, Alter, fehlendes Fahrzeug, fehlendes Geld.“

Auch Scheu gehöre im Grunde dazu, obwohl die Tafel Wolfenbüttel diesen Punkt elegant gelöst hat: „Durch die Terminvergabe entstehen an unseren Ausgabestellen keine Schlangen. Niemand steht also auf einem Präsentierteller oder muss sich in der Öffentlichkeit stigmatisiert fühlen.“ Während der strengen Corona-Auflagen durfte zwar nur ein Abholer in die Tafelläden eingelassen werden, andere warteten draußen. Doch auch das ist nun vorbei. „Wir haben die Aufgabe wieder nach innen verlegt, so dass niemand draußen stehen muss“, sagt Aline Gauder. Allerdings ist in Eberts Hof (Großer Zimmerhof 29) eine gleichzeitige Öffnung von Tafel und Second-Hand-Shop noch nicht möglich. „Wir rechnen damit erst Anfang Juni.“

Großer Dank an die Spender

Einen großen Dank sprechen beide Tafel-Mitarbeiter den bisherigen Spendern aus, von denen viele dem Roten Kreuz trotz der Krise treu geblieben sind. „Vor allem Bäckerei Richter möchten wir für ihre pragmatischen  Lösungen danken“, sagt Uwe Rump-Kahl. Die Altstadt-Bäckerei spendete erst kürzlich eine Palette Nudeln. „Und weil wir wegen der Corona-Einschränkungen nicht bei Richters auf den Hof fahren durften, lieferte er uns seine tägliche Backwaren-Spenden kurzerhand mit eigenen Fahrzeugen an“, berichtet der Geschäftsführer. „Und noch besser: Er will jetzt diesen ungewöhnlichen Service beibehalten.“

Wer in seinem Bekanntenkreis Personen kennt, die vom Angebot der Tafel profi tieren würden, die sich aber vor dem  Anruf scheuen, kann sich nach Rücksprache mit diesen Leuten auch selbst bei der Tafel des DRK melden unter: 05331/ 948655.

Sach- und Geldspenden sind für die Zwecke der Tafel natürlich ebenfalls hochwillkommen:

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE54 2512 0510 0005 4012 02
BIC BFSWDE33HAN
Stichwort: Wolfenbütteler Tafel


Möchten Sie mehr Informationen über die Tafeln?
Diese erhalten Sie auf der Internetseite der Tafeln Wolfenbüttel und Schladen.

]]>
news-339 Fri, 20 Mar 2020 20:11:25 +0100 Coronavirus: DRK ruft zu Spenden für Nothilfefonds auf https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/coronavirus-drk-ruft-zu-spenden-fuer-nothilfefonds-auf.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ruft die Bevölkerung zu Spenden für einen Corona-Nothilfefonds auf. „Die derzeitige Lage zeigt, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sind. Die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus sind noch nicht absehbar. Umso wichtiger ist es, dass alles unternommen wird, um mit den Spenden Menschen in dieser schwierigen Situation nach dem Maß der Not zu helfen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. 

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um als nationale Hilfsgesellschaft die Behörden bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen. So betreute das DRK insgesamt 159 China-Rückkehrer unter anderem in Germersheim in Rheinland-Pfalz, Berlin-Köpenick und Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg. Darüber hinaus hat das DRK mehrere mobile Arztpraxen im Einsatz, um Krankenhäuser und Kliniken zu entlasten, und betreut zahlreiche Fiebermessstationen. 

Durch die Spenden für den Corona-Nothilfefonds sollen Ehrenamtliche und wichtige Hilfsaktionen unterstützt werden. Zahlreiche Freiwillige sind zum Beispiel engagiert, um älteren und bedürftigen Menschen zu helfen, Lebensmittel-Bringdienste zu organisieren, Pflegepersonal und Bewohner in Seniorenheimen zu unterstützen und die psycho-soziale Betreuung zu übernehmen. „In diesen außerordentlich schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, dass niemand allein gelassen wird“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. 

