Einen besonderen Tag haben 20 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren beim DRK-Wolfenbüttel erlebt: Beim Zukunftstag konnten sie verschiedene Arbeitsbereiche kennenlernen und selbst aktiv werden.
Im vergangenen Jahr hatte das DRK-Wolfenbüttel dieses Format erstmals angeboten. „Die Resonanz war damals so positiv, sodass für uns schnell feststand: Das möchten wir unbedingt wiederholen“, erklärt Björn Försterling, Vorstand beim DRK. „Es ist uns wichtig, jungen Menschen früh zu zeigen, wie vielseitig die Arbeitsfelder beim Deutschen Roten Kreuz sind.“
Die Teilnehmenden durchliefen von 9:00 bis 15:00 Uhr ein buntes Programm. Der Tag begann mit einer Rallye durch die verschiedenen Gebäude am Exer sowie in der Mascheroder Straße. An mehreren Stationen mussten die Jugendlichen einen vorbereiteten Fragebogen beantworten und kamen dabei direkt mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen ins Gespräch. So konnten sie sich ein erstes lebendiges Bild vom Arbeitsalltag machen.
Anschließend folgte eine kompakte Erste-Hilfe-Schulung. Spielerisch wurden Grundlagen wie Wundversorgung und wichtige Notfallnummern nahegebracht. „Uns war wichtig, dass die Inhalte nicht nur vermittelt, sondern auch erlebt werden“, berichtet die Organisatorin Henrike Reuer, Verbandskommunikation.
Ein weiteres Highlight war der Therapiebereich, in dem die Räume der Ergotherapie sowie Autismuambulanz erkundet wurden. Besonders gut kamen dabei der große Bewegungsraum, der Snoezelraum sowie der neue Sportraum mit integrierter Boulderwand an. Hier konnten sich die Jugendlichen ausprobieren und einen Teil der Therapie-Angebote hautnah erleben.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause im Solerino, bei der Nudeln mit Tomatensauce serviert wurden, folgte eine praxisnahe Stationsarbeit mit dem Rettungsdienst als letzter Programmpunkt. Auszubildende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter hatten drei Stationen vorbereitet, die von den Jugendlichen mit großer Neugier durchlaufen wurden. Die Kommunikationsübung per Funk, der Escape Room im Rettungswagen sowie ein Parcours, bei dem eine Trainingspuppe auf der Trage transportiert werden musste, stießen bei den Teilnehmenden gleichermaßen auf große Begeisterung.
Am Ende des Tages fiel das Fazit durchweg positiv aus und die vielfältigen Aktionen zum diesjährigen Zukunftstag wurden von allen Beteiligten sehr gut angenommen. „Es war schön zu sehen, dass die Jugendlichen sich auf die unterschiedlichen Stationen eingelassen haben, mit Neugier dabei waren und viele neue Eindrücke mitnehmen konnten“, berichtet Henrike Reuer. Auch Björn Försterling zeigt sich zufrieden und blickt bereits nach vorn: „Wir können uns gut vorstellen, den Zukunftstag auch im kommenden Jahr wieder anzubieten.“ Damit setzt das DRK-Wolfenbüttel ein starkes Zeichen für Nachwuchsförderung und gibt jungen Menschen wertvolle Einblicke in mögliche berufliche Perspektiven.



