· Pressemitteilung

Zwischen Musik, Mitmachaktionen und Inklusion: Erfolgreicher DRK-Tag auf dem Exer-Gelände

Das DRK-Wolfenbüttel feierte wieder ein buntes Fest auf dem Exer-Gelände.
Im Werkraum des Therapiebereiches konnten große wie auch kleine kreative Köpfe aus einfachen Materialien bunte Musikinstrumente basteln.

Anlässlich des Weltrotkreuztages und des Tages der Inklusion hat das Deutsche Rote Kreuz in Wolfenbüttel am 10. Mai seinen diesjährigen DRK-Tag gefeiert. Die Standorte am Exer 17 und 19 a verwandelten sich dabei in eine bunte Festmeile für die gesamte Familie. Zwischen 800 und 1000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, das vielfältige Programm zu erleben und sich über die Arbeit des DRK zu informieren.

Anlässlich des Weltrotkreuztages und des Tages der Inklusion hat das Deutsche Rote Kreuz in Wolfenbüttel am 10. Mai seinen diesjährigen DRK-Tag gefeiert. Die Standorte am Exer 17 und 19 a verwandelten sich dabei in eine bunte Festmeile für die gesamte Familie. Zwischen 800 und 1000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, das vielfältige Programm zu erleben und sich über die Arbeit des DRK zu informieren. „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen unser Fest besucht haben“, resümiert die Organisatorin Henrike Reuer. Besonders erfreulich sei gewesen, „dass wir auch viele neue Gesichter begrüßen konnten, die sich für unsere wichtige Arbeit interessiert haben“, hob Reuer hervor.

Besonders Familien und Kinder kamen bei dem abwechslungsreichen Programm auf ihre Kosten. Neben Karussell, Hüpfburg und Kinderschminken sorgten Mitmachaktionen wie Eierlauf und Sackhüpfen für viel Spaß. Kreative Besucherinnen und Besucher konnten an Bastelstationen aus einfachen Materialien wie Klopapierrollen bunte sowie individuelle Musikinstrumente herstellen. 

Große Aufmerksamkeit erhielt auch der Rettungswagen, den Kinder und Erwachsene aus nächster Nähe erkunden konnten. Während Interessierte im Rettungswagen eine Übungspuppe an die gängigen medizinischen Geräte anschließen konnten, wartete draußen bereits die nächste Herausforderung: Es galt mit wassergefüllten Perfusor-Spritzen, Becher treffsicher umzuspritzen. Das Jugendrotkreuz organisierte zudem eine Teddybären-Ambulanz, in der Kuscheltiere untersucht und „behandelt“ wurden. Gleichzeitig stellte der Katastrophenschutz seine Fahrzeuge aus und informierte über seine Arbeit. Erste-Hilfe-Übungen, die an Übungspuppen erprobt und aufgefrischt werden konnten rundeten das Repertoire der Hilfsgesellschaften vom DRK-Wolfenbüttel ab. 

Auch das Bühnenprogramm stand ganz im Zeichen von Gemeinschaft und Inklusion. Die Band „Rock meets Soul“ begeisterte das Publikum mit bekannten Songs zum Mitsingen und Tanzen. Später am Nachmittag lud die Band das Publikum zum gemeinsamen Musizieren zweier Musikstücke ein und schuf damit eine besondere Atmosphäre auf dem Festgelände. Der Auftritt der FED-Tanzgruppe animierte ebenfalls zahlreiche Gäste zum Mittanzen und bescherte dem Publikum einen echten Gute-Laune-Ohrwurm, der mit lautstarken Zugabe-Rufen belohnt wurde. Darüber hinaus präsentierte die Judogruppe eindrucksvoll ihr sportliches Können. Mit verschiedenen Falltechniken und Partnerübungen gaben die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Sportart und erhielten dafür großen Applaus. Auf der Fläche vor der Bühne wurde erstmals in diesem Jahr eine Silent Disco angeboten, die von den Besucherinnen und Besuchern ausprobiert werden konnte. Künftig solle das Angebot möglicherweise weiter ausgebaut werden, um insbesondere introvertierten Menschen sowie Menschen aus dem Autismus-Spektrum einen zeitweisen Rückzugsort und ein ruhigeres Erleben der Veranstaltung zu ermöglichen, erklärte Reuer.

Ein besonderer Programmpunkt war zudem der Vortrag zum Thema Inklusion. Axel Thunrey, ein langjähriger Mitarbeiter aus dem DRK-Solferino, vermittelte gemeinsam mit Katharina Hefenbrock, stellvertretende Geschäftsführung der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH, hilfreiche Wörter und kurze Sätze aus dem Alltag in Gebärdensprache. Viele Gäste machten interessiert mit und probierten die Gesten direkt selbst aus. „Es ist schön zu sehen, wie offen die Menschen aufeinander zugehen und Neues ausprobieren“, resümierte Katharina Hefenbrock. „Schon kleine Gebärden können dabei helfen, Barrieren abzubauen und besser miteinander zu kommunizieren. Es war zudem schön zu sehen, wie offen und neugierig die Menschen aufeinander zugegangen sind. Gerade solche Begegnungen machen den Gedanken der Inklusion lebendig“, ergänzte Björn Försterling, Vorstand vom DRK-Kreisverband Wolfenbüttel e.V..

Für das leibliche Wohl sorgte bei der Veranstaltung das Team der DRK-Solferino gGmbH mit einem vielfältigen Angebot. Neben klassischer Bratwurst und Wildbratwurst konnten sich die Gäste auch an Pommes sowie Süßkartoffelpommes stärken. Ergänzt wurde das kulinarische Angebot durch Kaffee, Kuchen und eine Auswahl an kalten Getränken.

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