Mit bundesweit mehr als 435.000 ehrenamtlichen Helfern und rund 175.000 hauptamtlichen Mitarbeitern sei das Deutsche Rote Kreuz gut aufgestellt, um Menschen in Not helfen zu können, erklärt Hasselfeldt.   

Das DRK bittet um Spenden für den Nothilfefonds:

IBAN: DE27 2703 2500 0000 0056 15
Bank: Seeligerbank
Stichwort: Corona-Nothilfefonds 

]]>
news-334 Fri, 13 Mar 2020 17:43:47 +0100 Maßnahmen des DRK-Kreisverbands bezüglich CORONA https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/massnahmen-des-drk-kreisverbands-bezueglich-corona.html Der DRK-Kreisverband leitet mit dem Beginn der kommenden Woche eine Fülle von Maßnahmen ein, um die Handlungsfähigkeit seiner Abteilungen aufrecht zu erhalten. Dabei geht es dem Wohlfartsverband vor allem darum, den Rettungsdienst und die häusliche Pflege nicht durch Krankheiten in Probleme zu bringen – insgesamt hat der Kreisverband 450 haupt- und 700 ehrenamtliche Mitarbeiter.    

"Das Corona-Virus hat bekanntlich unsere Region erreicht und stellt auch den DRK-Kreisverband vor besondere Herausforderungen", sagt Horst Kiehne, der Vorsitzende des Präsidiums. "Als Teil der kritischen Infrastruktur im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz und in der Wohlfahrtsarbeit im Landkreis Wolfenbüttel, muss auch unter diesen Umständen sichergestellt werden, dass unsere Handlungsfähigkeit in jedem Fall aufrechterhalten bleibt."  

Es ist ein Spagat, denn der Kreisverband will seine Mitarbeiter schützen - und gleichzeitig so viele Angebote für die Bevölkerung aufrecht erhalten wie möglich. "Gleichwohl kommen wir nicht umhin, sämtliche Gruppenangebote des Roten Kreuzes im Landkreis Wolfenbüttel bis zum 18.  April abzusagen", erklärt Vorstand Andreas Ring. In der Woche nach Ostern sollen die Lage neu bewertet und weitere Schritte beschlossen werden.  

Abgesagt beziehungsweise geschlossen wurden nun die Kleiderkammer am Exer, sämtliche Erste-Hilfe-Kurse, die Kurse von Yoga, Senioren-Gymnastik und Jugend-Rotkreuz sowie sämtliche Veranstaltungen der Flüchtlingshilfe. Auch alle Versammlungen der Ortsvereine wurden abgesagt.  

In einem besonderen Konflikt befand sich der Kreisverband bei seinem Angebot des Sozio-Med-Mobils (SMM), das alte, kranke und bedürftige Menschen aus den Dörfern des Landkreises zu Arztterminen bringt. "Einerseits müssen diese Menschen zum Arzt, andererseits gehören sie definitiv zur besonders gefährdeten Gruppe", hieß es in einer Diskussion des DRK-Krisenstabes. Schließlich beschloss das Gremium, das SMM-Angebot aufrecht zu erhalten. "Wenn wir sie nicht fahren, benutzen die Menschen den Öffentlichen Nahverkehr, das macht die Situation nicht besser." Allerdings sollen alle SMM-Nutzer mit einfachen Schutzmasken ausgestattet werden, um ihr Ansteckungsrisiko zu minimieren. Außerdem werden sämtliche Fahrer zur Hygieneschulung geschickt, die Busse selbst werden in noch kürzeren Intervallen gereinigt.  

Die Angebote von Eberts Hof und der Tafel (Großer Zimmerhof) sollen weiter geöffnet bleiben. Deren Leiter Uwe Rump-Kahl berichtete, die Versorgung mit Lebensmitteln sei noch ausreichend. "Wir werden die Lage von Woche neu bewerten." Der Rückhalt unter den ehrenamtlichen Helfern sei ungebrochen hoch.  

Für einen gewaltigen Einschnitt sorgt Corona auch im Integrations- und Therapie-Zentrum (ITZ) am Exer. "Wir sagen alle Freizeitangebote, Beratungen, Veranstaltungen und Gruppenangebote bis zum Ende der Osterferien ab", erklärte ITZ-Leiter Thomas Stoch. Das betreffe auch die Angebote und Ausflüge des Familienentlastenden Dienstes (FED), der Therapie und der Autismusambulanz. "Die FED-Einzelbetreuung indes läuft weiter, denn durch die Schulschließung ist da ja ein ganz neuer Bedarf entstanden."  

In puncto Kinderbetreuung bietet das DRK seinen Mitarbeitern ab Montag einen besonderen Service, um die Handlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. "Ab 6 Uhr früh können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die über keine Kinderbetreuung verfügen, unser DRK-Betreuungsangebot nutzen", erklärte Andreas Ring. Diese Kinder werden in Kleingruppen im ITZ betreut. "Auch die im Einsatz befindlichen ehrenamtlichen Helfer unseres Katastrophenschutzes können diesen Service nutzen."  

Der Krisenstab richtete zudem einen Appell an die Mitarbeiter von Rettungsdienst und Pflege, ihre Urlaubswünsche bis nach Ostern zu reduzieren. Reisen in Krisengebiete seien zu überdenken und anzuzeigen.
"Wir hoffen auch auf die Bereitschaft der Kollegen, im Extremfall kurzfristig aus dem Urlaub zurückzukehren", sagte Horst Kiehne. Sämtliche Dienstreisen bis zum 18. April werden abgesagt.  

Das DRK-Solferino am Exer soll aufgrund des großen Außenbereichs und der entsprechenden Durchlüftung geöffnet bleiben – wenn dem keine behördliche Anordnung entgegensteht. Auch der beliebte Osterbrunch (13.  April) wird zunächst nicht abgesagt.    

"Darüber hinaus planen wir weitere Hygieneschulungen, an denen kurzfristig sämtliche Mitarbeiter verpflichtend teilnehmen werden", kündigte Andreas Ring an. Nach einer bereits in dieser Woche erfolgten Schulung für Mitarbeiter des Landkreises wird auch dort in der nächsten Woche eine weitere Schulung angeboten.

]]>
news-279 Tue, 19 Nov 2019 12:28:22 +0100 DRK begleitet Grenzöffnungsfeierlichkeit in Mattierzoll https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-begleitet-grenzoeffnungsfeierlichkeit-in-mattierzoll.html In Erinnerung an die Grenzöffnung vor 30 Jahren versammelten sich am 12. November mehrere hundert Menschen in Mattierzoll. Die Schnelleinsatzgruppe unterstützte mit einem Stromgenerator die Redner. In Erinnerung an die Grenzöffnung vor 30 Jahren versammelten sich am 12. November mehrere hundert Menschen in Mattierzoll. Rund um das Gelände des ehemaligen Wachturmes tauschten sie Erinnerungen an die Zeit der Teilung und dem bewegenden Moment der Grenzöffnung aus. Mit dabei waren auch zwei Ehrenamtlichen der Schnelleinsatzgruppe vom DRK-Kreisverband Wolfenbüttel. „Neben der sanitätsdienstlichen Begleitung der Gedenkveranstaltung mit Personal und einem Krankenwagen stellten wir den Stromgenerator, mit dem die Mikrofonanlage betrieben wurde“, berichtet SEG-Leiter Dirk Jürges. Organisiert wurde die Veranstaltung unter anderem vom ehemaligen Wolfenbütteler Landrat und Landtag-Abgeordneten für die CDU, Ernst-Henning Jahn.  Als Redner waren neben dem Bundesminister a. D. Siegmar Gabriel auch die ehemaligen Landtagspräsidenten Jürgen Gansäuer aus Niedersachsen und Dieter Steinecke aus Sachsen-Anhalt zu Gast. „Einige unserer aktiven Mitglieder können sich noch daran erinnern, dass bei Winnigstedt Deutschland einfach zu Ende war“, erklärt Jürges.

Kreisbereitschaftsleiter Heiner Schumacher war damals 25 Jahre alt und für das DRK als Zugführer vor Ort. „Wir hatten die ersten Wochenenden in Mattierzoll eine Sanitäts- und Betreuungsstelle eingerichtet. Die DDR-Bürger standen oft lange im Stau und waren dankbar für die Möglichkeit zum Beispiel ihren Kindern die Windeln zu wechseln“, erinnert er sich. Auch das Technische Hilfswerk bezog bei ihnen in Mattierzoll Quartier und unterstützte mit kleineren Reperaturen an den Trabis. Auf dem Stadtmarkt in Wolfenbüttel richtete das DRK nach einer Weile eine Essensausgabe ein, an der es kostenlos Erbsensuppe gab. Das Engagement der ehrenamtlichen Rot-Kreuz-Helfer wurde auch vom damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht gelobt, der sie bei ihrer Arbeit an den Hilfsstellen besuchte.

]]>
news-185 Mon, 29 Apr 2019 18:19:44 +0200 Cinestar-Mitarbeiterinnen verkaufen Plakate für die Wolfenbütteler Tafel https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/cinestar-mitarbeiterinnen-verkaufen-plakate-fuer-die-wolfenbuetteler-tafel.html Die Helden aus den Kino-Blockbustern „Star Wars“ und „Spiderman“ kamen jetzt über einen Umweg der Tafel des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel zu Hilfe. Die Mitarbeiterinnen des Cinestar Wolfenbüttel, Ronja Kremling und Jennifer Krüger, hatten ehrenamtlich einen Flohmarkt organisiert und alte Kino-Plakate verkauft. Dabei kamen 605 Euro zusammen, die jetzt Juliane Liersch entgegennahm.

„Wir  nutzen das Geld für unser Projekt Tafel packt Babytasche“, erklärte Liersch, Koordinatorin des Eberts Hof, in dem neben der Tafel auch die Rotkreuz-Boutique zu finden ist. Mit „Tafel packt Babytasche“ unterstützt das DRK Frauen, die ihr erstes Kind erwarten und sich in einer finanziellen Notlage befinden. Von der Tafel erhalten die werdenden Mütter beispielsweise Windeln und Babynahrung.

„Bei Bedarf kaufen wir aber auch Kinderbetten und Matratzen“, erzählt Liersch. Zu den Abnehmern zählen beispielsweise Bewohnerinnen des Frauenschutzhauses, die teilweise von herzzerreißenden Schicksalen berichten. „Umso schöner ist es dann, diese Menschen lächeln zu sehen, wenn wir ihnen die Babytasche als Unterstützung überreichen“, so Liersch.

Die Rotkreuzlerin bedankt sich bei den beiden Cinestar-Mitarbeiterinnen und den vielen Kino-Kunden im Namen der Tafel. „Viele der Kunden haben für ihre Poster mehr als den angeschlagenen Preis bezahlt, als wir ihnen erzählten, für welches Projekt wir sammeln“, sagt Ronja Kremling.

Beim Verkaufstag sei viel los gewesen. Insbesondere die A2-Plakate zu den ausgelaufenen Filmen „Star Wars“, „Solo“ und „Bohemian Rhapsody“ seien sofort vergriffen gewesen. „Auch unsere Sammlung von Plakaten zu Anime-Filmen sind wir schnell losgeworden“, berichtet Kremling. Neben den Postern gab es auch Banner und kleine Aufsteller – zum Beispiel zum Spiderman-Film. „Es hat viel Spaß gemacht. Wir wollen solche Aktionen jetzt häufiger durchführen“, so Kremling.

Möchten Sie mehr über die Arbeit der Tafel Wolfenbüttel wissen?
Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite der Tafel Wolfenbüttel.

 

]]>
news-184 Fri, 19 Apr 2019 11:54:59 +0200 Betroffene reden Klartext in ITZ-Vortragsreihe https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/betroffene-reden-klartext-in-itz-vortragsreihe.html Veranstaltungen mit Gee Vero, Hans Wocken und Raúl Krauthausen bilanzieren zehn Jahre UN-Behindertenrechts-Konvention. Es ist immer noch nicht selbstverständlich, dass Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam unterrichtet werden. In einigen Kommunen, Behörden und Betrieben wird zwar eifrig über Barrierefreiheit und Teilhabe gesprochen, umgesetzt wurde sie aber nicht überall.

„Die UN-Behindertenrechts-Konvention hat die Rechtslage für Menschen mit Behinderungen seit zehn Jahren deutlich verbessert“, sagt Thomas Stoch, Geschäftsführer der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH, „aber tatsächlich hat sich für die Betroffenen viel zu wenig geändert.“

Mit einer dreiteiligen Vortragsreihe rund um das Thema Inklusion will das DRK Wolfenbüttel die Situation weiter hinterfragen. Anlass ist auch das 10-jährige Bestehen des Integrations- und Therapiezentrums (ITZ) auf dem Wolfenbütteler Exer-Gelände. Zu diesem Anlass möchten Stoch und seine Mitarbeiter zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Es sei kein Zufall, dass der letzte Vortrag der Reihe, sozusagen als Höhepunkt, am Sonntag, 5. Mai stattfindet. Es ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

„Ich finde es wichtig, dass die Betroffenen dabei selbst zu Wort kommen“, erklärte Thomas Stoch, der sich über die Zusage von drei hochkarätigen Referenten freut. Gee Vero hat selbst Asperger und ist zudem Mutter eines autistischen Kindes. Raúl Krauthausen ist für viele Menschen mit Behinderungen ein Vorbild, er bündele die Wünsche und Hoffnungen einiger Betroffenen. Auch der bundesweit bekannte Bildungsexperte Hans Wocken wird in Wolfenbüttel zum Thema „Inklusion in der Schule“ Klartext reden.  

Flyer der Vortragsreihe zum Herunterladen.

Die Vortragsveranstaltungen

„Mein Leben mit Autismus – Ich, mein Selbst und die Anderen“ ist der Titel des Vortrags der Künstlerin Gee Vero am Donnerstag, 25. April.
Gee Vero wendet sich in ihrem Vortrag an alle Menschen, die sich der Herausforderung des Mitmensch-Seins mit autistischen Personen stellen. Sie berichtet über ihr Leben und über ihre Erfahrungen in dieser Gesellschaft. Zudem erklärt Gee Vero in ihrem Vortrag die neurologischen Abläufe, die Wahrnehmung entstehen lassen – und warum sie autistisches Verhalten als richtiges Verhalten sieht.
Wann?Wo? Donnerstag, 25. April, 18 bis 20 Uhr im DRK-Solferino, Am Exer 17, Wolfenbüttel.  

„Die inklusive Schule – Motive, Konzept, Bildungspolitik“ hinterfragt Prof. Dr. em. Hans Wocken am Donnerstag, 2. Mai.
Der Wissenschaftler war Professor für Behinderten- und Integrations-Pädagogik an der Universität Hamburg und erläutert, was es mit einer inklusiven Pädagogik und einer inklusiven Bildungspolitik auf sich hat. Hans Wocken geht der Frage nach, warum eine inklusive Bildung wichtig und erstrebenswert ist. In seinem Vortrag möchte er diskutieren, was eine inklusive Schule auszeichnet – und wie eine ideale inklusive Bildungslandschaft aussehen kann.
Wann?Wo? Donnerstag, 2. Mai, von 18 bis 20 Uhr im DRK-Solferino, Am Exer 17, Wolfenbüttel.

„Dachdecker wollte ich eh nicht werden!“, erklärt abschließend Raúl Krauthausen in seiner Lesung am Sonntag, 5. Mai. Der Berliner Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit arbeitet seit mehr als 15 Jahren in der Internet- und Medienwelt. Hier fordert er nachhaltig mehr Rechte, eine größere Selbstbestimmung und eine Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit Behinderungen. Bei seinem Besuch in Wolfenbüttel liest er einige Passagen aus seiner Biographie „Dachdecker wollte ich eh nicht werden! Das Leben aus der Rollstuhlperspektive“ und erläutert Hintergründe zum neuen Kinofilm „Die Kinder der Utopie“. Vor und nach dem Vortrag ist Gelegenheit zu Gesprächen. Es gibt Getränke und kleine Leckereien aus der Küche des Inklusionsbetriebs DRK-Solferino.
Wann?Wo? Sonntag, 5. Mai, von 17 bis 19 Uhr (Einlass 16.30 Uhr) im Hörsaal und Foyer der Ostfalia Hochschule, Am Exer 11, Wolfenbüttel.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos. 

10 Jahre ITZ

Die wesentliche Säule in den Angeboten der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH feiert 2019 ihr zehnjähriges Bestehen. Im Integrations- und Therapie-Zentrum (ITZ) sind am Standort Exer 19a in Wolfenbüttel zahlreiche Angebote rund um Therapie, Gesundheit, Beratung und Betreuung zu finden: Die Praxis für Ergotherapie, Autismus-Ambulanz, Schulassistenz, Fachgruppe Wohnen, der Familienentlastende Dienst (FED) und der Fachdienst berufliche Eingliederung leisten hier wichtige Hilfen für Betroffene und ihre Angehörigen. Weitere Informationen unter www.itz-drk.de

]]>
news-181 Fri, 12 Apr 2019 14:59:54 +0200 Spende für die Tafel https://www.drk-kv-wf.dehttps://www.drk-kv-wf.de/aktuell/presse-service/meldung/spende-fuer-die-tafel.html Die Tafel des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel erhielt jetzt eine Spende über 500 Euro für das Projekt „Tafel packt Babytasche“. Das Geld stammt aus der Kasse des Ortsvereins Denkte. Die Vorsitzende Erdmuth Queißer hatte zur Scheck-Übergabe an Juliane Liersch zahlreiche Aktive aus ihrem Verein ins DRK-Solferino mitgebracht. „Wir treffen uns hier zum gemeinsamen Mittagessen als kleines Dankeschön für die ehrenamtliche Arbeit“, erklärt  Queißer. Die Mitglieder des DRK-Ortsvereins engagieren sich beispielsweise regelmäßig rund um die Blutspende oder bieten einen Besuchsdienst an.

„Ich bedanke mich im Namen der Tafel für diese großzügige Spende“, sagt Juliane Liersch, Koordinatorin des Eberts Hof, in dem neben der Tafel auch die Rotkreuz-Boutique beheimatet ist. Schon in den vergangenen Jahren gab es Spenden aus Denkte. „Letztes Jahr haben wir damit die Spielecke für Kinder im Eberts Hof eingerichtet“, erzählt Liersch.

In diesem Jahr fließen die 500 Euro in das Projekt „Tafel packt Babytasche“, das Frauen unterstützt, die ihr erstes Kind erwarten und sich in einer finanziellen Notlage befinden. Sie bekommen von der Tafel ein individuelles Paket, das viele der notwendigen Anschaffungen enthält, die man beim ersten Kind benötigt – beispielsweise Windeln und Babynahrung.

Bei Bedarf beschafft die Tafel aber auch Kinderbettchen und -wagen. „Die wollen wir von dem Spenden-Geld kaufen“, sagt Liersch und ergänzt: „Wer ein Kinderbett oder einen Kinderwagen übrig hat und für unser Projekt spenden möchte, kann uns die Sachen gerne im Eberts Hof zu den Öffnungszeiten vorbei bringen.“

Mehr Informationen über die Tafel und unsere Secondhand-Boutique erfahren Sie auf der Internetseite des Eberts Hof.

]]>